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TESTBERICHT: Acer Predator Z271 Teil 7


Interpolation

Damit auch ältere Programme und Spieleklassiker, deren native Auflösung unterhalb von 1920 x 1080 Pixeln liegt, ansprechend angezeigt werden können, bedarf es einer guten Interpolationsfähigkeit. Der Acer Z271 bietet mit "Seitenverhältnis" und "1:1" zwei Möglichkeiten an, auf das Bildformat zu reagieren. Ersteres skaliert das Bild immer auf die gesamte Panel-Höhe und zeigt es seitengerecht mit Balken an den Seiten an.

Testgrafik: Links nativ (Original), rechts 1280 x 720 (Original)

Zur Beurteilung nehmen wir das feinaufgelöste Gitter unserer Testgrafik zur Hilfe. Erwartungsgemäß wird das Bild bei nativer Auflösung absolut scharf und detailreich ausgegeben. Die kleine HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixel ist hingegen nicht mehr schön anzuschauen. Die sehr feinen Striche unten links sind nur noch als Fläche mit hellen und dunklen Schattierungen zu erkennen. Auch das Kreuz mittig der Grafik wirkt unscharf.

Textwiedergabe: Links nativ (Original), rechts 1280 x 720 (Original)

Text hingegen wird auch bei geringerer Auflösung noch ordentlich angezeigt. Selbst bei 7 Punkt in Fett läuft die Schrift zwar etwas zu, aber ist noch hinreichend gut zu lesen. Bei vergrößerter Ansicht der Bilder können sehr schön die zusätzlich eingefügten grauen Bildpunkte erkannt werden, die benötigt werden, um den hinzugewonnenen Platz ausfüllen zu können.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden – in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert. Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-Rite-i1-DisplayPro-Colorimeter und ein X-Rite-i1-Pro-Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums

Bei der Farbraumuntersuchung ermitteln wir zunächst die Abdeckung des sRGB-Farbraums. Hier liefert der Z271 vor der Kalibrierung mit 97 Prozent ein sehr gutes Ergebnis ab. Nach der Kalibrierung wird das Ergebnis schlechter, so dass das Display nur noch 90 Prozent des sRGB-Farbraums abdeckt. Im Rahmen unserer Bewertungsgrundlagen reicht das noch für eine gute Beurteilung aus.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: Delta-E-Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, Delta-C-Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Farbmodus: Custom (Werkseinstellung)

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Bildmodus "Standard", Gamma 2.2, Helligkeit 80 und Kontrast 50.

Graubalance in der Werkseinstellung

In den Werkseinstellungen wird mit einem durchschnittlichen Delta C von 1,45 ein befriedigender Wert erreicht, was auch bei der Range mit einem Delta C von 2,48 gelingt. Der durchschnittliche Gammawert liegt mit 2.18 etwas niedriger als das gewünschte Gamma 2.2, aber verläuft für ein unkalibriertes Display unauffällig. Mit 6400 Kelvin liegt das Display nur etwas unter den gewünschten 6500 Kelvin.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung

Es existiert kein expliziter sRGB-Modus im OSD-Menü. Zwar gibt es noch einen Modus "Grafiken", von dem man annehmen könnte, dass er diesen Zweck erfüllt. Die Ergebnisse waren allerdings so schlecht, dass man besser Abstand von ihm nimmt. So haben wir erneut die Werkseinstellung zur Profilierung verwendet. Das Ergebnis der Graubalance ist demnach nahezu deckungsgleich. Bei den bunten Farben wird mit einem Delta E94 von 1,90 ein guter Wert erreicht, der eine gute Grundlage für eine Kalibrierung bildet.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde der Acer Z271 aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus "Anwender", Gamma: 2,2) und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Validierung der Monitorkalibration

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