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TESTBERICHT: Dell U3415W Teil 5


Dafür gibt es eine andere überaus interessante Funktion, und zwar die Möglichkeit, zwei Quellgeräte mit einer Maus und einer Tastatur zu bedienen. Dafür müssen Maus und Tastatur direkt mit dem Monitor verbunden werden.

Schließt man nun beide Quellgeräte ebenfalls per USB an den Monitor an, ist es möglich, über die Einstellungsebene "PbP umschalten" auf Tastendruck zwischen den Quellgeräten zu wechseln. Das ist eine tolle Funktion und bringt etwas mehr Ordnung auf den Schreibtisch, sollte man mit mehreren Computern simultan arbeiten müssen.

PiP- und PbP-Funktion funktionieren auf Anhieb leider nur in einer voreingestellten Größe.

Um die zum Teil doch etwas langen Wege im Menü zu umgehen, besteht die Möglichkeit, die beiden linken Tasten im Eingangsmenü zu individualisieren und oft benutzte Tasten zu einer Art "Hotkey" umzufunktionieren. Über die Kategorie "Individualisieren" kann man diese Einstellung vornehmen.

Die beiden linken Tasten im Startmenü lassen sich individualisieren (aus Handbuch Dell).

Uns ist es nicht gelungen, dem Monitor irgendwelche Signaltöne zu entlocken, so wie es im Handbuch beschrieben wird. Wir haben dafür in der Kategorie "Weiteres2 unter dem Punkt "Tastensound" die Einstellung "auf" (was sowieso eine merkwürdige Übersetzung darstellt) gewählt, doch ein Ton konnte bei der weiteren Bedienung des OSD-Menüs trotzdem nicht vernommen werden.

Dell Display Manager

Die mitgelieferte Software "Dell Display Manager" bietet ein paar nützliche Zusatzfunktionen. Zunächst können im kleinen Rahmen auch hier Einstellungen wie Helligkeit und Kontrast verändert werden. Interessanter ist aber die Möglichkeit, bestimmten Anwendungen per Preset eine Farbtemperatur zuzuweisen, so dass bei Programmstart diese Einstellung aktiv wird.

Die Software "Dell Display Manager" beinhaltet gute Features.

Das funktioniert sehr gut, auch wenn man sich im Multi-Panel-Modus befindet. Sobald man in das Fenster der Anwendung klickt, wird das jeweilige Preset übernommen. Eine weitere Funktion dieser Software ist "Easy Arrange". Hier stehen 20 verschiedene Fensteraufteilungen zur Auswahl. Sollte man jedoch seine eigene Fernsterkombination vorziehen, so kann auch diese abgespeichert werden.

Insgesamt bietet der Dell U3415W sehr viele Einstellungsmöglichkeiten. Obendrauf gibt es einige tolle Funktionen. Auch die Navigation innerhalb des Menüs ist kein Hexenwerk und lässt sich schnell verinnerlichen. Einzig die Trägheit der Tasten hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Bildqualität

Der Dell U3415W verfügt weder über ein völlig entspiegeltes noch über ein Semigloss-Panel im herkömmlichen Sinne. Man kann es in etwa in der Mitte einordnen. Das hat den Vorteil, dass visuell der Eindruck einer etwas größeren Brillanz entsteht, aber die negativen Eigenschaften des eigenen Spiegelbildes weitgehend ausbleiben und nicht als störend empfunden werden. Auch der Lampentest unterstreicht diesen Eindruck, da das direkte Licht ebenso geschluckt wird wie bei einem aggressiv entspiegelten Display.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 75, Kontrast 75, Schärfe 50, Gamma PC (2.2), voreingestellter Modus "Standard". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Bereits ab Werk stellt der 34 Zoll Monitor den Grauverlauf sehr sauber dar. Auch die Graustufendarstellung kann man als einwandfrei bezeichnen, da sich jedes der Felder vom Hintergrund differenzieren lässt. Bei verändertem Blickwinkel von der Seite ändert sich das auch nur minimal. So wird jeweils nur ein Feld hinsichtlich der Erkennbarkeit abgeschnitten. Banding und Farbschimmer sind ebenfalls kein Thema, was insgesamt ein hervorragendes Ergebnis ist.

Graustufen und -verlauf.

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4 Kommentare vorhanden


Bin ein wenig überrascht über das noch so positive Urteil.

Hatte 2x einen u3415w im Haus und bei beidem waren Ausleuchtung in den Ecken mehr als bemerkbar, die bedienung der Touchtasten ein graus.

So sehr ich das Format 21:9 liebe, und dell den bis jetzt den attraktivsten curved im Angebot hat, solang nicht auch die Technischen Details stimmen kann ich nicht über diese Probleme hinwegsehen, nicht für 750€.
Dass er in diesem Teil des Tests nicht gut abgeschnitten hat kannst Du in der Bewertungstabelle erkennen, ansonsten ist der U3415W ein tolles Gerät und hat zurecht diese Bewertung erhalten.
Das 21:9-Format ist, meiner Meinung nach, die Zukunft - sehr angenehm für die Augen. Den Dell U3415W habe ich im Büro mit Office- und Grafik-Software getestet und bin von der riesigen Bildfläche und Detailschärfe begeistert. Der Preis ist absolut fair!
@Abtei hier wurde die Revision A01 getestet, was man auf dem Bild zur Ausleuchtung sehr klar erkennen kann. Diese fällt bei der Revision A01 deutlich besser aus, als bei A00.

Trotzdem bleibt verdient selbst A01 nur die Bewertung zur Ausleuchtung wie PRAD.de sie vergeben hat...

...ich hoffe ja noch auf eine A02. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wahrscheinlicher ist eher direkt ein U3416W.

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