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TESTBERICHT: Asus PB279Q Teil 6


Wird die mittige Position verlassen, zeigt sich der typische IPS-Glow-Effekt, der das Bild gelblich beziehungsweise gräulich einfärbt, obwohl wir weiterhin eine schwarze Fläche anzeigen. Auf diesen Effekt sind auch die Aufhellungen in den Ecken zurückzuführen, die sich so je nach Sitzposition vermindern oder verstärken lassen.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von leicht und stark schräg oben.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Helligkeits- und Kontrastverlauf in der Werksauslieferung.

Der Hersteller hat die Helligkeit mit 300 cd/m² angegeben, die wir mit maximal gemessenen 294 cd/m² knapp bestätigen können. In der geringsten Helligkeitseinstellung lag der Wert bei 39 cd/m², wodurch jeder Anwender eine für ihn geeignete Einstellung finden sollte.

Der Kontrast lag dagegen durchschnittlich deutlich über den Herstellerangaben von 1000:1 und bringt dem Monitor in diesem Bereich daher die Bestnote.

Bildhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbreinheit.

Bei der Helligkeitsverteilung weist ein Messbereich eine Abweichung von fast 15 Prozent auf. Die durchschnittliche Abweichung liegt bei 6,5 Prozent und ist damit ebenfalls zu hoch für eine gute Benotung in diesem Bereich. Mit dem bloßen Auge sichtbar waren die Abweichungen dagegen nicht.

Bei der Farbreinheit zeigt sich dagegen ein sehr positives Bild. Kein Messbereich weist eine Abweichung von über 2 auf, und auch der Durchschnitt lag unter DeltaE 1, was eine sehr gute Benotung bedeutet.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des ASUS PB279Q (linkes Foto).

Ein mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ASUS PB279Q besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das IPS-Panel des Monitors garantiert ein stabiles Bild aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Kontrast nimmt bei einer seitlichen Betrachtung ab und auch die Helligkeit wirkt etwas reduziert. Es treten aber keine Farbverfälschungen auf und starke Abweichungen sind auch erst bei extremeren Blickwinkeln erkennbar, so dass problemlos auch mit mehreren Personen vor dem Gerät gearbeitet werden kann.

Für die Betrachtung von Filmen kommt er daher ebenfalls in Frage, da auch aus niedrigeren Positionen keine großen Abstriche bei der Bildqualität gemacht werden müssen.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

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13 Kommentare vorhanden


Hatte den Monitor auch hier, was mir daran garnicht gefallen hat ist, dass der Monitor im Standardmodus das Bild künstlich nachgeschärft hat und man das auch nicht verändern konnte. Ist euch das auch aufgefallen?
Mmmh, jetzt noch mal den Dell P2715Q testen, damit man einen Vergleich hat, wo der Asus bzw. der Dell steht. Dann steht wohl die nächste Anschaffung an.
Bis DP1.3 und angemessene 5K Displays in ±27" auf den Markt kommen, vergehen noch 1-3 Jahre.
Mhh, ich frag mich jetzt wie die hier auf so ein doch sehr anderes Kontrastverhältnis kommen: http://hexus.net/tech/reviews/displays/77693-asus-uhd-pb279q/ .

Das ist nämlich das was mich bisher eher zu TN getrieben hat.
Also wer einen Wert von 0,00 ermittelt und Kontrastwerte von mehr als 14000:1 nennt, hat etwas grundsätzliches bei der Messung missverstanden. Hier reicht die Qualität der Sonde einfach nicht mehr aus. Ich persönlich finde die Werte im PRAD-Test plausibler.
Das stimmt wohl. Allerdings hatte ich bei den anderen IPS 4k Displays in der Preisklasse ähnliche Werte (~650:1) gefunden.

Daher bin ich erfreut, aber auch etwas vorsichtig.
Ich hatte PB287Q schon hier, war aber nicht 100% zufrieden.. als Update von meinem guten alten 205BW.

Da ich viel Spiele, aber auch Foto- und Videobearbeitung mache, bin ich auf einen gewissen Kompromiss angewiesen. ;)
@sasparilla
Der Effekt ist mir nicht aufgefallen, ansonsten hätten ich ihn auch beschrieben. Überschärft ist mir das Bild im allgemeinen Betrieb daher ebenfalls nicht aufgefallen.
Guten Tag. Was für eine Software benutzt ihr für die Messungen, insbesondere die Homogenitäts-Messungen ? Danke !
Wir nutzen CCalc, eine Software die für uns speziell entwickelt wurde.
Hallo,
ich hatte sehnlichst auf diesen Test gewartet, um zu erfahren wie es sich um den Adobe-RGB-Farbraum verhält. Das der Monitor 100% sRGB kann wissen wir ja vom Hersteller schon zu genüge. Für professionelle Bildbearbeitung ist doch annähernd 100% Adobe-RGB notwendig, oder sehe ich das falsch?
PS:ASUS bewirbt ja auch die professionelle größere Version (ASUS PA328Q) mit 100% Adobe-RGB-Farbraum.
Danke für eine erliche Antwort ;-)
Da dieser Monitor keinen erweiterten Farbraum besitzt macht es keinen Sinn damit im AdobeRGB Farbraum zu arbeiten.
Würden 2560x1440 auch mit einem Macbook Pro Retina Mitte 2012 funktionieren? Asus Support sagt: geht, Apple Support sagt: geht nicht. 4k ist klar, dass es nicht gehen würde. Das Handbuch führt die 2560x1440 Auflösung auf. Mir ist nicht klar, woran es scheitern könnte. Kann dazu jemand etwas sagen?

Vielen Dank!
(Ich hoffe, die Kommentarfunktion nicht falsch verwendet zu haben.)
http://support.apple.com/kb/sp653

Dort steht bis 2560 x 1600. Ich würde ein Minidisplayportkabel verwenden. Das passt ja auch in die Thunderbolt-Ports.
Danke!

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