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TESTBERICHT: Dell U2715H Teil 4


Technik

Betriebsgeräusch

Der Dell U2715H arbeitete während des Testzeitraumes ohne wahrnehmbare Betriebsgeräusche. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 88 W 39,1 W
Betrieb typisch 36 W -
Arbeitsplatz 140 cd/m² - 21,7 W
Betrieb minimal - 13,7 W
Energiesparmodus 0,5 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Soft Off) 0,5 W 0,2 W

*Ohne Lautsprecher und USB

Dell nennt in seinem Datenblatt einen typischen Stromverbrauch von 36 Watt. Wir messen bei maximaler Helligkeit 39,1 Watt, was etwa der Herstellerangabe entspricht. Die Stromversorgung erfolgt über ein internes Netzteil. Einen Netzschalter um das Gerät komplett vom Strom zu trennen, ist nicht vorhanden. Im Standby-Modus messen wir 0,2 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden sehr gut eingehalten.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 21,7 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu guten 1,3 cd/W.

Anschlüsse

Die Anschlüsse des Dell U2715H sitzen an der Gehäuserückseite unterhalb der VESA-Aufnahme in einer extra Aussparung, die mit einer Blende abgedeckt werden kann: von links hinten gesehen der Netzanschluss, 2 x HDMI-MHL, je ein DisplayPort- und Mini-DisplayPort-Eingang, ein DisplayPort-Ausgang (MST) für Multi-Stream-Transport-fähige Monitore, ein Audio-Line-Ausgang für den Anschluss von Lautsprechern, 1 x USB-3.0-Upstream und 4 x USB-3.0-Downstream. Ein weiterer USB-3.0-Downstream-Anschluss befindet sich auf der Gehäuserückseite; diesen Port hat Dell für die schnelle Aufladung von BC1.2-konformen Akkus vorgesehen.

Der Netzanschluss sitzt von hinten gesehen links in der Gehäuseaussparung. Darunter befinden sich die Aufkleber mit den Service-Barcodes und -nummern. In der Pivot-Stellung des Displays lassen sich die Anschlüsse leichter erreichen.

Ein weiterer USB-3.0-Port auf der rechten Gehäuseseite eignet sich zum schnellen Laden von BC1.2-konformen Akkus. Links hinter der Abdeckung verbergen sich die anderen Anschlüsse. Unter den Anschlüssen in der Aussparung befindet sich das Typenschild.

Bedienung

Der Dell U2715H besitzt rechts unten am Panelrahmen einen An-/Ausschalter mit einer weißen Betriebsanzeige-LED; im Prinzip ist es ein Touch-Sensor, den es zum Einschalten bzw. Hochfahren zu berühren gilt.

Links davon befinden sich vier weitere Sensorfelder, mit denen der Monitor entweder per Schnellzugriff auf voreingestellte Farbmodi und/oder Helligkeit/Kontrast gesteuert wird (zwei der Sensoren sind dafür funktional doppelt belegt) oder der Nutzer in das OSD-Menü einsteigen kann.

Kaum zu erkennen sind die Beschriftungen der OSD-Sensorfelder rechts auf der unteren Rahmenblende.

Diese Sensoren sind durch kaum sichtbare Markierungen gekennzeichnet; Dell spricht in seiner sonst sehr umfangreichen und gut lesbaren Bedienungsanleitung etwas euphemistisch von "Tasten", darum handelt es sich aber beileibe nicht: Die Touch-Sensoren bieten keinerlei haptische oder akustische Rückmeldung; somit gestaltet sich die Bedienung der Sensorfelder anfangs als etwas ratloser Blindflug.

Die Sensorfelder vor dem Berühren und nach einem geglückten "Touch".

Allerdings bessert sich die Nutzerfreundlichkeit deutlich, sobald der Anwender einen Sensor berührt; dann blendet der Monitor nämlich direkt über den Sensorfeldern kontextsensitive Symbole ein, die das Bedienen des Monitors spürbar erleichtern. Die Bedienlogik und Anordnung der zugewiesenen Funktionen ist nachvollziehbar.

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4 Kommentare vorhanden


Hallo PRAD-Team,

gibt es einen Grund warum die Kaufberatung noch den
Dell U2713HM gegenüber diesem Modell vorzieht?

Vom Testurteil und Preis her scheinen sie mir recht gleichwertig zu sein mit leichten Vorteilen für den U2715H.

Ist die Zeit für die U2715H noch nicht reif?

Doch in jedem Fall und beim nächsten Update wird das auch sicherlich berücksichtigt.
Hat der Monitor echte 8 Bit, oder nur 6 Bit + FRC?
ich verstehe das Vorgehen im Test nicht. Warum fehlt hier ein UGRA-Test? Auch der Test von anderen Farbräumen wie z.B. ISO Coated oder ECI-RGB v2 fehlt. Zwecks Vergleichbarkeit sollte man sich vielleicht mal ein standardisiertes Vorgehen überlegen. Der Test des U2713H ist wesentlich ausführlicher.

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