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TESTBERICHT: Samsung S32E590C Teil 4


Bildqualität

Besonderheit ist beim Samsung S32E590C zweifellos das Curved-Display mit marktführender 3000R-Wölbung. Diese ganz spezielle Wölbung des Displays soll sich natürlich an die Augen anpassen und ein breites Gesichtsfeld bieten. Ohne Übertreibung ist das 32 Zoll große Display im ersten Moment sehr beeindruckend. Es handelt sich dabei um ein VA-Panel, welches mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auflöst.

Der Monitor besitzt eine White-LED-Hintergrundbeleuchtung, welche in der Werkseinstellung auf 100 Prozent eingestellt ist und das Display entsprechend hell erstrahlen lässt. Der Samsung S32E590C kann 16,7 Millionen Farben darstellen, was dem sRGB-Farbraum entspricht.

Samsung beschreibt die Bildqualität des S32E590C als "brillante Bilder, die durch dunkleres Schwarz und gleißendes Weiß, beeindruckend leuchtende Farben und weniger Lecklicht überzeugen" und nennt einen statischen Kontrast von 5.000:1. In der Praxis muss man dann allerdings eingestehen, dass die Farbsättigung des verbauten VA-Panels nicht mit einem IPS-Panel mithalten kann.

Im direkten Vergleich wirkt die Farbdarstellung leicht ausgewaschen, und obwohl unsere Messungen des statischen Kontrasts die Angabe des Herstellers bestätigt, wirkt es subjektiv so, als läge ein feiner Grauschleier über dem Bild. Wenn nämlich der Spielemodus aktiviert wird, verschwindet dieser und es entsteht nun eine subjektiv bessere Bildqualität, wenngleich auch der Spielemodus es nicht vermag, die Farbsättigung signifikant zu erhöhen.

Präzise Darstellung von Farbverläufen sowie Farbstufen beim Samsung S32E590C.

Weiterer Nachteil ist die zu geringe Auflösung für ein 32 Zoll großes Display. Hier hätte man sich eine 4K-Auflösung gewünscht, die bei einem so großen Bildschirm auch ideal zur Geltung kommt. Neben dem werkseitig eingestellten Benutzerdefiniert-Bildmodus bietet der Samsung S32E590C noch die drei weiteren Bildmodi "Standard", "Kino" und "Optimalkontrast".

Die Farbstufendarstellung sowie Farb- und Grauverläufe gelingen dem Gerät ausgezeichnet, ohne Banding und nur mit geringem Dithering im dunklen Übergangsbereich. Die Bildschärfe ist mit 60 gut eingestellt, kann aber durch Erhöhung auf 64 noch etwas verbessert werden.

Graustufen

Mit dem Kontrastregler kann Einfluss auf die Weißstufendarstellung genommen werden, während ein Schwarzwertregler die Schwarzstufendarstellung beeinflusst. Der Samsung S32E590C besitzt nur einen Kontrastregler, bei Zuspielung über HDMI kann jedoch noch der Schwarzpegel angepasst werden.

Werkseitig ist der Kontrast auf 75 voreingestellt. Damit lassen sich allerdings Weißstufen auf unserem Testbild nur bis Stufe 250 differenzieren. Wird der Kontrastwert hingegen auf 74 abgesenkt, bringt das sichtbare Vorteile bei der Weißstufendarstellung, und diese kann nun bis 252 unterschieden werden.

Auf die Schwarzstufendarstellung hat die Veränderung des Kontrastwertes jedoch keinen Einfluss. Diese ist ab Stufe 2 zu erkennen.

Überprüfung der Weiß- und Schwarzstufendarstellung beim Samsung S32E590C.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

An manchen Randstellen ist beim Samsung S32E590C ein Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung zu beobachten, das Backlight-Bleeding ist aber gering und nicht weiter störend. Bei längerer Belichtungszeit wird eine leichte Wolkenbildung bei der Ausleuchtung sichtbar. Mit freiem Auge und selbst bei maximal eingestellter Hintergrundbeleuchtung fällt diese aber nur sehr gering und ebenfalls nicht störend auf. Das Ergebnis kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Ausleuchtung des Panels beim Samsung S32E590C.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Samsung S32E590C.

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