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TESTBERICHT: LG 27MU67-B Teil 3


Mit Anschlüssen ist der 27MU67-B nicht übermäßig üppig, aber völlig ausreichend ausgestattet: 1 x DisplayPort 1.2, 1 x MiniDisplayPort 1.2, 2 x HDMI (mit 60 Hz und HDCP-2.2-Unterstützung) und Audio-out (3,5-mm-Klinke). Eine analoge Zuspielung ist nicht mehr vorgesehen.

Anschlüsse des 27MU67-B.

Die Anschlüsse sind gut leserlich beschriftet und von unten zu erreichen. Häufiges An-/Abstecken ist damit etwas fummelig, dafür ist das Kabelmanagement einfacher.

Bedienung

Die Bedienung erfolgt digital über sieben Touch-Tasten an der Rahmenunterseite. Dank kleiner, runder Hervorhebungen lassen sich die Tasten auch erfühlen und funktionieren im Praxisbetrieb butterweich und ohne Fehlaktivierungen.

Die vier Pfeiltasten dienen der Navigation im Menü und haben zugleich außerhalb des Menüs eine Direktwahlfunktion. Die Beschriftung über den Tasten ist dezent und zugleich gut erkennbar. Die weiße Power-LED kann auf Wunsch vollständig abgeschaltet werden.

Tasten

Die Zusatz-Software besteht aus dem Splitscreen-Tool und dem Dual-Controller. Ersteres geht über die Bordmittel von Windows 7 hinaus, da sich damit der Bildschirm in zwei bis vier Fenster teilen lässt. Die Fenster können in beliebiger Größe angepasst werden. Hinsichtlich Text- und Icon-Größe greift das Tool aber auf die Betriebssystemfunktionen zurück, so dass man hier keinen Vorteil hat.

Die grundsätzliche Problematik eines 27-Zoll-Bildschirms mit 4K-Auflösung bleibt unter Windows 7 also bestehen. Man bekommt sehr viel Platz – Schriften, Icons und Kontextmenü-Texte werden aber winzig klein. Die Möglichkeit, die Lesbarkeit über die Anzeige-Einstellungen zu verbessern, ist unter Windows 7 zwar vorhanden, führt aber noch zu recht suboptimalen Ergebnissen.

Seit Windows 10 ist das Problem jedoch gelöst, da hier die Skalierung von Schriften und Icons deutlich besser funktioniert – und zwar auch in Programmen wie etwa Lightroom. So richtig Spaß macht die 4K-Auflösung eines 27 Zoll-Displays also erst mit Windows 10 (oder vermutlich bereits mit Windows 8, das wir aber nicht getestet haben).

Der Dual-Controller ermöglicht im Dual-Link-up-Modus die nahtlose Steuerung von zwei Geräten mit einer einzigen Tastatur und Maus. Dateien lassen sich zwischen zwei externen Geräten einfach hin und her kopieren.

OSD

Beim OSD konnte LG in der Vergangenheit immer begeistern – sowohl hinsichtlich des Designs als auch der Ergonomie. Wie bei deutschen Markenherstellern im Automobilbau, waren OSD und Bedienung zudem über Geräteklassen hinweg (Monitore, TV, Projektoren, BD-Player) so weit einheitlich, dass man sich immer sofort zu Hause gefühlt hat.

Das OSD-Design des 27MU67-B ist relativ neu und entspricht dem modernen Flatdesign der gängigen Betriebssysteme. Ob es optisch gefällt, darüber kann man streiten. Hinsichtlich Funktionalität und Bedienbarkeit gibt es aber sicher nichts auszusetzen.

Alle Funktionen sind in nur vier Hauptkategorien und zwei Ebenen verteilt. Besonders erfreulich ist, dass LG für das OSD den Bildschirm in der vollen Höhe ausnutzt. Dadurch bleibt das OSD andererseits schmal genug, um bei der Kalibrierung nicht im Weg zu sein.

OSD: Schnelleinstellungen und Bildjustage (Screenshot Handbuch LG).

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4 Kommentare vorhanden


Danke für den Test, ich habe den Monitor auch und bin begeistert. Sehr gutes Bild, Schärfe und Farben.

Das einzige was mir fehlt, oder bloß noch nicht gefunden habe, ist eine Anzeige der Auflösung und Bildwiederholrate.


In Bezug auf die optimalen Schärfeeinstellungen wenn interpoliert wird bin ich allerdings anderer Meinung als im Test angegeben.

Dies betrifft den Betrieb unter Windows 7, eventuell verhält es sich unter Windows 10 anders.

Bei 4k Auflösung ist die Schärfe 50 optimal, ansonsten kann man kleine Schrift auch fast gar nicht mehr lesen.

Je niedriger man die Auflösung jedoch einstellt, umso höher sollte man die Schärfe stellen, ansonsten ergibt sich ein subjektiv sehr "matschiges" Schriftbild.
Bei 2560*1440 stelle ich die Schärfe auf 80%, bei 1920*1080 auf 100%.
Mit diesen Einstellungen sehe ich dann auch kaum Unterschiede zu Monitoren mit so einer nativen Auflösung.

Eike
"Bei starker seitlicher Betrachtung lässt der Schwarzwert dagegen sichtlich nach und die Schirmoberfläche wird an den Rändern etwas wolkig."

Geht es auch ohne Blume? Ich lese daraus:
das Ding hat IPS-Glow, wie auch sonst die meisten mistigen IPSe heutzutage.
Seit einigen Monaten habe ich den Monitor und habe einen massiven Kritikpunkt: die Bedienung.
Die kapazitiven Tasten lösen ständig ungewollt aus, weil man sie eben nicht ertasten kann und versehentlich mehrmals betätigt. Kurzum extrem fummelige Bedienung.
Besonders ärgerlich ist das, weil der Monitor nicht automatisch auf die aktive Signalquelle wechselt. Ich habe Laptop und Desktop angeschlossen und muss mich jedes mal mühsam durch die Menüs klicken.
Wird 24 Hz Wiedergabe unterstüzt?

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