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TESTBERICHT: Asus PG279Q Teil 4


Anschlüsse

Mit dem PG279Q ist es jetzt auch möglich, andere Geräte zu verbinden als nur den Computer, da neben der DisplayPort-Schnittstelle nun auch ein HDMI-Eingang zur Verfügung steht. Das war bei dem Vorgänger ein großes Ärgernis und hat mit Sicherheit den einen oder anderen potenziellen Kunden vom Kauf abgehalten. Neben diesen beiden Schnittstellen zur Bildübertragung stehen noch zwei USB-3.0-Downstream-Anschlüsse und ein USB-Upstream-Anschluss zur Verfügung, um den Computer mit dem USB-Hub zu verbinden.

Wie auch beim MG279Q, gibt es keine besser erreichbaren USB-Anschlüsse seitlich des Monitors oder an der Bodenplatte. Tonsignale können über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse abgegriffen werden. Der Optik zuliebe wurde eine senkrechte Kabelführung gewählt. Aufgrund der Möglichkeit, das Display in den Pivotmodus zu drehen, lässt sich das Umstöpseln recht komfortabel erledigen. Das ist aber auch vonnöten, da zwar anschlusstechnisch nachgebessert wurde, aber zwei Anschlüsse zur Bildübertragung immer noch keine große Auswahl bilden.

Gegenüber dem Vorgänger ist eine HDMI-Schnittstelle dazugekommen.

Bedienung

Die Bedientasten für das OSD-Menü verbergen sich rechts hinter dem Monitor in Verlängerung zu den vorne rechts unten aufgedruckten Symbolen, die die Funktionen erklären sollen. Sie sind vertikal angeordnet und bestehen aus vier manuellen Tasten und an oberster Stelle aus einem Fünf-Wege-Joystick. Sämtliche Tasten verfügen über einen guten Druckpunkt, geben mit einem leisen Knacken Rückmeldung und dienen als Schnellzugriffstasten.

Von oben beginnend dient die erste Taste zum Verlassen des Menüs. Die zweite Taste ruft die "GamePlus" Funktion auf, und die dritte Taste nennt sich "Turbo" und verändert die Aktualisierungsrate des Monitors. Ganz unten befindet sich die "Power-Taste". Sie ist nicht in Form oder Abstand von den anderen abgegrenzt, so dass es schnell passieren kann, dass man die Aktualisierungsrate verstellen möchte, dabei aber versehentlich den Monitor ausschaltet, was uns des Öfteren widerfahren ist.

Die schlechte Erkennbarkeit der Symbole bei spärlichen Lichtverhältnissen ist nicht sonderlich schlimm, da diese links davon auf dem Bildschirm angezeigt werden, wenn man eine der Tasten drückt. Die Navigation innerhalb des OSD-Menüs wird durch den Fünf-Wege-Joystick realisiert. Übt man Druck auf das Ende dieses Joysticks aus, fungiert er als Bestätigungsknopf. Sinngemäß navigiert man durch das Menü, wenn man den Joystick in die jeweilige Richtung bewegt. Das funktioniert so gut, dass auch ein Anfänger die Navigation innerhalb weniger Minuten erlernt hat.

Links: Tastenbeschriftung ist schwer zu erkennen. Rechts: Tasten mit Fünf-Wege-Joystick.

Die Betriebs-LED befindet sich unter der rechten unteren Ecke und leuchtet je nach Betriebsart in verschiedenen Farben. Im Normalbetrieb in Weiß, bei eingeschaltetem ULMB (Ultra Low Motion Blur) in Gelb, während sie bei aktiviertem G-Sync in Rot leuchtet. Im Stand-by-Modus wechselt sie zu Bernsteinfarben.

Es ist zwar nicht möglich, die LED abzuschalten, dafür stört sie aber auch nicht, da sie nicht allzu groß ist und auch nur schwach leuchtet. Dominanter sind der beleuchtete Außenrand des Drehgelenks und das "Republic-of-Gamers"-Logo auf der Bodenplatte, die bei Aktivierung pulsierend leuchten. Über Systemeinstellungen und den Punkt "Light in Motion" ist es möglich, die Beleuchtung ein- beziehungsweise auszustellen.

OSD

Dass der ASUS PG279Q ein Gaming-Display ist, wird bereits klar, wenn man die Funktionen der zwei Hotkeys betrachtet, da diese einzig für die Spiel-Performance zuständig sind und die Namen "GamePlus" und "Turbo" tragen. Die Funktionen werden im subjektiven Test im weiteren Verlauf erklärt.

Das eigentliche OSD-Menü ist eingeteilt in sieben Kategorien und geht nicht tiefer als in die vierte Ebene. Es ist sehr modern gestaltet und lässt sich entgegen vielen anderen OSD-Menüs, deren Symbole auf dem Bildschirm angezeigt werden, frei auf dem Bildschirm positionieren. Das ist sehr gut gelöst, da die Zuordnungsanzeige vom eigentlichen Menü getrennt ist. Der erste Punkt betrifft die Aktualisierungsrate und schaltet den 165-Hz-Modus frei.

Dieser lässt sich im OSD-Menü unter dem Punkt "Over Clocking" aktivieren. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass man eine GeForce GTX 960 oder höher sein Eigen nennt. Wird das Häkchen bei diesem Punkt gesetzt, erscheint eine weitere Einstellungsebene mit einer Skala von 144 bis 165, eingeteilt in Fünferschritten. Nach Bestätigung erscheint ein Hinweisfenster, welches erneut bestätigt werden muss. Dann bootet der Monitor neu und es ist das "Republic-of-Gamers"-Logo zu sehen. Im Anschluss kann man die 165 Hz nutzen. Weiteres hierzu lesen Sie im Teil "Subjektive Beurteilung".

Links: Overclock-Einstellungsebene. Rechts: Anzeige nach Neustart des PG279Q.

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