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TESTBERICHT: Samsung U32D970Q Teil 4


Bedienung

Unter dem Frontrahmen wurden sechs mechanische Tasten angebracht, über die das OSD gesteuert wird. Die Beschriftung der Tasten ist eigentlich nicht notwendig, da softwareseitig über der Taste immer die aktuelle Funktion eingeblendet wird. Auch die Schnellzugriffe werden erst nach dem zweiten Tastendruck erreicht, da der erste eben diese Übersicht der Funktionen einblendet.

Der Druckpunkt der Tasten ist sehr angenehm und so ist auch ein schnelles Navigieren durch die Menüs möglich. Jeder Druck löst zudem ein leises Klickgeräusch aus, was als weitere Orientierung hilfreich ist.

Mechanische Tasten unter dem Frontrahmen.

OSD

Das Gerät kann über die Software "Natural Color Expert", die wir in einem späteren Abschnitt genauer darstellen, eingestellt und kalibriert werden. Zusätzlich steht aber auch ein herkömmliches OSD zur Verfügung. Eingeteilt wurden die Funktionen in fünf sinnvolle Abschnitte, wobei der letzte nur wenige allgemeine Informationen beinhaltet.

Beim ersten Druck auf eine der Tasten unter dem Rahmen erscheint immer das gleiche Menü, welches jeder Taste eine Schnellwahlfunktion zuweist. Einstellbar sind dort die Helligkeit, der Kontrast, die Lautstärke, das Eingangssignal, die Bildmodi und der PiP-/PbP-Modus. Wird die ganz linke Taste ein weiteres Mal gedrückt, erscheint dagegen das ausführliche OSD mit den fünf Reitern.

Übersicht der Schnellauswahlmöglichkeiten.

Der erste Reiter dürfte der wichtigste sein, da dort die Bildeinstellungen vorgenommen werden können. Gewählt werden kann zwischen sehr vielen vordefinierten Farbmodi, und wie üblich lassen sich die Helligkeit, der Kontrast und die Schärfe anpassen. Die Farbwerte Rot, Grün und Blau können genau wie der Gammawert und die Farbtemperatur individuell eingestellt werden.

Als Besonderheit lassen sich auch zwei unterschiedliche Farbmodi parallel mit geteiltem Bildschirm nebeneinander anzeigen. Einstellbar sind außerdem die Reaktionszeit und der HDMI-Schwarzwert.

Bildeinstellungen und individuelle Farbeinstellungen (Quelle: Handbuch).

Im zweiten Reiter lassen sich die Bilddarstellung bei kleineren als der nativen Auflösung und der PiP-/PbP-Modus auswählen. Diesen stellen wir in einem späteren Abschnitt auch noch genauer vor.

Bilddarstellung und PiP-/PbP-Modus (Quelle: Handbuch).

Der dritte Abschnitt beinhaltet nur die Auswahl der Sprache und die Anzeigedauer des OSDs. Das OSD wird immer unten rechts eingeblendet, die Position lässt sich nicht verschieben und auch eine Transparenz lässt sich nicht festlegen.

Der vierte Abschnitt beinhaltet viele allgemeine Einstellungen. Auswählbar sind dort der Öko-Sparmodus, der USB-Lademodus, der PC-/AV-Modus, die DisplayPort-Version, die Quellenerkennung, die Tastenwiederholungszeit und die automatische Abschaltung.

Allgemeine Einstellungen (Quelle: Handbuch)

Zusatzfunktionen

MagicRotation Auto

Das Programm "MagicRotation Auto" wird auf der CD mitgeliefert und erfüllt eigentlich nur einen Zweck, und zwar die automatische Drehung des Windows-Desktops, wenn der Monitor in die Pivotposition gedreht wird. Beachtet werden muss, dass das Programm nur mit Windows 7 oder 8 funktioniert, dort aber wie versprochen seinen Dienst verrichtet. Der Monitor besitzt einen Rotationssensor, der auch die Anzeige des OSDs mitdreht, so dass dieses im Pivotmodus ebenfalls problemlos bedienbar ist.

Das OSD dreht sich beim Drehen des Bildschirms automatisch mit (Quelle: Handbuch)

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1 Kommentar vorhanden


Ich sitze mal wieder vor diesem Monitor und bin entsetzt über die mangelhafte Schärfe. Das Bild ist einfach super-unscharf für die angebliche Pixeldichte. Wenn man die Schärfe auf 0 herunter regelt, sieht das Bild extrem verwaschen aus. Ich habe mir den Spass erlaubt und die Pixel mit einem anderen Monitor gleicher Größe und Auflösung anhand von Fotos verglichen und erhalte ein seltsames Ergebnis. Was an Monitor 1 mit 19 Pixeln dargestellt wird, ist auf dem Samsung mit 12 Pixeln zu sehen. Allerdings wechselt die Pixelgröße am Samsung reihenweise: Kleiner, deutlich größer aber mit einem verwaschenen Strich in der Mitte. Samsung verkauft hier eine Mogelpackung und ich kann nicht fassen, dass das niemandem auffällt. Gilt übrigens auch für Farbunreinheiten an den Rändern, die ganz offensichtlich sind.

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