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TESTBERICHT: Eizo EV3237-BK Teil 3


Bedienung

Die fast gänzlich unbeschrifteten Bedienelemente wurden im unteren Rahmen eingelassen. Ihre aktuelle Belegung wird aber nach dem ersten Tastendruck eingeblendet. Verschiedene Aktionen – darunter Signaleingangs- und Bildmoduswechsel – können direkt ausgeführt werden.

Die Tasten zur Menüsteuerung.

OSD

Das OSD gliedert sich in fünf Hauptmenüpunkte. Verglichen mit den Möglichkeiten der ColorEdge-Monitore, nimmt sich sein Gesamtumfang fast bescheiden aus. Tatsächlich eröffnen sich dem Benutzer aber völlig hinreichende Konfigurationsmöglichkeiten.

Über einen Helligkeitsregler wird die Intensität der Hintergrundbeleuchtung verändert. Der Weißpunkt kann über Voreinstellungen in Kelvin oder über drei RGB-Gain-Regler angepasst werden. Im Bildmodus "Custom" steht darüber hinaus ein Gammaregler zur Verfügung, der eine Auswahl zwischen drei Gamma-Tonwertkurven (1.8, 2.2, 2.4) erlaubt.

Drei Skalierungseinstellungen erlauben die seitengerechte, flächenfüllende und unskalierte Anzeige eingehender Signale. Die Darstellung kann über einen zweistufigen Schärfefilter (Super Resolution) an die persönlichen Vorlieben angepasst werden. Bei Verwendung von DisplayPort- oder HDMI-Eingängen ist es zudem möglich, den Dynamikumfang der Quelle zu berücksichtigen.

Die parallele Verarbeitung mehrerer Eingangssignale wird über vier Splitscreen-Einstellungen gesteuert. Sie decken die wichtigsten Kombinationsmöglichkeiten ab. Eindrucksvoll ist vor allem die Darstellung von vier Full-HD-Signalen, die die Panel-Fläche dann vollständig ausnutzen.

Weitere Einstellungen umfassen die Auswahl der Menüsprache und die Steuerung der Bild-im-Bild-Funktion. Die Pixelbeschleunigung (Overdrive) kann abgeschaltet oder in zwei Stufen angepasst werden. Den Energiespareinstellungen wurde ein eigenes Menü spendiert.


Das OSD des HP Dreamcolor Z27x.

Bildqualität und Signalverarbeitung

Allgemein

Eizo greift für den EV3237 auf ein 31,5 Zoll großes IPS-Panel mit W-LED-Hintergrundbeleuchtung zurück. Letztere basiert auf blauen LEDs mit gelber Fluoreszenzschicht. Das nach Passieren der Farbfilter verbleibende Emissionsspektrum des nun weißen Lichts limitiert den Farbumfang.

Erst Monitore mit deutlich schmalbandigerer Strahlungsverteilung gehen hier deutlich über sRGB hinaus. Die EcoView-Serie zielt allerdings auch gar nicht auf professionelle Bildretusche oder Proof-Simulationen ab. Mithin ist dieser Umstand also keine echte Einschränkung.

Eine 10-Bit-LUT zeichnet für die Anpassung des Eingangssignals verantwortlich. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Farbabrisse bleiben in allen Bildmodi aus, die Darstellung ist visuell und messtechnisch neutral. Aufgrund der soliden Ausgangslage sind nach einer Software-Kalibration meist nur geringe Korrekturen über die LUT der Grafikkarte notwendig. Das minimiert Präzisions- und Tonwertverluste. Signale mit 10 Bit pro Farbkanal werden leider nicht unterstützt.

Testbild, um Grauverläufe zu überprüfen

Die subjektive Bildqualität ist sehr gut. Der Eizo EV3237 überzeugt nicht nur durch seine hohe Auflösung, sondern auch durch seine neutrale und homogene Darstellung. Die Overdrive-Funktion agiert auf Wunsch sehr zurückhaltend – unschöne Bewegungsartefakte bleiben also aus. Auf der Habenseite können wir auch die hohe Blickwinkelstabilität verbuchen.

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