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TESTBERICHT: Samsung U32D970Q Teil 3


Wie angesprochen, lässt sich das Gerät auch im Pivotmodus betreiben. Auf den Bildern haben wir ihn zusätzlich um die maximal möglichen 30 Grad in beide Richtungen gedreht. Im Alltag sollte dies in der Regel ausreichend sein, vor allem wenn er in der horizontalen Position betrieben wird, da dort selten ein größerer Schwenkbereich vorhanden sein dürfte.

Pivotmodus und Drehung um 30 Grad nach links und rechts.

Die Verarbeitungsqualität des Gerätes war gut, es waren keine größeren Spaltmaße oder anderen negativen Eigenschaften beobachtbar. Das Design wurde zudem ansprechend gestaltet und die Mechanik wirkte passend zum Gerät.

Das Gesamtgewicht von über 13 Kilogramm zeigt außerdem, dass auch nicht an der Stabilität gespart wurde. Die Verstellmöglichkeiten waren ebenfalls ausreichend, auch wenn wir uns noch eine etwas niedrigere Höheneinstellung gewünscht hätten. Das 32-Zoll-Gerät kann sogar im Pivotmodus betrieben werden und erreicht daher insgesamt in beiden Teilbereichen die Bestnote.

Technik

Betriebsgeräusch

Das Gerät ist als lautlos zu bezeichnen. Selbst mit angelegtem Ohr konnte nur mit sehr viel Mühe ein minimales Betriebsgeräusch wahrgenommen werden. Hochfrequente Pfeiftöne oder ähnliche störenden Effekte waren ebenfalls nicht ausmachbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Helligkeit Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 100 % 90,0 W 88,0 W
Arbeitsplatz 140 cd/m² 40 % - 63,4 W
Betrieb minimal 0 % - 39,8 W
Standby-Modus maximal - 0,5 W 3,7 W
Ausgeschaltet - 0,5 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) - - 0,0 W

Eine große Bildschirmfläche, eine hohe Auflösung und eine potente Technik benötigen entsprechend Strom, und daher verwundert es uns wenig, dass das Gerät bis zu knapp 90 Watt benötigt, wie der Hersteller auch selber angegeben hat. Im Betrieb mit 140 cd/m² wurden auch noch über 60 Watt benötigt, was zu einer Energieeffizienz von nur 0,6 cd/W führt. Dadurch erreicht das Gerät in diesem Teilabschnitt die schlechteste Note.

Vergleichbare Konkurrenzprodukte sind allerdings genauso stromhungrig, wie zum Beispiel der Test des Eizo CG277 gezeigt hat. Potentielle Käufer sollten sich daher grundsätzlich bewusst sein, dass Profimonitore in der Regel deutlich mehr Strom benötigen.

Etwas verwundert hat uns aber der Stand-by-Verbrauch von fast vier Watt. Da laut EU-Verordnung in diesem Modus eigentlich nur zwei beziehungsweise sogar nur ein Watt verbraucht werden darf. Wir haben die Messung mehrmals wiederholt, am Ergebnis änderte dies aber nichts.

Anschlüsse

Auf der linken Seite wurde der Stromanschluss angebracht, der auch einen Netzschalter besitzt, um das Gerät komplett vom Stromkreis zu trennen. Auf der anderen Seite stehen ein DVI-, ein HDMI- und zwei DisplayPort-Anschlüsse zur Verfügung. Vorhanden sind dort auch ein Audio-Ausgang, ein USB-3.0-Upstream- und zwei Downstreamports.

Anschlüsse des Samsung U32D970Q.

Über den Anschlüssen wurden auf der Rückseite zwei weitere USB-3.0-Buchsen angebracht. Diese verfügen über eine "Super-Charging"-Funktion, die im OSD aktiviert werden kann und angeschlossene mobile Gerät schneller laden können soll. Die Position der Anschlüsse ist aber gewöhnungsbedürftig, da diese dort in der Regel schwer erreichbar sind.

Zwei USB-3.0-Anschlüsse mit Super-Charging-Funktion auf der Rückseite.

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1 Kommentar vorhanden


Ich sitze mal wieder vor diesem Monitor und bin entsetzt über die mangelhafte Schärfe. Das Bild ist einfach super-unscharf für die angebliche Pixeldichte. Wenn man die Schärfe auf 0 herunter regelt, sieht das Bild extrem verwaschen aus. Ich habe mir den Spass erlaubt und die Pixel mit einem anderen Monitor gleicher Größe und Auflösung anhand von Fotos verglichen und erhalte ein seltsames Ergebnis. Was an Monitor 1 mit 19 Pixeln dargestellt wird, ist auf dem Samsung mit 12 Pixeln zu sehen. Allerdings wechselt die Pixelgröße am Samsung reihenweise: Kleiner, deutlich größer aber mit einem verwaschenen Strich in der Mitte. Samsung verkauft hier eine Mogelpackung und ich kann nicht fassen, dass das niemandem auffällt. Gilt übrigens auch für Farbunreinheiten an den Rändern, die ganz offensichtlich sind.

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