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TESTBERICHT: Samsung S27D850T Teil 4


Bedienung

Rechts unten auf der Vorderseite des Monitors befinden sich sechs analoge Tasten, um das Setup des Displays zu verändern. Sie verfügen über einen vernünftigen Druckpunkt und geben mit einem leisen Knacken Rückmeldung.

Unschön sind die Knarzgeräusche, die dadurch ausgelöst werden. Links von den Tasten ist ein Sensor, der das Umgebungslicht misst und bei eingeschaltetem Ökomodus die Helligkeit des Panels regelt.

Eigentlich sind es nur fünf Tasten, da die äußere rechte Taste lediglich zum Ein- beziehungsweise Ausschalten des Monitors gedacht ist. In dieser Taste ist eine kleine LED eingebaut, die während des Betriebs in Blau leuchtet und im Stand-by blinkt. Abschalten oder dimmen kann man sie nicht, jedoch ist das auch nicht notwendig, da sie nicht stört.

Die Tastenbeschriftungen werden zusätzlich auf dem Display angezeigt.

Bei dunklen Lichtverhältnissen ist es nicht möglich, die Symbole der Tasten zu erkennen, dafür erscheint auf Tastendruck direkt darüber die Erklärung auf dem Display. Im Grunde eine gute Lösung, jedoch ist deswegen das OSD-Menü auf dieser Position fixiert. Hotkeys in erster Instanz sind nicht vorhanden. Zwar muss nicht erst durch das Menü navigiert werden, aber den ersten Druck, um das Schnellmenü aufzurufen, kann man nicht umgehen.

OSD

Um das OSD-Menü anzuzeigen, muss eine der fünf Funktionstasten gedrückt werden. Zunächst erscheint ein Schnellmenü, das von links nach rechts mit "Menu", "Öko", Symbole für Helligkeit und Lautstärke, "Source" und "PiP/PbP" gekennzeichnet ist.

Der kürzere Weg über das Schnellmenü (aus: Handbuch Samsung).

Hier öffnet man nun über den kurzen Weg die jeweilige Einstellungsebene oder startet mit der äußeren linken Taste das vollständige Menü. Hier stehen auf der linken Seite fünf Kategorien zur Auswahl.

Das OSD-Menü verfügt über umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten (aus: Handbuch Samsung).

Die Zuordnung der Tasten innerhalb des Hauptmenüs wird wiederum direkt über den Tasten erklärt. Die äußere linke Taste dient in der oberen Menüebene zum Beenden und in jeder Ebene tiefer zum Zurückkehren in die nächsthöhere Ebene. Die zweite und dritte Taste von links dienen zum Abwärts- beziehungsweise Aufwärtsnavigieren und die vierte Taste von links zum Eintritt in die tiefere Ebene oder zum Bestätigen einer Einstellung.

Maximal muss man sich bis in eine Tiefe von drei Ebenen reinklicken, was noch in Ordnung ist. Positiv sollte noch erwähnt werden, dass in den Einstellungsebenen die Funktion auf der rechten Seite kurz erklärt wird. In manchen Einstellungen ist dies durchaus hilfreich. Trotzdem hätte das Menü etwas übersichtlicher gestaltet werden können, da es ein wenig überladen wirkt. Die Bedienung des Menüs ist nicht sonderlich schwer, jedoch auch nicht sehr intuitiv. Am Anfang drückt man sehr oft noch die falsche Taste, was mit ein wenig Übung letztendlich dann aber doch besser klappt.

Der S27D850T verfügt über zahlreiche Funktionen, den Monitor an seine Bedürfnisse anzupassen.

Für "Sparfüchse" sind die Energiespareinstellungen ein wichtiges Thema, und davon bietet das Display gleich zwei Optionen. Zum Ersten kann man die Einstellungen über den Lichtsensor vom Gerät steuern lassen oder radikal vorwählen und direkt die Einstellungen wählen, so dass das Gerät etwa 75 % oder 50 % vom Standardwert verbraucht. Man sollte sich aber auch darüber bewusst sein, dass man dann in den Möglichkeiten der Anpassung sehr beschnitten wird und die Helligkeit nicht mehr vorwählen kann. Auch bestimmte Automatikmodi sind dann nicht mehr wählbar.

Für Sparfüchse interessante Eco-Einstellungen (aus: Handbuch Samsung).

Leider verfügen manche Einstellungsebenen nur über rudimentäre Möglichkeiten, etwa in den Gammaeinstellungen. Hier gibt es keine konkreten Werte, sondern nur Modus 1, 2 oder 3. Was das nun exakt heißt, muss mit einer Kalibration herausgefunden werden. Auch die Farbtemperatur wird mit Normal, Kalt oder Warm in jeweils zwei Stufen benannt. Welche Temperatur das nun aber in Zahlen ist, bleibt auch hier ein Geheimnis. Das hätten wir für solch einen Monitor konkreter erwartet.

In den automatischen Modi, etwa "Samsung MAGIC Bright", werden je nach Auswahl einige Funktionen deaktiviert. Das ist schade, da man nicht nachvollziehen kann, warum man etwa im "Kinomodus" oder im "Spielemodus" den Kontrast nicht nachregeln darf.

Alles in allem liefert der S27D850T im Bedienungskomfort ein noch gutes Ergebnis ab.

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