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TESTBERICHT: AOC AG241QX Teil 7


Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Links das Coating des AOC AG241QX, rechts das Referenzbild

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der AOC besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des AOC AG241QX bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Bei zentraler Sitzposition zeigt das Display ein schönes farbenkräftiges Bild, was sich aufgrund des eingesetzten TN-Panels dann natürlich unschön ändert. Bei seitlicher Ansicht zieht ein gelblicher Schleier über die weißen Inhalte und helle Grautöne zeigen sich Pink. Die anderen Farben verlieren zwar an Strahlkraft, bleiben aber von einer Farbverschiebung verschont. Von oben hellt das Bild nur auf und verliert an Kontrast. Sehr eigenartig fällt hier allerdings strahlendes Weiß auf und wechselt als einzige Farbe in einen Fliederton. Von unten macht sich der Negativeffekt bemerkbar und es sind nur noch Umrisse zu erkennen.

Horizontale und vertikale Blickwinkel

Interpolation

Da noch jede Menge Software und Spieleklassiker existieren, deren native Auflösung weit unter HD-Niveau liegt, ist es wichtig, dass ein Monitor auch Auflösungen jenseits der nativen in einer ordentlichen Qualität anzeigen kann.

Die Option "Seitenverhältnis" im OSD-Menü bietet im Grunde für jedes Szenario die passende Lösung. Zur Auswahl stehen "Breit", "1:1" und verschiedene Display-Größen, die in unterschiedlichen Seitenverhältnissen simuliert werden. Zu den Simulationen zählen 17"(4:3), 19"(4:3), 19"(5:4), 19"W(16:10), 21.5"W(16:9), 22"W(16:10) und 23"W(16:9).

Aktuelle Grafikkarten und deren Treiber lassen es allerdings nicht zu, dass sich dieser Punkt im OSD-Menü aktivieren lässt. Daher ist er ausgegraut. Auch wenn andere Auflösungen zugespielt werden, meldet das OSD die Information, dass eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln vorliegt. Auch ein tieferes Eingreifen in die Grafikkarteneistellungen bringt nicht den gewünschten Erfolg. Die Option wird erst aktiviert, wenn man das Display analog über VGA oder an HD-Zuspielern wie z. B. PS4 oder BD-Player anschließt.

Die Grundeinstellung "Breit" zeigt sämtliche Auflösungen, die über das native 16:9-Seitenverhältnis verfügen, bildschirmfüllend an. Andere Seitenverhältnisse werden auf die gesamte Panel-Höhe interpoliert und ebenfalls seitengerecht mit Balken an den Seiten angezeigt. Wir haben die Qualität der Interpolation anhand eines fein aufgelösten Gitters überprüft. Hier kann man erkennen, dass auch die feinen Striche der Testgrafik bei einer Full-HD-Auflösung noch zu erkennen sind. Das Kreuz mittig der Grafik wird zwar minimal unschärfer, doch sind auch hier noch die feinen Details sichtbar. Bei der kleinen HD-Auflösung von 1280 × 720 Pixeln entsteht dann aber doch zu viel Platz, der anhand von grauen Pixeln aufgefüllt werden muss. Die Grafik zeigt, dass die feinen Striche nicht mehr als solche zu erkennen sind, sondern als eine Fläche mit hellen und dunklen Schattierungen angezeigt werden. Auch das Kreuz in der Mitte wirkt nun unscharf. Ein Schärferegler ist nur an der analogen Schnittstelle unter dem Menüpunkt "Bildeinrichtung->Schärfe" verfügbar. Der Punkt "Bildeinrichtung" lässt sich an den digitalen Schnittstellen jedoch nicht anwählen und ist ausgegraut.

Testgrafik: Links nativ, rechts 1920 x 1080

Testgrafik 1280 x 720

Text hingegen wird auch in kleineren Auflösungen noch sehr ansehnlich angezeigt und schränkt die Lesbarkeit selbst bei 7 Punkt in Fett nicht ein.

Textwiedergabe: Links nativ, rechts 1920 x 1080

Textwiedergabe 1280 x 720

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