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TESTBERICHT: Samsung U32E850R Teil 4


Anschlüsse

Anschlusstechnisch stehen für die Bildübertragung 2 x HDMI, 1 x DisplayPort und 1 x Mini-DisplayPort zur Verfügung. Nicht allzu sehr ins Gewicht fallen dürfte, dass nur der zweite HDMI-Port über einen Anschluss mit der Spezifikation 2.0 verfügt, da zur Zeit einzig NVIDIA-Grafikkarten über diese Art von Anschluss verfügen und UHD an HDMI in 60 Hz ausgeben können. Selbst die neueste Grafikkartengeneration von AMD und deren Spitzenmodell Radeon Fury X unterstützen nur HDMI 1.4 und können somit nur 30 Hz an UHD ausgeben.

Für die Datenübertragung befinden sich zwei USB-3.0-Downstream-Ports und zum Anschluss an den PC ein USB-3.0-Upstream-Port am hinteren Anschluss-Panel. Der Optik zuliebe wurde dem U32E850R eine senkrechte Kabelführung spendiert. Da es möglich ist, das Display im Pivotmodus zu drehen, wird das Umstöpseln dann auch nicht zur Tortur und funktioniert auch ohne sich den Nacken zu verrenken.

Ordentliche Schnittstellenauswahl des Samsung U32E850R.

Weitere Anschlussmöglichkeiten befinden sich seitlich hinter dem Monitor in einer Mulde. Geboten werden dort nochmals zwei USB-3.0-Anschlüsse, die über eine Schnellladefunktion für mobile Geräte verfügen, und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss von Kopfhörern oder anderen Audiogeräten.

Zwei Mal USB 3.0 mit Schnellladefunktion und ein Audioausgang an der Seite.

Bedienung

Fünf mechanische Tasten plus On-/off-Taste stehen zur Bedienung des OSD-Menüs auf der rechten Seite am unteren Rahmen bereit. Sie erinnern ein wenig an die Tastatur eines Taschenrechners, nur verfügen sie über einen Druckpunkt und geben mit einem leisen Knacken Rückmeldung. Die Betätigung wirkt etwas schwammig und fühlt sich bei allen Tasten ein wenig verschieden an.

Bei dürftigen Lichtverhältnissen ist an eine Orientierung über die Symbole nicht zu denken, da sie schon bei guten Lichtverhältnissen nur schwer zu erkennen sind. Beleuchtet sind sie ebenfalls nicht, einzig die On-/off-Taste signalisiert den Betriebszustand über eine kleine, schwach leuchtende blaue LED in ihrer Mitte. Im Betrieb leuchtet sie permanent und im Stand-by blinkt sie. Nach einer gewissen Zeit erlischt die LED ganz, wenn sich der Monitor in den Ruhemodus begibt.

Durch den Druck auf eine der fünf Funktionstasten wird ein Schnellmenü angezeigt, das oberhalb der Tasten nochmals die Erklärung über deren Funktion gibt. Das ist im Grunde eine gute Lösung, jedoch lässt es sich so auch nicht auf dem Bildschirm verschieben. Vier der fünf Tasten dienen als Hotkey in zweiter Instanz. Direkte Hotkeys wären auch nicht sinnig, da wie bereits erwähnt bei schummrigen Lichtverhältnissen keinerlei Tastenbeschriftung zu erkennen ist.

Die äußere linke Taste ruft das eigentliche OSD-Menü auf. Die zweite Taste von links aktiviert den Lesemodus, der die blauen Anteile aus dem Bild nimmt, die für Kopfschmerzen und Schlafstörungen verantwortlich sein sollen. Die dritte Taste ruft direkt die Einstellungsebenen von Helligkeit, Kontrast und Lautstärke auf. Die vierte Taste fungiert als Eingangswahl, und die rechte Taste navigiert direkt zum PiP-/PbP-Menü.

Das Schnellmenü des Samsung U32E850R.

Innerhalb des Menüs erhalten die vier linken Tasten eine Zuordnung für die Navigation. Die äußere linke Taste schließt das Menü oder führt innerhalb einer Einstellungsebene zurück zum Hauptmenü. Die beiden mittleren Tasten navigieren vertikal durch das Menü oder erhöhen beziehungsweise verringern die Einstellungswerte. Die vierte Taste von links dient zum Eingang in die Einstellungsebene oder bestätigt eine Einstellung. Das lässt sich in wenigen Minuten verinnerlichen und hinterlässt einen guten Eindruck.

OSD

Das OSD-Menü ist eingeteilt in vier Kategorien und eine Informationsebene. Betritt man eine Kategorie, so wird auf der rechten Seite in knappen Sätzen beschrieben, welcher Effekt eintritt, sollte man die Einstellungen verändern. Nicht wählbare Einstellungen werden in schwachem Grau dargestellt.

Es wirkt ein wenig, als wollten die Ingenieure das OSD so klein wie möglich gestalten, denn der Übersicht zuliebe hätten zumindest die Farbeinstellungen durchaus eine eigene Kategorie erhalten dürfen. So wurde alles in die Kategorie "Bild" reingestopft, inklusive der Format- und Spieleinstellungen. Durch das vertikale Navigieren erreicht man dann schließlich die zweite Seite mit den restlichen Einstellungsmöglichkeiten.

Die Menüpunkte sind etwas überladen (aus Handbuch Samsung).

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2 Kommentare vorhanden


Was für eine (Ent)Täuschung! Auf der Samsung-Website heißt es zu dem Monitor: "Die Flicker-Free-Technologie reduziert Bildschirmflimmern für ein angenehmeres Seherlebnis." Und dann hat das Teil tatsächlich PWM mit lächerlichen 240 Hz...
In der Regel wird ein Monitor über 100 cd/m² betriegen. Wir empfehlen etwa 140 cd/m², viele Nutzer verwenden eine noch höhere Helligkeit. Bei diesen Helligkeiten ist das Gerät auch zu 100% flimmerfrei!

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