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TESTBERICHT: Asus MX27AQ Teil 4


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht. Hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Das Ergebnis ist befriedigend bis gut, vor allem, wenn man die Helligkeit auf sinnvolle 140 cd/m2 herunterregelt. Allerdings zeigt das Schwarzbild auch beim MX27AQ gewisse Ungleichmäßigkeiten in der Hintergrundbeleuchtung – vor allem in den Ecken. In der Ecke links oben ist die Einstrahlung deutlich sichtbar.

Die beste Schwarzdarstellung erzielt der MX27AQ wie üblich bei möglichst senkrechtem Betrachtungswinkel. Bei seitlichen Betrachtungswinkeln wird die Aufhellung des Displays stärker sichtbar – erscheint allerdings mit freiem Auge recht gleichmäßig.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS MX27AQ.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 330 cd/m². Das liegt sogar 10 % über der Herstellerangabe von 300 cd/m². Herunterregeln lässt sich die Helligkeit auf ein Minimum von 23 cd/m².

Nach Kalibrierung sinkt die Maximalhelligkeit auf immer noch mehr als ausreichende 290 cd/m². Mit einer Minimalhelligkeit von 21 cd/m² kann der ASUS MX27AQ ziemlich weit heruntergeregelt werden, so dass ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit problemlos möglich ist.

Das Kontrastverhältnis des AH-IPS-Panels gibt der Hersteller mit 1.000.1 an. Gemäß unseren Messungen liegt es nach der Kalibrierung im Durchschnitt bei guten 920:1.

Bildhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Die Helligkeitsverteilung ist mit einem Durchschnittswert von 7,93 Prozent befriedigend. Der Maximalwert geht mit einer Abweichung von 18,58 Prozent ebenfalls noch in Ordnung. Auch subjektiv sind gewisse Schwankungen in der Ausleuchtung wahrnehmbar. Die Farbhomogenität dagegen ist mit einem Durchschnittwert von 2,25 Prozent gut. Auch die Maximalabweichung in der oberen rechten Ecke ist mit 2,25 Prozent als gut zu beurteilen.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Links: das Coating des ASUS MX27AQ; rechts: das Referenzbild.

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ASUS besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

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4 Kommentare vorhanden


Ja is denn heut schon der 16. ??
Nein, aber morgen steht der ganze Tag CeBIT auf dem Programm, so erscheint der Test heute ausnahmsweise mal Sonntag.
Eine Information die ich nicht finden konnte und wichtig wäre weil man ja die Höhe nicht verstellen kann: Wie groß ist der Abstand zwischen Unterseite Panel und Schreibtisch?
In dem Test wird die Ergometrie des Monitors bemängelt. Betreff Höhenverstellbarkeit ist diese sicher berechtigt. Allerdings stellt sich für mich generell die Frage wozu bei einem 27" 16:9 Monitor oder größer eine Pivot-Funktion sinnvoll ist. Bei einem 17" oder 19" 4:3 Monitor ist dieses Funktion ein Gewinn (Höhe des Bildes mit Pivot 35 bzw. 39 cm). Bei einem 27" 16:9 Monitor habe ich bereits eine Höhe von 27 cm, so dass Dokumente gut lesbar erscheinen (und mehrfach nebeneinander).

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