Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: LG 34UB67-B Teil 4


Bild-bei-Bild-Modus

Der Monitor bietet über die Schnellauswahl des OSD eine Auswahlmöglichkeit an, mit der zwei Signale gleichzeitig nebeneinander angezeigt werden können. Das Bild wird dabei genau in der Mitte geteilt.

Anpassungen der Bildaufteilung sind nicht möglich, und auch ein Bild-in-Bild-Modus ist nicht vorhanden. Gewählt werden können die Bildverhältnisse der beiden Quellen sowie die Tonzuordnung. Mit einem einfachen Tastendruck lassen sich die beiden Anzeigen zudem bequem wechseln.

Wir haben einen PC mit Windows 7 und ein MacBook Air mit aktuellem OS X nebeneinander betrieben. Nach der Aktivierung hat der Windows-PC die Auflösung automatisch auf 1.280 x 1.080 Pixel angepasst.

Unter OS X erfolgte keine automatische Anpassung, in der Auswahl der Desktop-Auflösungen tauchte diese Option aber plötzlich auch auf und war so bequem wählbar. Mit beiden Systemen war also eine optimale Ausnutzung der Fläche ohne unschöne Verzerrungen möglich.

MacBook und Windows-PC teilen sich die Bildschirmfläche.

Dual-Controller

Wirklich interessant wird die Bild-bei-Bild-Option allerdings erst durch die Dual-Controller-Software, die der Hersteller mitliefert. Diese funktioniert sowohl unter Windows als auch OS X und lässt sich auch betriebssystemübergreifend mit beiden Geräten gleichzeitig verwenden.

Die Software muss auf beiden Geräten installiert und eines davon als Haupt- und das andere als Subsystem zugewiesen werden. Die Software arbeitet über das Netzwerk mit den beiden Systemen zusammen, so dass sich diese zusätzlich beide im gleichen Netzwerk befinden müssen.

Nach der Aktivierung können die Maus und Tastatur des Hauptrechners auch für das Subsystem genutzt werden. Dafür lässt sich mit der Maus zum Beispiel einfach über den Rand in der Mitte fahren, und der Nager des Windows-PCs steuert nun problemlos den Mac. Wurde der Mac als Hauptgerät definiert, konnte über das Touchpad des MacBooks entsprechend der Windows-PC gesteuert werden.

Die Software bietet aber eine weitere Option an, die noch wesentlich hilfreicher ist, und zwar die Übertragung von Dateien zwischen den beiden Geräten. Dafür wird zum Beispiel auf dem Mac eine Datei markiert und mit "Strg+C" kopiert und anschließend mit der Maus auf den Desktop des Windows-PCs gewechselt und mit dem vordefinierten Tastenkürzel "Strg+F7" die Datei eingefügt. Dies funktionierte in unserem Test in beide Richtungen ohne Probleme.

Die Software bietet mit dem kleinen Programm daher eine große Arbeitserleichterung beim Betrieb mit zwei Geräten an einem Monitor an.

Dual-Controller-Software in der Übersicht.

Lesemodus

Das Gerät bietet gleich zwei Lesemodi an, die sich aber nur gering voneinander unterscheiden. In beiden wird wahrscheinlich der Blauanteil aus dem Bild entfernt, wodurch die Augen beim Lesen von längeren Texten nicht so schnell ermüden sollen.

Eine weiße Seite mit schwarzem Text wird dadurch eher gelblich als weiß dargestellt, wodurch keine farbechte Darstellung mehr möglich ist und das Bild auch nicht mehr so ansprechend wirkt. Für Anwender, die häufig lange Texte am Computer lesen, könnte der Modus aber durchaus einen Mehrwert darstellen.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Schärfe 5, Gamma 1, den Bildmodus "Anwender" und die Farbtemperatur "Benutzer" mit den RGB-Werten auf 50. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Die Darstellung war bis auf die typisch zu hohe Helligkeit als sehr gut zu bezeichnen. Das Bild wirkte scharf, die Farben kräftig und der Kontrast sehr hoch. Ein IPS-Glitzern war zudem nicht ausmachbar, so dass subjektiv sehr gute Voreinstellungen getroffen wurden.

Der LG 34UB67-B besitzt eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln und damit eine Pixeldichte von etwa 82 ppi. Eine fast identische Pixeldichte erreicht ein 27-Zoll-Monitor mit einer Full-HD-Auflösung.

Die Pixeldichte ist daher nicht besonders fein, wie es bei einer WQHD- oder gar UHD-Auflösung der Fall wäre. Dass es auch anders geht, zeigt der Hersteller bei anderen gleich großen Geräten, die mit 3.440 x 1.440 Pixeln auflösen.

Das Gerät richtet sich daher eindeutig an Anwender, die eine große Pixeldarstellung bevorzugen und bewusst auf eine feinere Darstellung verzichten beziehungsweise auf keinen Fall eine Skalierung vornehmen möchten.

 << < 4 5 6 7 8 9 10 11 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!