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TESTBERICHT: Asus MG279Q Teil 8


Farbmodus: Custom (Werkseinstellung)

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Bildmodus "Rennmodus", Helligkeit 90 und Kontrast 80, Farbtemperatur "Anwendermodus".

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Der ASUS MG279Q ist bereits ab Werk ordentlich abgestimmt und verpasst eine sehr gute Bewertung nur ganz knapp. Auch die Gammakurve verläuft fast schon vorbildlich bei einem Mittel von 2,24. Einzig die Farbtemperatur ist mit 7200K etwas zu kühl abgestimmt.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe im sRGB-Modus.

Der ASUS MG279Q verfügt über einen dedizierten sRGB-Modus, der durch die deaktivierte Helligkeitseinstellung nur bedingt zu gebrauchen ist. Das Ergebnis der Graubalance ähnelt sehr stark dem aus der ersten Messung. Mit einem durchschnittlichen Delta C von 0,63 und einer Range von 1,24 erreicht das Display auch hier ein sehr gutes beziehungsweise gutes Ergebnis.

Mit einem durchschnittlichen Delta E94 von 1,32 ist das Ergebnis bei den bunten Farben ebenfalls gut. Die Gammakurve verläuft sehr schön konform mit der Normkurve. Nach wie vor zeigt das Display mit 7000K ein etwas zu kühles Bild.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde der ASUS MG279Q aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus: "Rennmodus") und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Validierung der Monitorkalibration.

Der ASUS MG279Q zeigt keine auffälligen Drifts oder unschönen Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Eine Wiederholung der Profilvalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht.

Die Werte der Graubalance verlieren zwar minimal, erreichen jedoch nach wie vor ein gutes Ergebnis. Die Abweichungen bei den bunten Farben wurden nun auch eliminiert, so dass hier sogar eine sehr gute Bewertung erreicht wird.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Monitor kalibriert auf sRGB.

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Die Graubalance schließt mit einem guten Ergebnis ab, und bei den bunten Farben wird sogar ein sehr gutes Ergebnis erreicht. Auch die Gammakurve verläuft sehr schön neutral und konform mit der Normwertkurve. Das ist ein hervorragendes Ergebnis für ein Gaming-Display.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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6 Kommentare vorhanden


Habe ich was übersehen oder habt Ihr hier tatsächlich einen Test abgeliefert ohne die Auflösung des Monitors zu erwähnen?
Steht doch im ersten Abschnitt:
"Auch eine WQHD-Auflösung (2560 x 1440) ist für einen klassischen Spiele-Monitor nicht üblich."
Wurde aber nachträglich eingefügt, insofern war der Kommentar berechtigt. Hatte vergessen zu antworten.
"Man muss sich entscheiden: 144 Hz oder FreeSync."

Also für mich ist das ein KO-Kriterium.
So langsam habe ich doch den Eindruck, dass Gsync mehr Sinn macht, ausgereifter und durchdachter ist.
"Bei 60 Hz hat man ein merkliches Stocken in der Bewegung. Ebenso sieht es mit der vorbeifliegenden Vegetation aus. Während bei 60 Hz schnell bewegte Bildinhalte verschmiert und unscharf dargestellt werden, erhält man bei 144 Hz ein scharfes Bild."

Wieso denn das? O_O Also kann man den Monitor abschreiben, wenn man nur mit 60 FPS spielen kann?
Hier wäre ich genau so vorsichtig, mit dem Test von Prad, wie auch beim Acer XB270HUbprz.
Hier bei dem Asus scheint auch recht offensichtlich vom Hersteller ein speziell für Prad ausgesuchtes Testmuster getestet worden zu sein. Die Erfahrungen vieler Nutzer spricht da eine andere Sprache, was die Bildqualität (Lichthöfe/Bleeding) angeht.
Beim oben genannten Acer bin ich schon darauf reingefallen und habe zwei bestellte bereits am nächsten Tag wieder zurück geschickt. Grausiges Bild.

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