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TESTBERICHT: Iiyama ProLite XB3070WQS-B1 Teil 7


UDACT ("UGRA-Test")

Wir haben den Bildschirm vor dem Test auf Zielwerte kalibriert, die den Empfehlungen der UGRA für Softproofing Aufgaben entsprechen. Aufgrund der zu hohen Grundhelligkeit des Gerätes haben wir bei dieser aber abweichende Einstellungen vorgenommen, um keine Verzerrungen durch eine zu starke Kalibrierung zu erhalten.

Die Kalibrierung musste für die Erreichung der Zielwerte aber auch ohne diese Vorgabe zu tief eingreifen, wodurch es zu Verlusten bei den Tonwerten gekommen ist und diese nur noch zu 92,4 Prozent abgedeckt werden. Da für einen bestandenen Test in diesem Bereich mindestens 95 Prozent erreicht werden müssen, konnte keine Zertifizierung erreicht werden, obwohl alle anderen Bereiche sehr gut abschnitten.

Testergebnis des UGRA-Tests.

Der ausführliche UGRA UDACT Report für die Softwarekalibrierung kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Auflösungen, die kleiner als die native Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel sind, können bildschirmfüllend, seitengerecht oder im 1:1 Modus dargestellt werden.

Probleme gab es nur bei einigen sehr kleinen Auflösungen, die trotz der seitengerechten Auswahl in einer Art 1:1 Modus dargestellt wurden. Verzerrungen traten aber bei keinen der getesteten Auflösungen auf, außer diese wurden auf das Vollbild gestreckt.

Gegenübergestellt haben wir der nativen Auflösung, die beliebte FullHD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln welche wir seitengerecht vergrößert dargestellt haben. Für die Darstellung wurden aufgrund des nativen 16:10 Formates entsprechend schwarze Balken im oberen und unteren Bereich eingeblendet. Die Interpolationsleistung ist dabei als gut zu bezeichnen, mit einer leichten Unschärfe muss allerdings gelebt werden. Dies fällt aber nur bei der Textwiedergabe deutlicher auf, in Spielen haben wir diese nach wenigen Minuten schon nicht mehr wahrgenommen.

Wird die gleiche Auflösung in der 1:1 Darstellung angezeigt und damit entsprechend deutlich größere schwarze Balken an allen Seiten eingeblendet, ist die Verbesserung allerdings deutlich sichtbar. In diesem Bereich muss allerdings auch nicht mehr interpoliert werden, da eine pixelgenaue Darstellung erfolgt. Wer sich an den großen schwarzen Balken nicht stört, wird in diesem Modus daher das beste Ergebnis erzielen.

Eine Besonderheit bietet das Gerät in diesem Bereich noch an, es kann nämlich auch mit der Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln betrieben werden. Dabei handelt es sich auch nicht um einen Streich unseres Grafikkartentreibers, sondern die Auflösung wird im Handbuch des Herstellers ebenfalls aufgelistet. Die Auflösung erzeugte bei unserem PC aber ein starkes Flimmern und konnte daher nicht genutzt werden.

Einstellbar war dagegen die Auflösung mit 2.880 x 1.620 Pixeln, die ebenfalls über der eigentlich möglichen Anzahl von nativen Pixeln liegt. Das Bild wirkte in der Einstellung aber leicht verschwommen und zudem wurde es verzerrt dargestellt, da das 16:10 Format nicht eingehalten wurde.

Testgrafik, links: native; rechts: 1.920 x 1.080.


Textwiedergabe, oben: native; unten: 1.920 x 1.080.

Reaktionsverhalten

Den Iiyama XB3070WQS haben wir in der nativen Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort-Anschluss untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden (GtG) angeben. Die Overdrivefunktion besitzt sechs Reglerpositionen: aus, -2, -1, 0, +1, +2. In der Werkseinstellung ist Overdrive deaktiviert.

Der Color-to-Color (CtC) Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen monochromatischen Helligkeitssprüngen hinaus, schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

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