Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Eizo EV3237-BK Teil 4


Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des Eizo EV3237 (linkes Foto).

Ein mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der Eizo EV3237 besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion. Starke Körnungs- beziehungsweise Glitzereffekte bleiben damit aus.

4K im Alltagsbetrieb

Im Gegensatz zu frühen Ultra-HD-Monitoren kann der Eizo EV3237 in seiner nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln mit vollen 60 Hz im SST-Modus (Single-Stream-Transport) betrieben werden. Damit handelt es sich nun auch aus Sicht der Grafikkarte um einen Monitor. Im MST-Modus (Multi-Stream-Transport) werden logischerweise dagegen zwei Monitore mit halbierter horizontaler Auflösung angesteuert – eine zumindest potenzielle Problemquelle.

Die Verbindung per DVI oder HDMI ist in voller Auflösung auf 30 Hz beschränkt. Schon das simple Interagieren auf dem Desktop unterliegt dann starken Einschränkungen: Mauszeiger und Fensterinhalte ruckeln sichtbar über den Schirm. Abhilfe kann in diesem Fall eine Splitscreen-Konfiguration mit zwei nebeneinanderliegenden Halbbildern schaffen. Beide Hälften sollten dann im Spanning-Modus der Grafikkarte mit jeweils 1.920 x 2.160 Pixeln angesteuert werden.

Von der hohen Pixeldichte profitiert vor allem die Schriftdarstellung. Mit der in den Anzeigeeinstellungen von Windows veränderbaren dpi-Standardeinstellung von 100 % werden Symbole und Schriften freilich sehr klein dargestellt. Das Arbeiten kann so, abhängig von Benutzer und Sichtabstand, recht anstrengend sein – auch wenn viel Platz auf dem Desktop garantiert ist.

Einen guten Kompromiss stellt die Einstellung "125 %" dar. Sie legt rechnerisch einen Bildschirm mit 120 ppi zugrunde. Unter Windows 8.1 kann die Skalierung geräteindividuell definiert werden. Die Darstellung verschiedener Bildschirme im Parallelbetrieb lässt sich so bequem angleichen. Wie gut die UI-Skalierung funktioniert, ist am Ende aber von den konkreten Anwendungen abhängig.

Interpolation

Die Skalierung unserer Testsignale gelingt dem Eizo EV3237 gut. Mit Super Resolution steht ein zweistufiger Filter zur Hervorhebung von Objektkanten zur Verfügung, der naturgemäß aber auch schnell störende Doppelkonturen produziert. Wir empfehlen allenfalls die Verwendung der niedrigsten Einstellung (Low).

Während einer Zuspielung über DVI- oder DisplayPort-Eingänge wird jedes unterstützte Signal mit quadratischem Pixelseitenverhältnis auf Wunsch verzerrungsfrei dargestellt. Die gleichlautende Einstellung (Aspect Ratio) für den HDMI-Eingang unterstellt ein Seitenverhältnis von 4:3. Das ist sinnvoll.


Signal Verzerrungsfreie, maximal flächenfüllende Wiedergabe Unskalierte Wiedergabe
SD (16:9 - anamorph) Ja Nicht sinnvoll
SD (4:3) Ja Nicht sinnvoll
HD (1080p) Ja Ja
HD (720p) Ja Ja
PC (5:4) Ja Ja
PC (4:3) Ja Ja
PC (16:10) Ja Ja
PC (16:9) Ja Ja

Die folgenden Bilder geben einen groben Eindruck über die Qualität der Skalierung wieder. Der Abstand der Kamera zum Bildschirm ist stets identisch und es wird immer seitengerecht auf Vollbild skaliert.

Links: Auflösung 3.840 x 2.160; rechts: Auflösung 2.560 x 1.440.

Links: Auflösung 1.920 x 1.080; rechts: Auflösung 1.280 x 1.024.

 << < 3 4 5 6 7 8 9 10 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!