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TESTBERICHT: Samsung S32D850T Teil 3


OSD

Die Gestaltung des Menüs ist übersichtlich und beim Aufruf eines Untermenüs auch informativ, da linksseitig ein kurzer Infotext eingeblendet wird, der in kurzen Sätzen die Funktion erläutert. Mit zweimaligem Druck auf die linke Menütaste gelangt man in die erste Einstellungsebene mit den fünf Bereichen Bild, Bildschirm, Optionen, Einstellungen und Information. Rechts neben der Menütaste, die auch zum Verlassen des Menüs dient, befinden sich die Tasten für die Navigation.

OSD Hauptmenü (aus: Handbuch Samsung).

In jedem Untermenü werden maximal sieben Einstellungen angezeigt. Gelegentlich muss man blättern, um weitere Menüpunkte zu sehen. Je nach Betriebsart oder nach Anzahl der angeschlossenen Geräte können einige Funktionen ausgegraut sein. Zur Bildverbesserung stehen die Funktionen "MagicBright" und "MagicUpscale" zur Verfügung. Damit bewirbt Samsung verschiedene Modi zur unterschiedlichen Einstellung von Helligkeit und Kontrast (Benutzerdefiniert, Standard, Kino, und Optimalkontrast) und bietet drei Stufen zur Verbesserung des Mikrokontrastes an.

Verzichtet man auf gewisse "MagicBright" Modi, wie Kino oder Optimalkontrast, bei denen einige Optionen ausgegraut sind, können im Menü Farbe die Farbkanäle Rot, Grün und Blau, sowie die Farbtemperatur und der Gammawert eingestellt werden. Allerdings werden hier keine grafisch verbindlichen Einstellungsmöglichkeiten angeboten. So kann beim Gamma-Wert nur zwischen den Modi 1, 2 und 3 gewählt werden. Die Farbtemperatur bietet die sechs Einstellungen Kalt 1+2, Normal, Warm 1+2 und Benutzerdefiniert an. Werden die Farbkanäle separat justiert, befindet man sich bei "MagicBright" und bei Farbtemperatur automatisch im benutzerdefinierten Modus, der sich für eine Kalibrierung des Monitors eignet.

Links: Menü Farbe; rechts: Menü Einstellungen.

Neben Energiesparfunktionen wie der automatischen Helligkeitsanpassung des Bildschirms an das Umgebungslicht und einer automatischen Abschaltfunktion des Monitors nach einer gewissen Anzahl von Stunden, bietet der Samsung S32D850T an zwei USB 3.0-Anschlüssen auch eine Schnellladefunktion an. Sind dort USB-Geräte angeschlossen, kann die Ladefunktion aktiviert werden. Wird sie während einer Datenübertragung eingeschaltet, wird diese unterbrochen und ist erst wieder regulär nutzbar, wann die schnelle USB-Ladefunktion wieder deaktiviert wird. Im Menüpunkt Information wird schließlich die aktuelle Eingangsquelle, die Frequenz, die Auflösung und der Bild-in-Bild-Modus der angeschlossenen Monitore angezeigt.

Links: Menü Einstellungen; rechts: Menü Information.

Bildqualität

Die Bildqualität des hochauflösenden Panels macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Das Bild wirkt leuchtend hell und kontrastreich, die Farben kräftig. Die glatte Oberfläche des Panels ist gut entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung können, je nach Helligkeit und Umgebung, gedämpfte Reflexionen auf dem Bildschirm erzeugen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 75, Schärfe 60, Farbtemperatur Normal mit RGB (50, 50, 50) und Gamma Modus 1. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem S32D850T in der Werkseinstellung sehr gut. Weder Dithering noch Banding sind zu erkennen. Farbschimmer treten nicht auf.

Graustufen und -verlauf.

Auch bei der Graustufendifferenzierung schneidet der S32D850T sehr gut ab: die hellsten und auch die dunkelsten Stufen werden sehr gleichmäßig differenziert. Sie sind ab Stufe 2 bzw. bis Stufe 254 wahrnehmbar. Alle Tonwerte erhalten bei seitlicher Betrachtung, wie für VA-Panels typisch, einen leicht silberfarbenen Schimmer, was zu einer stärkeren Aufhellung der untersten Tonwerte führt.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Samsung S32D850T sehr gut. Der Schwarzwert selbst wirkt sehr satt, was für VA-Panels typisch ist. Ebenso typisch ist die leichte violettfarbene Aufhellung zu den Bildecken hin. Je dichter man vor dem Monitor sitzt, desto ausgeprägter ist der Effekt.

Eine Wolkenbildung hingegen, kann man selbst in abgedunkelten Räumen kaum erkennen, selbst wenn man Bilder mit hohem Schwarzanteil betrachtet oder bei der Wiedergabe von Filmen auf den schwarzen Rand achtet. Ein Foto mit zweifach verlängerter Belichtungszeit verdeutlicht diesen Umstand.

Ausleuchtung bei normaler und zweifach verlängerter Belichtung.

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2 Kommentare vorhanden


Besten Dank für den Test!

Da ich nicht sicher bin, ob für meinen heimischen Arbeitsplatz 32 Zoll nicht ein wenig zu groß ist, wollte ich mal fragen, ob man im groben die guten Testergebnisse auch bei dem S27D850T erwarten kann?

Also gleiches Modell nur 27 Zoll.
Ich glaube allerdings der 27er hat kein VA Panel, sondern ein IPS Panel, sonst müsste dieser vollkommen gleich sein.


Danke und Gruß
samdup
Die Technik/Elektronik sollte gleich sein. Da aber wie gesagt ein anderes Panel zum Einsatz kommt, kann man die Ergebnisse nicht 1:1 übertragen.

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