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TESTBERICHT: Samsung S27D590C Teil 3


OSD

Mit Druck und Neigung der JOG-Taste nach oben und erneutem Druck der Taste zur Bestätigung gelangt man in das OSD-Menü. Die Gestaltung des Menüs ist übersichtlich in die fünf Bereiche Bild, Farbe, Menüeinstellungen, Setup & Reset und Informationen eingeteilt.

Mit Neigung der JOG-Taste nach unten oder oben gelingt die Navigation, mit Druck nach rechts gelangt man in das entsprechende Untermenü, mit Druck nach links wieder zurück. Blättern muss man lediglich im Untermenü "Bild". Sehr angenehm ist es, dass jeder angewählte Untermenüpunkt mit einer kurzen Erklärung erläutert wird, so dass die Bedienung des Monitors mühelos gelingt.

OSD-Hauptmenü (aus: Handbuch Samsung).

Je nach Betriebsart können einige Funktionen ausgegraut sein. So sind die meisten im Menü "Bild" auf Seite 2 angeordneten Punkte zur Justierung eines analogen Bildsignals vorgesehen und bei Nutzung des HDMI- oder DisplayPort-Eingangssignals deaktiviert. Zur Bildverbesserung wurden die Funktionen MagicBright und MagicUpscale eingefügt. Damit bewirbt Samsung verschiedene Modi zur unterschiedlichen Einstellung von Helligkeit und Kontrast (Benutzerdefiniert, Standard, Kino und Optimalkontrast) und bietet mit MagicUpscale drei Stufen zur Verbesserung der Lebendigkeit und des Mikrokontrastes an.

Wer im Menü "Farbe" die Farbkanäle Rot, Grün und Blau sowie die Farbtemperatur und den Gammawert individuell einstellen möchte, sollte auf die MagicBright-Modi "Kino" und "Optimalkontrast" verzichten, da diese Optionen sonst deaktiviert sind. Grafisch verbindliche Einstellungsmöglichkeiten werden nicht angeboten. So kann beim Gamma zwischen den Modi 1, 2 und 3 gewählt werden, die praktisch den Werten 2.2, 2.4 und 2.6 entsprechen. Die Farbtemperatur bietet die sechs Einstellungen "Kalt 1+2", "Normal", "Warm 1+2" und "Benutzerdefiniert" an. Werden die Farbkanäle separat justiert, befindet man sich bei MagicBright und bei Farbtemperatur automatisch im benutzerdefinierten Modus, der sich für eine Kalibrierung des Monitors eignet.

Links: Menü Farbe; rechts: Menü Einstellungen.

Zum Energiesparen weist der Monitor einen Öko-Sparmodus auf, der die Bildschirmhelligkeit in zwei Stufen reduziert. Dabei wird sie im Sparmodus "75 %" auf 50 beziehungsweise im Modus "50 %" auf den Wert 25 reduziert. Darüber hinaus gibt es eine automatische Abschaltfunktion, die das Gerät nach einer einstellbaren Anzahl von Stunden abschaltet.

Ein Spielemodus sorgt für schnellere Reaktionszeiten und kann temporär oder dauerhaft eingeschaltet werden. Im ersteren Fall wird er deaktiviert, wenn sich der Monitor ausschaltet oder in den Stand-by-Modus begibt. Die Position des Menüs auf dem Bildschirm kann angepasst und Ebenso kann die Semi-Transparenz des Menüs deaktiviert werden.

Bildqualität

Die Bildqualität des geschwungenen Full-HD-Panels macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Das Bild wirkt durch die leichte Krümmung des Panels angenehmer und auch etwas plastischer. Die leuchtenden und kontrastreich wirkenden Farben unterstreichen diesen Eindruck. Die glatte Oberfläche des Panels ist gut entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung kann, je nach Helligkeit und Umgebung, gedämpfte Reflexionen auf dem Bildschirm erzeugen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 75, Schärfe 60, Farbtemperatur Normal mit RGB (50, 50, 50) und Gammamodus 1. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem S27D590C in der Werkseinstellung sehr gut. Weder Dithering noch Banding sind zu erkennen. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendifferenzierung schneidet der S27D590C sehr gut ab: Die hellsten und auch die dunkelsten Stufen werden sehr gleichmäßig differenziert. Sie sind ab Stufe 1 beziehungsweise bis Stufe 254 wahrnehmbar. Bei seitlicher Betrachtung erhalten alle Tonwerte einen leicht silberfarbenen Schimmer. Dieser Effekt tritt bei diesem VA-Panel leichter bei einer Blickrichtung von oben oder von unten auf das Panel auf.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Samsung S27D590C noch gut. Der Schwarzwert selbst ist satt und weitgehend homogen. Bei Drehung des Monitors oder bei leichter Neigung der Blickrichtung tritt zu den Bildrändern hin unmittelbar eine silberfarbene Aufhellung auf. Eine Wolkenbildung hingegen kann man auch in abgedunkelten Räumen kaum erkennen. Erst ein Foto mit zweifach verlängerter Belichtungszeit verdeutlicht diesen Umstand.

Ausleuchtung bei normaler und zweifach verlängerter Belichtung.

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2 Kommentare vorhanden


Hallo,

ich habe diesen interessanten Testbericht gelesen und überlege, mir diesen Monitor zu kaufen. Allerdings habe ich gesehen, dass das Modell S27E510C deutlich günstiger ist und sich scheinbar nur dadurch unterscheidet, dass es keine Lautsprecher hat, die ich sowieso nicht brauche.

Wissen Sie, ob es noch weitere Unterschiede zwischen diesen beiden Monitoren gibt?
Nun da sind schon weitere Unterschiede. Der S27E510C hat z.B. nur zwei Eingänge, ihm fehlt der DisplayPort.

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