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TESTBERICHT: BenQ BL3201PT Teil 6


Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 50, Schärfe 5, Gamma 3, die Farbtemperatur "Normal" und den Bildmodus "Standard". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Bis auf die wie üblich zu hoch voreingestellte Helligkeit konnten wir keine negativen Effekte beobachten. Weder ein auffälliges Banding noch ein starkes IPS-Glitzern oder andere störende Elemente waren beobachtbar. Das Bild wirkte gestochen scharf, der Kontrast ausreichend hoch und die gesamte Darstellung harmonisch.

Graustufen und -verlauf.

Bei den Graustufen konnten im hellen Bereich die letzten und im dunklen Bereich die beiden äußeren Balken nicht mehr vom Hintergrund unterschieden werden.

UHD-Auflösung

Wir testen nicht das erste Gerät mit so einer hohen Auflösung und wollen daher an dieser Stelle nur eine kurze Anmerkung zum allgemeinen Betrieb machen.

Die hohe Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln führt bei der Bildschirmdiagonalen von 32 Zoll zu einer Pixelgröße von knapp über 0,18 Millimetern, ein 27-Zoll-Gerät mit 2.560 x 1.440 Pixeln besitzt dagegen schon 0,23 und ein 27-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung sogar 0,30 Millimeter.

Unter Windows 7 funktioniert die Skalierung nur rudimentär. Windows 8 macht seine Sache deutlich besser, funktioniert bei vielen Programmen aber dennoch nicht immer wie gewünscht. Um den Monitor ohne Skalierung zu nutzen, muss der Anwender gute Augen besitzen und der Abstand zum Monitor etwa 60 Zentimeter betragen.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht. Hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die relativ schlechte Bildhomogenität bei der Helligkeit (siehe übernächster Abschnitt) ließ in diesem Bereich Schlimmes erwarten. Sichtbar ist die messbare Abweichung in der Praxis aber kaum. Das schwarze Bild wirkt recht homogen, und stärkere Abweichungen sind nur in der oberen linken und unteren rechten Ecke erkennbar.

Beide Effekte resultieren aber eher aus dem Blickwinkel, als aus Lichthöfen. Bei einem 32-Zoll-Gerät lässt sich dieser Effekt leider nicht vermeiden und es dürfte keine Sitzposition gefunden werden, die auf der gesamten Fläche keine Beeinträchtigungen zeigt.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Bei einem Blick von schräg oben wirkt das Bild schon fast weiß, obwohl wir an der Kamera die gleichen Einstellungen wie bei der normalen Belichtung des ersten Bildes gewählt haben. Dieser IPS-Glow-Effekt ist aber nicht unbekannt und bei praktisch allen Geräten mit dieser Panel-Technologie anzutreffen.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von schräg rechts oben.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Der Hersteller gibt eine maximale Helligkeit von 350 cd/m² und einen Kontrast von 1000:1 an. In der Werkseinstellung konnte in jeder Helligkeitseinstellung sogar ein Wert von über 1000:1 gemessen und die Vorgabe damit problemlos erfüllt werden.

Helligkeits- und Kontrastverlauf in der Werkseinstellung.

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1 Kommentar vorhanden


Die Angabe 97 Watt stammt wohl aus dem deutschen Datenblatt und ist offensichlich ein Zahlendreher, denn im englischen Datenblatt und auf allen BenQ-Internetseiten ist unter "Spezifikation" 79 Watt angegeben. Dieser Wert ist dann schon praxisnah, denn er beinhaltet wohl auch den sonstigen Leistungsbedarf (2x 5 W Lautsprecher, USB etc.).

Die Darstellung der Blickwinkelempfindlichkeit in Bild und Hands-on-Film widersprechen sich. Im Film ist keine Abhängigkeit zu erkennen.
Der Grund dürfte sein, dass die Filmkamera mit variabler Belichtungszeit eingestellt war. Dieses erkennt man daran, dass beim größten Blickwinkel der zuvor schwarze Hintergrund bräunlich wird - eine Folge der Belichtungszeitregelung wegen größer gewordener Schwarzfläche.

Kann man auch anderen Hands-on-Filmen in dieser Hinsicht kein Vertrauen schenken?

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