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TESTBERICHT: LG 27MU67-B Teil 8


60-Hz-Overdrive "Mittel"

In der Werkseinstellung "Mittel" bei 60 Hz werden die Schaltzeiten schon effektiv verkürzt. Wir messen den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 16,4 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 9,1 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt jetzt 15,7 ms. Der CtC-Wert ist mit 9,2 ms ebenfalls deutlich verkürzt.

In der Overdrive-Stellung "Mittel" sind nur dezente Überschwinger auszumachen und die Bildaufbauzeiten recht flott. Der vom Hersteller als Standard aktivierte Wert "Mittel" ist somit optimal gewählt.

60 Hz (Overdrive "Mittel"): sichtbar reduzierte Schaltzeiten und dezente Überschwinger.

60-Hz-Overdrive "Schnell"

In der höchsten Stellung "Schnell" bei 60 Hz messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 14,2 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 6,1 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt sehr schnelle 11 ms. Ein CtC-Wert von 4,6 ms ist ebenfalls sehr kurz.

In der Overdrive-Stellung "Schnell" sind leider auch die Überschwinger stark ausgeprägt und mindern die Bildqualität. Artefakte und Doppelkonturen sind erkennbar.

60 Hz (Overdrive "Schnell"): sehr schnelle Schaltzeiten, aber auch deutliche Überschwinger.

Wir empfehlen, den LG 27MU67-B in der Werkseinstellung zu betreiben (Overdrive: "Mittel"), um Überschwinger zu vermeiden. Der Reaktionszeitgewinn bei maximalem Overdrive ist zwar vorhanden, sollte aber nur dann gewählt werden, wenn es unbedingt benötigt wird.

Netzdiagramme

In den folgenden Netzdiagrammen sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden.

Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

60-Hz-Overdrive "Aus" und "Mittel".

60-Hz-Overdrive "Schnell".

In der Werkseinstellung (Mittel) erreicht der LG 27MU67-B bei fast allen Graustufenübergängen befriedigende Werte im Bereich von 8 ms. Kritische Farbübergänge stellen für das Gerät keinerlei Hürden dar: Auch bewegte Farbkanten werden daher messerscharf abgebildet.

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4 Kommentare vorhanden


Danke für den Test, ich habe den Monitor auch und bin begeistert. Sehr gutes Bild, Schärfe und Farben.

Das einzige was mir fehlt, oder bloß noch nicht gefunden habe, ist eine Anzeige der Auflösung und Bildwiederholrate.


In Bezug auf die optimalen Schärfeeinstellungen wenn interpoliert wird bin ich allerdings anderer Meinung als im Test angegeben.

Dies betrifft den Betrieb unter Windows 7, eventuell verhält es sich unter Windows 10 anders.

Bei 4k Auflösung ist die Schärfe 50 optimal, ansonsten kann man kleine Schrift auch fast gar nicht mehr lesen.

Je niedriger man die Auflösung jedoch einstellt, umso höher sollte man die Schärfe stellen, ansonsten ergibt sich ein subjektiv sehr "matschiges" Schriftbild.
Bei 2560*1440 stelle ich die Schärfe auf 80%, bei 1920*1080 auf 100%.
Mit diesen Einstellungen sehe ich dann auch kaum Unterschiede zu Monitoren mit so einer nativen Auflösung.

Eike
"Bei starker seitlicher Betrachtung lässt der Schwarzwert dagegen sichtlich nach und die Schirmoberfläche wird an den Rändern etwas wolkig."

Geht es auch ohne Blume? Ich lese daraus:
das Ding hat IPS-Glow, wie auch sonst die meisten mistigen IPSe heutzutage.
Seit einigen Monaten habe ich den Monitor und habe einen massiven Kritikpunkt: die Bedienung.
Die kapazitiven Tasten lösen ständig ungewollt aus, weil man sie eben nicht ertasten kann und versehentlich mehrmals betätigt. Kurzum extrem fummelige Bedienung.
Besonders ärgerlich ist das, weil der Monitor nicht automatisch auf die aktive Signalquelle wechselt. Ich habe Laptop und Desktop angeschlossen und muss mich jedes mal mühsam durch die Menüs klicken.
Wird 24 Hz Wiedergabe unterstüzt?

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