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TESTBERICHT: Philips 272P4APJKHB Teil 5


Graustufen

Eine Änderung des Kontrastwertes wirkt sich beim Philips 272P4APJKHB sehr negativ auf die Weißstufendarstellung aus. Werkseitig ist der Monitor in der Lage, Weißstufen auf unserem Testbild bis 254 vom Hintergrund zu differenzieren.

Bereits eine Anhebung des Kontrastreglers auf 51 hat zur Folge, dass Weißstufen nur noch bis 253 sichtbar sind, ab Kontrast 52 sogar nur noch bis 250. Es sollte daher beim Philips 272P4APJKHB tunlichst vermieden werden, den Kontrastwert von 50 zu ändern. Auf die Schwarzstufendarstellung hat der Kontrast jedoch keinen Einfluss. Mit den Werkseinstellungen können Schwarzstufen auf unserem Testbild ab Stufe 3 klar differenziert werden.

Überprüfung der Weiß- und Schwarzstufen-Darstellung.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Display-Ausleuchtung des Philips 272P4APJKHB ist sehr gut umgesetzt. Es sind weder Aufhellungen an den Display-Rändern zu beobachten, noch ist Wolkenbildung feststellbar. Auch bei langer Belichtungszeit der Kamera sind keine Schwächen bei der Ausleuchtung zu sehen.

Gleichmäßige Display-Ausleuchtung beim Philips 272P4APJKHB.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Philips 272P4APJKHB.

Im Datenblatt nennt der Hersteller für den 272P4APJKHB eine maximale Leuchtdichte von 350 cd/m². Wir messen im benutzerdefinierten Bildmodus bei voller Backlight-Helligkeit mit 407,5 cd/m² einen deutlich höheren Wert. Der Schwarzpunkt liegt bei 0,39 cd/m². Das daraus resultierende Kontrastverhältnis beträgt 1.044:1.

Über den gesamten Helligkeitsregelungsbereich erreicht der Monitor ein Kontrastverhältnis von mindestens 1000:1. Der Durchschnitt liegt bei 1.146:1. Wird die Hintergrundbeleuchtung auf 0 Prozent reduziert, beträgt die Leuchtdichte noch 60 cd/m². Die Helligkeit lässt sich bei dem Monitor somit um 347 cd/m² individuell anpassen.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links: Helligkeitsverteilung in Prozent; rechts: Farbreinheit in Delta C beim Philips 272P4APJKHB.

In dieser Disziplin zeigt der Philips 272P4APJKHB große Schwächen auf. Die in der Display-Mitte gemessene Helligkeit nimmt zu den Display-Rändern hin sehr stark ab. Fast alle Messpunkte weichen zweistellig vom Sollwert ab. Die durchschnittliche Helligkeitsabweichung liegt bei 11,38 Prozent. Ein ausgesprochen hoher Wert für einen Monitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung.

Nicht besser ist das Ergebnis der Farbreinheit. Bei allen Messpunkten messen wir ein Delta C > 1, im unteren Display-Bereich liegt die Abweichung sogar durchgängig über 4 Delta C. Trotz der hohen Abweichungen sind subjektiv noch keine negativen Effekte wie Farbstiche oder Abschattungen sichtbar. Der Philips 272P4APJKHB erreicht hier eine Wertung zwischen schlecht und sehr schlecht.

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