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TESTBERICHT: Asus PA328Q Teil 4


Bedienung

Bei der Bedienung des PA328Q setzt ASUS erfolgreich auf Redundanz und die Kombination von visueller und haptischer Rückmeldung: Im unteren Drittel der rechten vorderen Rahmenkante markieren sieben vertikal angeordnete Symbole die Positionen der zugehörigen Bedienelemente auf der Gehäuserückseite – vom Netzschalter ganz unten über fünf Funktionstasten bis hin zu einem Fünf-Wege-Joystick am oberen Ende der Symbolkette.

Zentraler Dreh- und Angelpunkt für die Bedienung des PA328Q ist die oberste Fünf-Wege-Taste, die einem Mini-Joystick ähnelt: Mit ihr kann der Nutzer per Tastendruck das umfangreiche OSD-Menü aufrufen, im Menü navigieren und entsprechende Auswahlen treffen. Direkt unterhalb der Menütaste befindet sich die Schließen-Taste, mit deren Druck der Nutzer das OSD-Menü schließen und wieder verlassen kann.

Diese beiden Funktionstasten sind während der Menübedienung auf dem Bildschirm zusätzlich permanent durch klare Symbole markiert, exakt höhengleich – damit bekommt der Anwender eine eindeutige Information, auf welcher Höhe an der Rückseite des Gehäuserahmens die jeweiligen Tasten sitzen. Das Verfahren klingt komplizierter, als es in der Praxis ist; hat der Nutzer erst einmal die Position der oberen beiden Tasten in seinen Muskeln memoriert, kann er zügig und sehr unangestrengt durch das OSD-Menü navigieren.

Quasi als Benutzerbonus hat ASUS dem PA328Q noch vier weitere Tasten spendiert: eine zur Auswahl des Signaleinganges, eine weitere zum Aufruf der sogenannten QuickFit-Funktionen, um mittels eingeblendeter Muster Bilder oder Dokumente in Originalgröße darstellen zu können, und zwei individuell einstellbare Schnelltasten, die in der Standardkonfiguration direkt den Helligkeits- beziehungsweise Kontrastregler aufrufen.

Während des Testzeitraumes hat sich indes schnell gezeigt, dass zur flotten Steuerung des Monitors die Menü- und die Schließen-Taste im Grunde vollkommen ausreichen. ASUS wendet sich mit dem PA328Q ja besonders auch an Fotografen, Videofilmer/-editoren und Kreative aus dem Grafikbereich; vielen potentiellen Nutzern aus dieser Zielgruppe dürfte die Bedienung eines Gerätes mittels Steuerkreuz oder Joystick schon vertraut sein und ihnen die Gewöhnung an das navigatorische Konzept des Monitors daher sehr schnell gelingen.

Allen Tasten gemein ist zudem ein deutlich wahrnehmbarer Druckpunkt, auch hierdurch erhält der Nutzer eine klare Rückmeldung auf seine Menü-Aktion. Ebenfalls sehr anwenderfreundlich, verfügen die sieben vertikal angeordneten Tasten zusätzlich über wechselnde Oberflächenstrukturen, deren haptisches Feedback für einen noch einfacheren "blinden" Umgang mit den Bedienelementen sorgt. Dieses ausgefeilte Bedienkonzept kann schlicht als wegweisend und vorbildlich bezeichnet werden.

Das durchdachte Bediensystem des ASUS PA328Q mit der Beschriftung auf der Rahmenvorderseite und den sehr gut zu bedienenden Tasten auf der Rückseite.

Am rechten unteren Gehäuserand befindet sich die LED-Anzeige als Betriebsindikator: Im Betrieb leuchtet sie schwach weiß, im Stand-by-Modus orangegelb, und im ausgeschalteten Zustand gar nicht. Im Menü lässt sich die Betriebsanzeige auch komplett deaktivieren.

Die Betriebsanzeige-LED: leuchtet weiß im Betrieb und gelb-orange im Stand-by.

OSD

Das umfangreiche OSD-Menü umfasst acht Menüeinträge mit weiteren bis zu zwei Submenüs – die Hauptkategorien seien hier kurz erwähnt:

· Splendid mit verschiedenen Darstellungsmodi für spezifische Anwendungszwecke
· Farbe mit umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten
· Bildeinrichtung mit Kontrollen zur Darstellungsqualität
· Klang mit einigen Audio-Optionen
· PiP-/PbP-Einstellung zur Steuerung einer zweiten Signalzuspielung
· Eingangswahl zur Auswahl der Signalquelle
· System-Einstellungen mit sonstigen Parametern wie Sprache oder OSD-Einstellungen
· Verknüpfung zur Funktionsbelegung der beiden Schnellzugrifftasten

Das OSD-Menü nach dem ersten Druck auf die Menütaste (li.) und das Hauptmenü nach dem zweiten Tastendruck (re.).

Einige Besonderheiten des OSD-Menüs

Der erste Hauptmenüpunkt "Splendid" offeriert neben dem sRGB-Modus und zwei benutzerdefinierten Anwendermodi drei weitere, nicht näher spezifizierte Modi für unterschiedliche Betrachtungsszenarien (Landschaft, Lesen, Dunkelkammer).

Beim Testbild führte der Landschaftsmodus zu übertrieben starker Kantenschärfung und einer starken Betonung der Primärfarben; der Lesemodus dunkelte das Bild ab, der Dunkelkammermodus fuhr die Bildhelligkeit noch stärker herunter. Es bleibt die Frage, ob solche Presets angesichts der umfangreichen Einstellmöglichkeiten des Monitors sinnvoll sind.

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3 Kommentare vorhanden


Ich habe die letzten Tage nur noch sporadisch reingeschaut, um zu sehen, ob ihr den Monitor getestet habt. Habe ehrlich gesagt schon fast nicht mehr daran geglaubt, doch wow, was durfte ich dort sehen ...
Ihr habt euch doch noch an einen Test rangewagt. Vielen Dank dafür =)
Ich selbst gucke momentan auf dieses Schmuckstück und bin im Großen und Ganzen zufrieden. :-)
Derzeit nutze ich noch Windows 7, weshalb die Skalierung nicht optimal aber okay ist.
Was mir an dem Monitor allerdings nicht so gefällt ist, dass er von Zeit zu Zeit beim ändern der Bildwiederholungsfrequenz auf 24Hz zum besseren schauen von Filmen, diese Frequenz nicht immer direkt übernimmt und einen statt dessen mit hässlichen, großflächigen, grünen Fragmenten belohnt.
Des Weiteren scheinen sich die Bedienelemente auf der Rückseite gelegentlich selbst außer Funktion zu nehmen. Ein Aufrufen des Bedienmenüs oder gar ausschalten des Monitors sind dann nicht mehr gegeben. Notlösung: Kaltgerätestecker ziehen - Schade :-(
Ich hoffe demnächst auf ein Update welches solche Fehler behebt. Eine genauere Bedienungsanleiung, z.B. mit dem Hinweis, dass der "sRGB Modus" nur via. DisplayPort funktioniert und nicht via HDMI wären auch durchaus hilfreich.
Ich freue mich schon darauf, Ende des Jahres Bildmaterial mit höchsten Bitraten über den Monitor zu jagen, um zu schauen was 4K noch alles zu bieten hat :D
PA328Q - PB328Q
Beim PB328Q beziehen sich einige Käufer auf diesen Test hier. Wohlmöglich weil der Moitor auch wirklich oftmals als PB328q im Prad PA328Q Test erwähnt wird.
Vileicht sollte Asus mal die Namensgebung ändern und Prad den Text :-)
Ein Test des PB328Q wäre ja interessant. Auch wenn englische Seiten das schon gemacht haben.

Verblüfend das scheinbar einige Leute sich einen 2K Monitor kaufen und den Test dieses 4K dazu herangezogen haben und es nicht mal gemerkt haben. Doppelte Auflösung /MVA VS IPS usw. Da sieht man mal was der 4k Wahn auslöst lol
Der PB328Q ist überigends ein klasse Monitor fürs Geld. Auch wenn im vergleich viele Features fehlen. Denn die vom PA Modell hat er auch.

https://www.asus.com/Product-Compare/?products=JJsUPMhMQckPRvy3,nw8NHAAXD35y4K6K
Der Monitor wurde im Test genau einmal als PB328Q erwähnt. Das habe ich geändert. Wer einen Test, in dem 46 mal der korrekte Name genannt wird und einmal nicht, einem anderen Monitor zuordnet, kann den Test definitiv nicht gelesen haben!

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