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TESTBERICHT: LG 34UM67-P Teil 2


Damit soll der Eindruck gewahrt werden, dass das Display in der Luft schwebt, was aus einiger Entfernung auch so wirkt. Das ist ein zusätzlicher Grund, warum der LG 34UM67 rein optisch nicht sehr wuchtig dasteht. Das Unterteil des Winkels, das sozusagen die Bodenplatte darstellt, ist abermals in schwarzem Hochglanzlack gehalten. Um mehr Standfestigkeit zu erlangen, befindet sich unter dem Fuß eine Metallplatte, die das Display auch bei stärkeren Stupsern vor dem Umfallen bewahrt.

So richtig standfest sieht das Ganze rein optisch trotzdem nicht aus, da der Winkel immer etwas nachfedert, wenn man das Display etwas unsanfter berührt. Die Ergonomie ist aufgrund des Befestigungssystems sehr beschränkt und verfügt einzig über die Möglichkeit, das Display 5 Grad nach vorne und 15 Grad nach hinten zu neigen.

Der LG 34UM67 mit +15 Grad links und -5 Grad rechts.

Die zweite Möglichkeit wird direkt beim Zusammenbau festgelegt und erlaubt, das Display in der Grundhöhe von 100 mm auf 120 mm ab Tischoberfläche zur Rahmenunterseite zu erhöhen. Von ergonomischer Vielfalt kann man beim LG 34UM67 nicht sprechen, aber zumindest verfügt das Gerät über eine VESA100-Aufnahme, um es an alternative Halterungen zu befestigen.

Die Bohrungen liegen frei an der Rückwand, ohne dass hierfür etwas abmontiert werden muss. Um die empfindliche Hochglanzlackierung zu schützen, befindet sich ein Aufkleber im Lieferumfang, der zwischen Rückwand und Halterung aufgebracht wird.

Aufgrund der fehlenden Belüftung dürfte Wärmeentwicklung kein Problem für den LG 34UM67 darstellen. Es gibt zwar zwei Öffnungen an der Unterseite des Displays, die aber für die integrierten Lautsprecher vorgesehen sind.

Da es sich hier um einen LED-Monitor mit externem Netzteil handelt, ist dies aber auch nicht verwunderlich. Eine etwa handwarme Stelle knapp über dem Anschluss-Panel lässt sich dann auch erfühlen. Das kleine Netzteil wird mit etwa 34 °C auch nicht sonderlich warm und lässt sich durch das etwa 1,30 m lange Kabel gut verstecken.

Das kleine Netzteil wird nicht sonderlich warm.

Insgesamt kann man von einem gelungenen modernen Design sprechen. Trotz seiner großen Dimensionen, besonders in der Breite, wirkt der LG 34UM67 durch den fehlenden Rahmen an den Seiten und oben keinesfalls wuchtig. Der durchsichtige Winkel, der das Display zum Stehen bringt, lockert die Optik zusätzlich auf und erweckt den Eindruck des Schwebens. Die Rückseite ist hingegen reine Geschmackssache, denn die Klavierlackoptik ist nicht jedermanns Sache.

Neben der Optik ist die Verarbeitungsqualität auf einem guten Niveau. Alle Spaltmaße stimmen und auch die Bauteile, die allesamt aus Kunststoff bestehen, wurden ordentlich entgratet. Auch konnten wir keine Knarzgeräusche hören, die bei so großen Monitoren gerne entstehen, wenn man an Ecken etwas beherzter zugreift.

Technik

Betriebsgeräusch

Der LG 34UM67 arbeitete im Test in allen Einstellungen völlig geräuschlos. Auch bei abgeregelter Helligkeit war keinerlei Brummen oder Pfeifen zu hören. Das Netzteil war ebenfalls unhörbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 53 W 47,2 W
Betrieb typisch 49 W -
140 cd/m² - 28,8 W
Betrieb minimal - 18,5 W
Energiesparmodus (Stand-by) 0,3 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Soft-off) 0,3 W 0,2 W

Wir haben den Stromverbrauch gemessen, und dieser liegt erfreulicherweise etwas unter den Herstellerangaben. Mit 28,8 Watt bei einer Helligkeit von 140 cd/m² ergibt das eine Effizienz von 1,3 cd/W, was ein gutes Ergebnis darstellt.

Mit 0,2 Watt im Stand-by werden auch die EU-Richtlinien eingehalten. Leider spielt es aber keine Rolle, ob man den Soft-off-Schalter benutzt, da ebenfalls die gleiche Menge Strom wie beim Stand-by entnommen wird. Einen Schalter, um das Gerät vom Netz zu trennen, gibt es nicht.

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1 Kommentar vorhanden


Diese Aussagen finde ich noch etwas präzisierungswürdig: "Nur zu oft haben wir den lästigen Zeilenversatz sehen müssen, den diese Technologie eigentlich verhindern sollte, da die fps unter 48 gefallen oder über 75 geklettert sind" und "Alles, was unter 48 Hz liegt, fängt an zu stottern, und oberhalb von 75 Hz fängt das Zerreißen des Bildes wieder an. "

Tatsächlich lässt sich aber das Verhalten ausserhalb des Freesync-Fensters festlegen: Entweder VSync on oder VSync off, wo sich der Monitor dann so verhält, wie halt auch sonst ein Montior mit VSync on oder VSync off d.h.
- VSync on: man hat darunter diskrete mögliche fps Schritte (--> Stottern) und kann die Obergrenze nicht überschreiten
- VSync off: Man hat darunter und darüber Tearing.


Zudem gab es Gerüchte, dass LG die Adaptive-Sync-Untergrenze auf 40 Hz gesenkt habe. Habt ihr da einen Kontakt bei LG? Das wären nämlich gute News :)

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