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TESTBERICHT: AOC AG241QX Teil 6


Bildqualität

Die Oberfläche des Panels verfügt über eine matte Oberfläche und ist wirksam entspiegelt. Leuchtet man mit einer Taschenlampe direkt auf die Oberfläche, werden die Strahlen stark gebrochen reflektiert. Betrachter in heller Kleidung sind nur schemenhaft zu erkennen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 50, Gamma 1, Farbtemperatur "Warm". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Die Darstellung des Grauverlaufs meistert der AOC AG241QX recht ordentlich. Bei genauerem Hinsehen kann man eine leichte Farbtreppe nahe der Mitte erkennen, die allerdings bei vielen Monitoren im Consumer-Bereich auftritt und im Vergleich eher schwach ausfällt. Die Graustufendarstellung in den hellen Bereichen ist nahezu perfekt und lässt sich bis zum letzten Feld vom Hintergrund differenzieren. Die dunklen Graustufen bieten ein gutes Ergebnis, da die Felder bis zum drittletzten Feld noch zu erkennen sind. Wie erwartet fällt das Ergebnis bei seitlicher Betrachtung aufgrund des TN-Panels dann nicht mehr gut aus. Das bei frontaler Ansicht strahlende Weiß zeigt nun eine gelbliche Färbung, und im Bereich, wo gerade noch eine leichte Farbtreppe zu erkennen war, tritt nun eine harte Farbkante in Pink auf. So erscheinen auch die hellgrauen Felder. Die dunkelgrauen Felder hingegen profitieren von der seitlichen Ansicht und lassen keine Färbung erkennen. Außerdem sind sie jetzt bis zum letzten Feld erkennbar.

Graustufen des AOC AG241QX

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Die Darstellung des Schwarzbildes gelingt dem AG241QX außerordentlich gut. Einzig am oberen und unteren Rand ist eine leichte Aufhellung zu erkennen, die aber nur auffällt, wenn man sehr genau nachschaut und der Raum absolut dunkel ist. Auch der Schwarzwert ist sehr schön satt. Erst bei fünffacher Belichtungszeit kann man eine leichte Wolkenbildung erkennen.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des AOC AG241QX

Mit einer maximalen Leuchtdichte von 403 cd/m² ist das Display bei nativem Weißpunkt rund 15 % heller als vom Hersteller angegeben. Um D65 zu erreichen, sind nur minimale Änderungen notwendig. Kurioserweise erreichen wir dann mit 411 cd/m² sogar noch eine höhere Leuchtdichte. Mit 40 cd/m² lässt sich das Display für Arbeiten in völliger Dunkelheit auch weit genug herunterregeln. Die Leuchtkraft ist anscheinend eine Stärke der AGON-Displays. Bereits der AG271QG war hier mit einer maximalen Leuchtdichte von 484 cd/m² sehr auffällig. Eine so hohe Leuchtkraft gelingt diesem Gerät zwar nicht, doch ist auch 411 cd/m² schon ein hoher Wert.

Das durchschnittliche Kontrastverhältnis liegt bei 938:1, was einer guten Leistung entspricht. Der höchste Kontrast wird bei komplett heruntergeregelter Helligkeitseinstellung erreicht und beträgt dann genau den vom Hersteller genannten Wert von 1000:1. Nach der Kalibrierung wird ein Kontrastverhältnis von 965:1 erreicht und fällt damit sogar noch etwas besser aus, als vor der Kalibrierung.

Bildhomogenität

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des AOC AG241QX

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Ein ebenfalls gutes Ergebnis wird bei der Helligkeitsverteilung mit einer durchschnittlichen Abweichung von 4,74 % und einer maximalen Abweichung von 12,4 % erreicht.

Mit einem maximalen Delta C von 2,07 und einem durchschnittlichen Delta C von 1,08 fällt das Ergebnis bei den Farbabweichungen auch gut aus und schrammt nur knapp an einer sehr guten Bewertung vorbei.

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