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TESTBERICHT: Eizo CS270 Teil 14


Subjektive Bewertung

Dem Eizo CS270 hätte eine moderate Pixelbeschleunigung gut getan. Allerdings peilt der Monitor auch nicht das Spielesegment an. Die Darstellungsqualität ist in jedem Fall einwandfrei. Wir empfehlen für die Wiedergabe von Spielen eine sRGB-Emulation. Das vermeidet nicht nur eine überzeichnete Farbreproduktion, sondern verbessert auch die Detailzeichnung in den Tiefen gegenüber einer Gamma-2.2-Tonwertkurve.


Bewertung
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841,39 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der Eizo CS270 ist eine gelungene Ergänzung der ColorEdge-Produktlinie. Trotz des vergleichsweise günstigen Preises muss der Käufer überwiegend nur geringe Abstriche gegenüber dem Funktions- und Leistungsumfang teurerer Modelle aus CX- und CG-Reihe hinnehmen. Hierzu gehört die Notwendigkeit, ein separates Messgerät einzusetzen.

Eine leistungsfähige Elektronik kann die im Rahmen der Hardwarekalibration über Color Navigator ermittelten Korrekturen optimal umsetzen und sorgt für eine präzise Darstellung in den einzelnen Bildmodi. In Kombination mit seinem hohen Farbumfang eignet sich der CS270 damit für anspruchsvolle Bildretuschen und exakte Proofsimulationen.

Die Farbraumemulation ist in den Ablauf der Kalibration integriert, erreicht allerdings nicht die Flexibilität und Mächtigkeit der Umsetzung für Monitore der CG-Reihe. Sie können insbesondere im Videobereich ihre Vorteile ausspielen. In farbmanagementfähigen Anwendungen spielt diese kleine Einschränkung keine Rolle. Wir hätten uns allerdings eine Zertifizierung auf Basis von CMYK-Testformen gewünscht, die ebenfalls der CG-Reihe vorbehalten ist.

Ausleuchtung und Flächenhomogenität des blickwinkelstabilen IPS-Panels geben keinen Anlass zur Kritik. Die Kontraststabilität erreicht allerdings nur klassenübliches Niveau – ein tieferes Schwarz aus dem Winkel offerieren erst Modelle ab der CX-Reihe. Aber auch bei frontaler Betrachtung ist der Kontrastumfang unseres Testgerätes etwas beschränkt, selbst wenn man die unvermeidbaren Verluste durch den Flächenabgleich berücksichtigt.

Im Monitorbereich noch absolut keine Selbstverständlichkeit: Der CS270 kann mit verschiedensten Bildwiederholfrequenzen (unter 60 Hz) betrieben werden, ohne dass es zu unschönen Mikrorucklern kommt. Die Skalierungseinstellungen ermöglichen bei Verwendung des HDMI-Eingangs auch die verzerrungsfreie Darstellung von SD-Videosignalen. Der Deinterlacer rangiert im Mittelfeld.

Durch den Verzicht auf eine Funktion zur Pixelbeschleunigung (Overdrive) sind die Reaktionszeiten mäßig. Dafür bleiben die oft deutlich störenderen Artefakte einer übertriebenen Umsetzung aus.

Ein Straßenpreis von derzeit rund 1000 Euro ist angesichts der guten Testergebnisse absolut angemessen. Daher kann das Gesamturteil nur sehr gut lauten.

Gesamturteil: SEHR GUT


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2 Kommentare vorhanden


Ceterum censeo Carthaginem esse delendam

Und im übrigen meine ich, dass kein Gerät mit krassem IPS-Glow die Bestnote verdient.
@Zomb
Sehe ich genauso. Das Glowing geht gar nicht.

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