Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: LG 34UM67-P Teil 6


Coating

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der LG besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Links: das Coating des LG 34UM67; rechts: Referenzbild.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des LG 34UM67-P bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von + 45 und -30 Grad. Auch hier macht das IPS-Panel einen mehr als guten Eindruck. Von oben gesehen hellt das Bild minimal auf, während es von unten und in seitlicher Ansicht etwas dunkler wird. Auch der Kontrastverlust bewegt sich auf einem ordentlichen Niveau.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Interpolation

Mittlerweile werden die Displays immer größer und die Auflösungen immer höher. Doch was ist, wenn die Software schon einige Jahre auf dem Buckel hat, wie etwa Büroanwendungen oder Spieleklassiker, die zum Teil nicht einmal etwas mit HD anfangen können? Ein guter Monitor sollte auch mit anderen Seitenverhältnissen oder Auflösungen so umgehen können, dass nicht allzu große Einschränkungen entstehen. Das ist bei diesem für Monitore momentan noch recht exotischen Seitenverhältnis von 21:9 ganz besonders wichtig.

Die Möglichkeiten, im OSD Einfluss auf das Verhältnis zu nehmen, erstrecken sich von "Breitbild" und "Original" über "Cinema 1" und "Cinema 2" bis hin zu "1:1".

So werden kleinere Auflösungen bei der Option "Breitbild" auf die volle Panel-Breite gezogen, die Bildhöhe aber so belassen, wie es die Auflösung vorgibt, was zu einer völlig verzerrten Darstellung führt. Die Option "Original" interpoliert das Signal auf die volle Bildschirmhöhe bei seitengerechter Darstellung. Die Option "1:1" sollte für eine pixelgenaue Darstellung sorgen und in einem Fenster angezeigt werden. Zwar wird das Bild auch in einem Fenster angezeigt, aber der offensichtliche Detailverlust bei feinen Strukturen und die leichte Unschärfe im Bild verraten, dass hier trotzdem eine Interpolation stattfindet, was diese normalerweise sehr brauchbare Option wertlos macht.

Speziell für den Videobetrieb stehen noch die Optionen "Cinema1" und "Cinema2" zur Verfügung. Die Funktionsweise wird im Abschnitt "DVD und Video" näher erklärt.

Unter dem Menü Bild Unterpunkt Bildanpassung ist ein Schärferegler zu finden. Voreingestellt ist er auf 5, was auch der ideale Wert ist. Eine Stufe darunter werden Kanten unscharf und eine Stufe darüber entsteht sofort ein Farbsaum.

Um die Interpolationsqualität des LG 34UM67 zu beurteilen, nehmen wir uns das Gitter unserer Testgrafik zur Hilfe, da es über sehr feine Details verfügt. In der nativen Auflösung bekommen wir erwartungsgemäß ein sehr scharfes Bild geboten. Verringert man die Auflösung auf 1.280 x 720 Pixel, muss das Gerät den hinzugewonnenen Platz auffüllen, was durch zusätzliche graue Bildpunkte geschieht. Das interpolierte Bild ist dann nur noch von durchschnittlicher Qualität, da der Interpolations-Algorithmus etwas zu forsch an die Sache geht. Das wird besonders klar, wenn man sich die Fläche anschaut, die an die linke untere Ecke des Kreuzes grenzt. Hier sind sämtliche Details verloren gegangen, aber auch das Kreuz wirkt ziemlich verwaschen und unscharf.

Testgrafik; links: nativ (Original); rechts: 1.280 x 720 (Original).

Textwiedergabe; links: nativ (Original); rechts: 1.280 x 720 (Original).

Text hingegen bleibt auch bei kleinerem Schriftgrad und in fett noch gut leserlich. Um dem Unschärfeeindruck bei verringerter Auflösung etwas entgegenzuwirken, kann durchaus der Schärferegler auf Maximal gestellt werden. Zwar entstehen die besagten Doppelkonturen, doch hilft es ein wenig, die Kanten zu betonen und so den Eindruck von mehr Schärfe zu gewinnen.

 << < 5 6 7 8 9 10 11 12 > >>

1 Kommentar vorhanden


Diese Aussagen finde ich noch etwas präzisierungswürdig: "Nur zu oft haben wir den lästigen Zeilenversatz sehen müssen, den diese Technologie eigentlich verhindern sollte, da die fps unter 48 gefallen oder über 75 geklettert sind" und "Alles, was unter 48 Hz liegt, fängt an zu stottern, und oberhalb von 75 Hz fängt das Zerreißen des Bildes wieder an. "

Tatsächlich lässt sich aber das Verhalten ausserhalb des Freesync-Fensters festlegen: Entweder VSync on oder VSync off, wo sich der Monitor dann so verhält, wie halt auch sonst ein Montior mit VSync on oder VSync off d.h.
- VSync on: man hat darunter diskrete mögliche fps Schritte (--> Stottern) und kann die Obergrenze nicht überschreiten
- VSync off: Man hat darunter und darüber Tearing.


Zudem gab es Gerüchte, dass LG die Adaptive-Sync-Untergrenze auf 40 Hz gesenkt habe. Habt ihr da einen Kontakt bei LG? Das wären nämlich gute News :)

LG BUSINESS MONITORE
(Anzeige) In der neuen LG Business Area stellen wir die besten Business Displays aus dem Hause LG vor. Denn wer ermüdungsfrei und ergonomisch arbeiten will, benötigt auch das richtige Arbeitsgerät. Neben Testberichten finden Sie auch lesenswerte Artikel zu den Themen "Der ergonomische Arbeitsplatz", "Höhere Produktivität durch 21:9 Monitore" und vieles mehr. Hier weiterlesen!
Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!