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TESTBERICHT: LG 24MP57VQ-P Teil 7


Super Resolution + beim LG 24MP57VQ-P: links aus, rechts hoch.

Textwiedergabe; links: nativ; rechts: 1.280-x-720-Vollbild.

Textwiedergabe; links: nativ; rechts: 1.280-x-720-Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1.280 x 720 sieht man, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichtem Unschärfeeindruck. Farbsäume treten nicht auf.

In allen interpolierten Auflösungen sind die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik - dem Skalierungsgrad entsprechend – gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen durchschnittlich aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben hinreichend leserlich.

Weicht man von der nativen Auflösung ab, macht der Monitor darauf aufmerksam.

Reaktionsverhalten

Den LG 24MP57VQ-P haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am HDMI-Anschluss untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der Messwert CtC (Color to Color) geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren.

Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Bei den Grafiken ist Folgendes zu beachten: Durch die extrem schnelle Bildaufbauzeit mussten wir unsere Skala, die eigentlich bis 40 ms geht, bei fast allen Grafiken auf 15 ms verkürzen, da sonst die Werte nicht darstellbar waren.

Das Schaltzeitendiagramm zeigt unter anderem, wie sich verschiedene Helligkeitssprünge addieren, wie schnell der Monitor in der Werkseinstellung im besten Fall reagiert und von welcher mittleren Reaktionszeit ausgegangen werden kann.

Der LG besitzt vier Reglerpositionen für seine Overdrive-Funktion ("Aus", "Langsam", "Mittel", "Schnell"). In der Werkseinstellung ist die Option "Mittel" aktiviert. In dieser Einstellung werden die Reaktionszeiten effektiv gekürzt und es entstehen nur dezente Überschwinger.

60-Hz-Overdrive "Aus"

Bei 60 Hz und ausgeschaltetem Overdrive messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 14,8 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 10,6 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 18,2 ms, und der CtC-Wert wird mit 14,4 ms ermittelt.

Auch in der Stellung "Aus" findet eine Beschleunigung statt, leichte Überschwinger sind erkennbar, die Abstimmung ist nicht völlig neutral.

60 Hz (Overdrive "Aus"): langsame Schaltzeiten und geringe Überschwinger.

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