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TESTBERICHT: Asus PB279Q Teil 2


In einem Detailbild wollen wir das Karbondesign genauer zeigen. Erkennbar ist aus dieser Sicht auch, dass das Gerät um den mittleren Bereich viele Lüftungsschlitze besitzt.

Karbondesign und Lüftungsschlitze in der Detailansicht.

Die Neigung des Monitors ist stufenlos verstellbar. Alle Positionen konnten leichtgängig erreicht werden und trotzdem blieb das Gerät stabil an der gewünschten Position stehen. Einstellbar sind maximal 5 Grad nach vorne und 20 Grad nach hinten.

Maximale und minimale Neigungseinstellung.

Der Monitor lässt sich in der Höhe verstellen und auch hier ist eine stufenlose Justierung möglich. In der niedrigsten Einstellung beträgt der Abstand von der unteren Rahmenkante bis zum Schreibtisch etwa 3 Zentimeter.

In der höchsten Einstellung beträgt der Abstand 18 Zentimeter, wodurch sich ein ausreichend großer Spielraum von 15 Zentimetern ergibt.

Höchste und niedrigste Position des Monitors.

In der Pivotposition lässt sich das Gerät ebenfalls betreiben. Beim Drehen rastet das Gerät an Zwischenpunkten leicht ein, wodurch eine gerade Ausrichtung des Monitors erleichtert wird.

Der Monitor in der Pivotposition.

Die Verarbeitungsqualität des ASUS PB279Q war gut, wir konnten keine größeren Spaltmaße oder andere negativen Eigenschaften beobachten. Die Materialauswahl fanden wir ebenfalls gut, nur der Aufdruck auf dem Standbein hätte unserer Meinung nach besser durch einen leicht zu entfernenden Aufkleber realisiert werden können.

Bei der Ergonomie erreicht das Gerät die volle Punktzahl. Alle erdenklichen Verstelloptionen werden angeboten.

Technik

Betriebsgeräusch

Der Monitor gibt ein leises Betriebsgeräusch ab, aber schon bei wenigen Zentimetern Entfernung ist davon nichts mehr wahrnehmbar. Nervige Pieptöne oder ein Pfeifen waren ebenfalls nicht feststellbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 100 % 60,0 W 58,5 W
Arbeitsplatz 140 cd/m² 47 % - 36,2 W
Betrieb minimal 0 % - 23,2 W
Standby-Modus maximal - 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet - 0,5 W 0,1 W

Es ist zu vermuten, dass die hohe Pixeldichte des Gerätes mehr Strom benötigt. Konkurrenzprodukte mit identischer Bilddiagonale und Full-HD-Auflösung verbrauchen in der Regel weniger Strom. Allerdings benötigt auch eine potentere Technik mehr Strom, wie viele Profigeräte für die Bildbearbeitung zeigen.

Ein Maximalwert von knapp 60 Watt ist für ein 27-Zoll-Gerät in der heutigen Zeit schon relativ viel, und auch der Verbrauch von 36 Watt bei 140 cd/m² führt zu einer Energieeffizienz von nur 0,8 cd/W und damit zu einer schlechten Gesamtnote in diesem Bereich. Die guten Werte im Stand-by und im ausgeschalteten Zustand können diese Note leider nicht mehr verhindern.

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13 Kommentare vorhanden


Hatte den Monitor auch hier, was mir daran garnicht gefallen hat ist, dass der Monitor im Standardmodus das Bild künstlich nachgeschärft hat und man das auch nicht verändern konnte. Ist euch das auch aufgefallen?
Mmmh, jetzt noch mal den Dell P2715Q testen, damit man einen Vergleich hat, wo der Asus bzw. der Dell steht. Dann steht wohl die nächste Anschaffung an.
Bis DP1.3 und angemessene 5K Displays in ±27" auf den Markt kommen, vergehen noch 1-3 Jahre.
Mhh, ich frag mich jetzt wie die hier auf so ein doch sehr anderes Kontrastverhältnis kommen: http://hexus.net/tech/reviews/displays/77693-asus-uhd-pb279q/ .

Das ist nämlich das was mich bisher eher zu TN getrieben hat.
Also wer einen Wert von 0,00 ermittelt und Kontrastwerte von mehr als 14000:1 nennt, hat etwas grundsätzliches bei der Messung missverstanden. Hier reicht die Qualität der Sonde einfach nicht mehr aus. Ich persönlich finde die Werte im PRAD-Test plausibler.
Das stimmt wohl. Allerdings hatte ich bei den anderen IPS 4k Displays in der Preisklasse ähnliche Werte (~650:1) gefunden.

Daher bin ich erfreut, aber auch etwas vorsichtig.
Ich hatte PB287Q schon hier, war aber nicht 100% zufrieden.. als Update von meinem guten alten 205BW.

Da ich viel Spiele, aber auch Foto- und Videobearbeitung mache, bin ich auf einen gewissen Kompromiss angewiesen. ;)
@sasparilla
Der Effekt ist mir nicht aufgefallen, ansonsten hätten ich ihn auch beschrieben. Überschärft ist mir das Bild im allgemeinen Betrieb daher ebenfalls nicht aufgefallen.
Guten Tag. Was für eine Software benutzt ihr für die Messungen, insbesondere die Homogenitäts-Messungen ? Danke !
Wir nutzen CCalc, eine Software die für uns speziell entwickelt wurde.
Hallo,
ich hatte sehnlichst auf diesen Test gewartet, um zu erfahren wie es sich um den Adobe-RGB-Farbraum verhält. Das der Monitor 100% sRGB kann wissen wir ja vom Hersteller schon zu genüge. Für professionelle Bildbearbeitung ist doch annähernd 100% Adobe-RGB notwendig, oder sehe ich das falsch?
PS:ASUS bewirbt ja auch die professionelle größere Version (ASUS PA328Q) mit 100% Adobe-RGB-Farbraum.
Danke für eine erliche Antwort ;-)
Da dieser Monitor keinen erweiterten Farbraum besitzt macht es keinen Sinn damit im AdobeRGB Farbraum zu arbeiten.
Würden 2560x1440 auch mit einem Macbook Pro Retina Mitte 2012 funktionieren? Asus Support sagt: geht, Apple Support sagt: geht nicht. 4k ist klar, dass es nicht gehen würde. Das Handbuch führt die 2560x1440 Auflösung auf. Mir ist nicht klar, woran es scheitern könnte. Kann dazu jemand etwas sagen?

Vielen Dank!
(Ich hoffe, die Kommentarfunktion nicht falsch verwendet zu haben.)
http://support.apple.com/kb/sp653

Dort steht bis 2560 x 1600. Ich würde ein Minidisplayportkabel verwenden. Das passt ja auch in die Thunderbolt-Ports.
Danke!

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