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TESTBERICHT: HP EliteDisplay S270c Teil 6


Bildqualität

Das EliteDisplay S270c verfügt über ein Glare-Panel. Das mag in dunklen Räumen in Ordnung sein. Auch wirken die Farben augenscheinlich brillanter. In hellen, sonnendurchfluteten Räumen ist das Arbeiten an diesem Gerät aber ein Graus, da sich alles auf dem Display spiegelt und man besonders dunkle Bildinhalte nicht mehr ordentlich erkennen kann. Grundsätzlich dürfte es aber eine nutzerabhängige Entscheidung für oder gegen ein hochglänzendes Display sein. Es gibt immer noch genügend Personen, die auf die glänzende Oberfläche schwören.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80, Schärfe Ebene 4, Farbsteuerung "Normal". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist von der Differenzierbarkeit her tadellos, da alle Felder vom Hintergrund unterschieden werden können. Leider tritt aufgrund des gebogenen Displays bei den hellen Grautönen ein Farbschimmer in Richtung Blassrosa auf, der beim vorletzten Feld beginnt. Auch kann man eine Farbtreppe nahe der Mitte sehen. Je weiter man sich vom Bildzentrum entfernt und je schräger man auf das Display schaut, desto klarer heben sich die hellen Grautöne vom Hintergrund ab. Leider färben sie sich von dem eben genannten Blassrosa ins Gelbliche, bis man schließlich keine grauen Felder mehr sieht, sondern ockerfarbene.

Seitlich sind zwei Farbtreppen mit Ockerfärbung erkennbar.

Die Farbtreppe nahe der Mitte grenzt sich nun klar ab und es wird eine zweite erkennbar, die sich etwas weiter außen befindet. An den Übergängen sind diese ebenfalls, wie die hellgrauen Felder darüber, in diesem Ockerton nicht zu übersehen. Die dunklen Felder bleiben zu jeder Zeit farbstabil, profitieren jedoch von der schrägen Draufsicht in Bezug auf die Differenzierbarkeit zum Hintergrund.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Das Schwarzbild ist über jeden Zweifel erhaben. Hier spielt das VA-Panel seine ganze Stärke dieser Technik aus. Schaut man ganz genau hin, so kann man minimale Highlights in den unteren Ecken erkennen. Das ist aber Jammern auf ganz hohem Niveau und wird in der Praxis absolut nicht auffallen.

Auch bei verlängerter Belichtungszeit ist das Bild sehr schön homogen. Von Wolkenbildung kann auch nicht die Rede sein. Einzig die Highlights haben sich hier verstärkt. Schaut man schräg auf das Panel, so hellt das Bild etwas auf und bekommt eine dunkle königsblaue Färbung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des HP EliteDisplay S270c.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 297 cd/m². Das deckt sich mit der Herstellerangabe von 300 cd/m². Mit einer Minimalhelligkeit von 30 cd/m² kann das HP EliteDisplay S270c weit heruntergeregelt werden, so dass ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit problemlos möglich ist. Das Kontrastverhältnis des VA-Panels liegt im Durchschnitt bei sehr hohen 3.617:1.

Die starken Ausschläge in der Grafik rühren daher, dass das Messgerät nur zwei Nachkommastellen erfasst. Bei drei Nachkommastellen wären die Ausschläge nicht ganz so prägnant. Im Mittel kann dieser Wert jedoch so unterstrichen werden und liegt etwa 17 % über den Herstellerangaben von 3.000:1, was ein exzellentes Ergebnis darstellt.

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