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TESTBERICHT: Asus PG279Q Teil 12


Subjektive Beurteilung

Obwohl jeder Monitor etliche Tests mit hochpräzisen Messgeräten über sich ergehen lassen muss, treten vereinzelnd Bewegungsartefakte ohne messbaren Overdrive auf. Auch wird hier das Handling beurteilt und wie sich das Display im Spielbetrieb schlägt. Dafür haben wir uns einige Zeit hingesetzt und das Rennspiel "DiRT Rally" gespielt, Filme geschaut und kleinere Tests durchgeführt. Außerdem wurden hier die verschiedenen Funktionen getestet, die dem Monitor speziell für den Spielbetrieb mit auf den Weg gegeben wurden.

Die Vorschusslorbeeren, die der Vorgänger von uns bekam, müssen jetzt vom PG279Q behauptet werden. Man sollte jedoch beachten, dass G-Sync zum damaligen Zeitpunkt ein Alleinstellungsmerkmal war. AMD hat mittlerweile mit FreeSync seine Waffe gegen Tearing, Stuttering und erhöhtem Input-Lag auf dem Markt etabliert, was das Ergebnis nun vergleichbar macht.

Test mit Rennspiel "DiRT Rally"

Die Cockpit-Ansicht beinhaltet alles Notwendige, um die Leistungsfähigkeit des Monitors beurteilen zu können. Schnell bewegte Bildanteile durch die Piste und vorbeifliegender Vegetation. Der langsam und gleichmäßig über das Bild laufende Horizont und der starke Kontrast zwischen Himmel und Baumwipfeln.

Performance-technisch liefert der PG279Q richtig ab und macht enormen Spaß. Das G-Sync-Modul funktioniert hervorragend und würde selbst noch bis hoch zum 165-Hz-Modus arbeiten, was aber wohl für die Wenigsten interessant sein dürfte. Wir haben das probehalber getestet. Unsere Testumgebung besteht aus folgenden Komponenten:

Betriebssystem: Windows 10
CPU: Intel Core i7-3820 (3,6 GHz)
RAM: 16 GB
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 970

Um in den Bereich von 165 fps zu kommen, mussten sämtliche Grafik-Settings auf ein Minimum verringert werden. Der Abgleich zwischen Monitor und Grafikkarte funktioniert dann auch tadellos. Um allerdings mit ansprechenden Settings zu spielen und G-Sync bis zu diesen hohen Bildwiederholungsfrequenzen zu nutzen, sind leistungsfähigere Komponenten notwendig. Aber selbst dann wird es schwierig sein, solch hohe Bildraten bei grafisch aufwendigen Spielen zu erreichen.

Das ist aber auch nicht unbedingt notwendig, da uns bei einem fix eingestellten Wert (deaktiviertes G-Sync) von 165 Hz am Monitor jegliches Tearing nicht mehr aufgefallen ist. Selbst bei 144 Hz konnten wir dies nicht mehr wahrnehmen. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass die Grafikkarte im Minimum rund 60 fps liefert. Alles, was darunter liegt, ist eindeutig ein Fall für G-Sync.

Die Overdrive-Einstellung "Normal" ist dabei ideal gewählt. Erhöht man diese Einstellung auf "Extreme", sieht man an schnell bewegten Kanten eine Korona. Es wäre aber übertrieben zu sagen, dass das Display so nicht mehr spieltauglich wäre. Anhänger schneller Shooter werden wahrscheinlich sogar diese Einstellung wählen, um das letzte bisschen Geschwindigkeit aus dem Gerät herauszukitzeln.

Im Gegensatz zu AMDs FreeSync konnte uns G-Sync mehr überzeugen. Das liegt zum einen daran, dass G-Sync von 30 Hz bis hoch zu 165 Hz funktioniert, FreeSync jedoch künstlich beschnitten wird. AMD setzt beim direkten Konkurrenten, dem MG279Q, zwar die untere Grenze schon etwas weiter herunter, als bei anderen Monitoren, die mit FreeSync ausgestattet sind – und zwar auf 35 Hz –, bei 90 Hz nach oben ist aber Schluss. Darüber muss man erneut auf FreeSync verzichten, bei G-Sync geht's dann einfach weiter. Zum anderen bemerkten wir bei G-Sync keinerlei Aussetzer, die uns bei FreeSync des Öfteren auffielen.

ASUS GamePlus

Mit GamePlus besteht die Wahl zwischen Fadenkreuz, Timer und fps-Zähler. Das Fadenkreuz ist für diejenigen interessant, die First-Person-Shooter erlernen und das Zielen aus der Hüfte üben wollen. Ausgewählt werden kann zwischen zwei Arten sowie in den Farben Rot und Grün. Der Timer ist für Echtzeit-Strategiespiele interessant und auf 30, 40, 50, 60 und 90 Minuten einstellbar. Sowohl Fadenkreuze als auch Timer können frei auf dem Monitor mittels Joystick platziert werden. Diese Funktionen waren bereits bei dem Vormodell verfügbar.

ASUS GamePlus (aus Handbuch ASUS).

Eine weitere Funktion ist hinzugekommen und nennt sich "fps-Zähler". Wird dieser aktiviert, erscheint oben in der rechten Ecke die aktuell eingestellte Aktualisierungsrate des Monitors. Bei aktiviertem G-Sync sieht man in Echtzeit die variierenden fps, ähnlich wie bei der Software "Fraps".

"GamePlus" Einstellung "fps-Zähler": links bei aktivem G-Sync, rechts bei 165 Hz.

Turbo-Schnelltaste

Auch die Turbo-Schnelltaste gab es bereits beim Vorgänger und ermöglicht ein schnelles Umschalten der Aktualisierungsrate des Monitors außerhalb der G-Sync-Funktion. Bei Tastendruck schaltet die Aktualisierungsrate eine Stufe hoch, beginnend von 60 Hz auf 120 Hz und anschließend auf 144 Hz. Oder aber es wird die gewählte Overclocked-Variante zwischen 150 und 165 Hz berücksichtigt.

Dedizierte Taste lässt Bildraten-Einstellung während des Spiels zu (aus Handbuch ASUS).

ULMB

Auch die Funktion "Ultra Low Motion Blur" wurde vom Vorgänger übernommen und beseitigt Bewegungsunschärfe auf CRT-Bildschirmniveau. Die Funktion lässt sich jedoch nicht mit G-Sync zugleich betreiben und funktioniert nur bei Aktualisierungsraten von 85, 100 und 120 Hz. Ihre Intensität wird über eine Skala gesteuert, die anfangs auf 100 steht und bis auf 10 in Einserschritten heruntergeregelt werden kann. Je weiter heruntergeregelt wird, desto dunkler wird das Bild. Der Effekt ist bemerkenswert.

Im PixPerAn-Lesetest wird das Ergebnis nicht wie üblich durch unleserliche Buchstaben aufgrund von Bewegungsunschärfe limitiert, sondern durch die Augen, die den rasenden Buchstaben irgendwann nicht mehr folgen können, obwohl sie noch klar zu erkennen sind.

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