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TESTBERICHT: AOC AG271QG Teil 4


Zusätzlich befindet sich hier noch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Mikrofone und eine weitere Buchse für einen speziellen Stecker, der wahrscheinlich für Servicezwecke vom Hersteller genutzt wird. Auf der anderen Seite sind neben dem Netzanschluss ein USB-3.0-Upstream-Port und zwei USB-3.0-Downstream-Ports vorhanden. Benutzerfreundlich existiert auf der rechten Seite ein weiteres Anschluss-Panel mit Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss sowie zwei USB-3.0-Schnittstellen, wovon eine gelb gekennzeichnet ist und über eine Schnellladefunktion für mobile Geräte verfügt, die diese Funktion unterstützen.

Für die bessere Erreichbarkeit existiert auch ein seitliches Anschluss-Panel

Bedienung

Das OSD-Menü wird über fünf analoge Tasten, die sich unter dem Display befinden, gesteuert. Sie verfügen allesamt über den gleichen Druckpunkt und geben mit leisem Knacken Rückmeldung über deren Betätigung. Die Beschriftung zu den Tasten ist schon bei schummrigen Lichtverhältnissen schwer zu entziffern. Daher benötigt es ein wenig Übung, damit man sich die Anordnung der Tasten einprägt. Auch bei aktivem Menü existiert keine Erklärung auf dem Bildschirm, wie es mittlerweile bei vielen Geräten der Fall ist. Die äußere rechte Taste ist der Power-Knopf, der allerdings nicht in Form oder Entfernung von den übrigen Tasten gekennzeichnet ist. Uns ist es sehr oft passiert, dass wir aus Versehen das Gerät ausschalteten, obwohl wir nur Einstellungen verändern wollten.

Die manuellen Tasten befinden sich unterhalb des Displays

Das Bedienkonzept ist etwas altbacken und gestaltet sich viel schwerer als die mittlerweile oft eingesetzte Lösung über einen Fünf-Wege Joystick. Neben den Einstellungen über das OSD-Menü verfügen die Tasten auch über Hotkey-Funktionen. Die erste Taste von links dient innerhalb des OSD-Menüs zum Verlassen des Menüs oder einer Einstellungsebene und ist mit dem Hotkey der Eingangswahl belegt. Mit der zweiten Taste bewegt man sich vertikal nach unten oder verringert eine Einstellung. Als Hotkey aktiviert man die Lautstärkeregelung. Die dritte Taste von links funktioniert entgegengesetzt der zweiten Taste und ruft als Hotkey die ULMB-Funktion auf. Die vierte Taste ruft das OSD-Menü auf, aktiviert eine Einstellungsebene und bestätigt eine Einstellung.

Wie bereits erwähnt, erfordert das Bedienkonzept etwas Übung. Anfangs verwechselt man oft die Tasten und navigiert in die falsche Richtung, was sie nach einer gewissen Zeit aber legt.

OSD

Das OSD-Menü ist eingeteilt in vier Kategorien und bietet bis auf ein paar Optionen für den Spielbetrieb nur wenige Einstellungsmöglichkeiten. Auch die Logik hinter der Verteilung der Einstellungsebenen ist nicht immer schlüssig, fällt dafür aber aufgrund der wenigen Unterpunkte nicht so sehr ins Gewicht. Eine zusätzliche Kategorie mit dem Namen "Spiel" hätte dem Menü allerdings gutgetan.

Viele Einstellungsmöglichkeiten bietet das Gerät nicht an

Geboten wird "Shadow Control", das den Schwarzpegel in drei Stufen verändert. Dabei werden die dunklen Bildanteile in der Helligkeit angehoben, während die hellen Bildanteile nahezu unverändert bleiben. Diese Funktion ist bei Spielen mit düsteren Szenen sehr hilfreich, um Dinge oder mögliche Feinde besser erkennen zu können.

Unter "Extra" sind zwei weitere interessante Einstellungsebenen vorhanden. Zum einen die Ebene für die Übertaktung des Displays bis zu 165 Hz und zum anderen die ULMB-Einstellungsebene. Wie sich diese Funktionen aktivieren lassen, lesen Sie im Teil "Subjektive Beurteilung".

Übertaktung des Displays und ULMB-Funktion sind unter dem Punkt "Extra" zu finden

Bildqualität

Der AG271QG verfügt über ein teilentspiegeltes Panel. Das hat den Vorteil, dass Farben etwas brillanter angezeigt werden und das Bild etwas klarer als bei Displays mit vollständiger Entspiegelung wirkt. Die lichtschluckenden Eigenschaften bleiben trotzdem weitestgehend erhalten. Strahlt man mit einer Taschenlampe direkt auf den Bildschirm, so wird das Licht gebrochen zurückgegeben. Personen in heller Bekleidung können sich auch bei dunklen Bildinhalten nur schemenhaft erkennen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 50, Gamma 1, Farbtemperatur "Warm". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Den Grauverlauf kann man fast als perfekt bezeichnen, da auch der für viele Monitore kritische Bereich nahe der Mitte nur minimales Banding aufweist. Bei seitlicher Ansicht ändert sich das Ergebnis dabei nicht. Allerdings erhalten die hellgrauen Felder einen leichten Blaustich, der allerdings mehr mit der zu kühlen Abstimmung von etwa 7000 K zu tun hat. Die Graustufendarstellung bewegt sich in einem guten Bereich. Die hellgrauen Felder sind bis zum zweitletzten und die dunklen Grautöne bis zum drittletzten Feld vom Hintergrund zu unterscheiden. Bei seitlicher Ansicht verlieren wir sowohl bei den hellen Grautönen als auch bei den dunklen Grautönen weitere zwei Felder. Insgesamt ist das ein tolles Ergebnis für einen Monitor, der zum Spielen entwickelt wurde.

Graustufen des AOC AG271QG

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12 Kommentare vorhanden


Ein weiteres "sehr gut" für einen Monitor mit diesem Panel. Prad schafft sich ab.
was genau gibts zu beanstanden am Panel?
lG
Zu beanstanden gibt es die krassen Lichthöfe am Rand des Panels. Ab einem gewissen Preisniveau erwartet man da anderes. Da hilft auch keine gute Farbraumabdeckung oder GSync. Aber AOC ist hier nicht der einzige Hersteller mit Problemen. Der Asus PG279Q hat ebenfalls eine riesige Serienstreuung bei den Panels. Auf so ein Lotteriespiel habe ich keine Lust, wenn ich 700€+ für einen Monitor ausgebe. Und daher finde ich es sehr optimistisch ein sehr gut zu geben. Da bin ich zu 100 Prozent bei sirmixalot.
@Hellsoul:
Das ist das eine Problem. Die Serienstreuung verursacht nicht nur dieses heftige Backlightbleeding, nein. In den allermeisten Geräten treten nicht nur mehrer Pixelfehler, sondern auch ganze Partikeleinschlüsse auf. prad.de weiß von dieser Tatsache ganz genau. Die leben ja auch nicht hinterm Mond. Der ganze Sachverhalt ist ja auch nicht erst seit gestern bekannt.

Nein, die verheimlichen das ganz einfach. Die möchten wohl weiterhin AOC-Monitore testen dürfen. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären.
Was bist Du denn für ein Verschwörungstheoretiker? Zuerst einmal testen wir das uns bereitgestellte Gerät und mutmaßen nicht was ansonsten für Meinungen existieren. Wir gehen unvoreingenommen an den Test und lesen nicht erst was andere eventuell bemängelt haben. Dieser Monitor kam fabrikneu aus dem Großlager Niederlanden direkt zu uns. Eine Vorselektion ist unwahrscheinlich, kann aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden. Serienstreuung gibt es bei fast allen Herstellern. Die Wertung entspricht genau dem was der Redakteur, der übrigens fast alle unsere Gaming-Monitore testet, im Test ermittelt hat. Vielleicht wurden die Anfangsprobleme auch gelöst? Auch das weiß ich nicht.
Ich möchte mich auch kurz in die Diskussion einklinken. Ich bin der Testredakteur, der diesen Test geschrieben hat. @Sirmixalot + Hellsfoul: Diese Lichthöfe, die da zu sehen sind verschwinden bei minimalem Lichteinsatz und sind dann nicht mehr sichtbar, außer man starrt stumpf in die Ränder, was aber im Spiel nicht passieren wird. Dieser Monitor hat sich mit einer solchen Leistung redlich ein "Sehr Gut" verdient, da er eine Top-Performance abliefert und nebenbei auch noch für Hobbyfotografen eine Option ist. Zeig mir doch bitte einmal ein Grafikmonitor in diesem Preissegment, mit dem man auf hohem Niveau spielen kann. Sollen wir diesen Modellen dann auch maximal ein "Gut" geben, da sie nicht in allen Gebieten eine Top-Performance abliefern? Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es halt nicht und dieser Monitor kann dafür eine Menge, obwohl es ein reines Gaming-Display ist.
@Andi: Damit ist alles gesagt. Wissen wir ja Bescheid. Jeder, der nicht hinterm Mond lebt oder sogar mal eines dieser AOC-Panels in seinem Monitor erlebt hat kann eure Tests nun einordnen.

Danke für den Offenbarungseid.

@Testredakteur:
Mir persönlich geht es um Partikeleinschlüsse und Pixelfehler, die außerhalb eurer vorselektierten Geräte bei jedem Panel vom Typ AOC 144hz WQHD auftreten. Bitte öffnet eure Augen. Es existieren keine komplett fehlerfreien Versionen dieses Panels außerhalb eurer Tests. Kauft euch bitte mal einen als Privatperson, ihr könnt ihn ja wieder zurückschicken.
Solche Tests führen Leute nämlich in die Irre. Man erhofft sich, wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt, dass man einen einwandfreien Monitor erhält. Einen Monitor, der das Geld dann wenigstens auch wert ist. Was man erhält ist nur noch eins: Ärger. Und Arbeit beim Zurückschicken.
Kann mir kaum vorstellen, dass Bildbearbeitung Spaß macht mit toten Pixeln, defekten Subpixeln und Staubeinschlüssen.


Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit,
eine Privatperson, der in den "Genuss" einiger dieser Monitore gekommen ist
Diskussionen in allen Ehren, aber was Du hier machst sind Verallgemeinerungen und Unterstellungen! Du kannst Dir sicher sein, dass Pixelfehler und Einschlüsse, wenn diese bei unserem Testmuster vorhanden gewesen wären, auch von uns entdeckt worden wären. Und zu mutmaßen, dass alle Panels diese Probleme haben ist eine Behauptung, mehr nicht. Nur weil Du einige, was auch immer das bedeutet, selbst gesehen hast. Vielleicht betraf dies auch nur eine bestimmte Charge. Ich denke an dieser Stelle bringt eine weitere Diskussion auch nichts. Jeder der diesen Test liest, wird auch Dein Statement lesen und kann selbst entscheiden was er mit der Info anfängt. Dafür sollen die Kommentare auch dienen. Ich will keineswegs ausschließen, dass fehlerhafte Panels bei dieser Serie existieren! In der Regel zeigen sich unzufriedene Nutzer aber deutlich mitteilsamer als zufriedene Nutzer. Und ich denke, dass kein Händler dieses Modell weiterhin im Angebot behält, wenn alle verkauften Geräte wieder retour gehen.
Prinzipiell hast du damit recht, dass es jetzt jeder lesen kann. Bei diesem speziellen Monitor. Beim MG279Q sowie dem Acer XB27... steht immernoch ein "sehr gut" unkommentiert da.

Ich bitte euch nur mal, einen beliebigen Monitor mit diesem Panel als Privatperson bei einem Händler zu erwerben. Oder geht in einen Laden und erbittet, das EIZO-Monitortool auf den Geräten laufen zu lassen.

Gebrauchte Monitore diesen Typs, die nur schwaches Backlightbleeding und nur kleine Staubeinschlüsse aufweisen, erzielen auf Marktplätzen wie dem hardwareluxx-Forum gute Preise. Seht es euch einfach selbst an...
Zur Serienstreuung des Asus PG279Q habe ich ein interessantes Video gefunden (20 Monitore getestet). Das muss natürlich nicht für den AOC gelten:
https://www.youtube.com/watch?v=mje_fmayu0k

Auf jeden Fall verunsichert mich die Serienstreuung bei diversen Herstellern extern und ich weiß nicht, welchen Monitor ich nehmen soll.
Hallo,
ich habe selten so einen Unsinn wie von sirmixalot gelesen. Was heisst denn hier "Wissen wir ja bescheid" !? Du redest jetzt für alle Besucher hier ?
Du glaubst etwas aufgrund Deiner Erfahrungen und unterstellst den Testern von Prad ein "Wohlwollen" dem Hersteller gegenüber.

Den Offenbarungseid hast eher Du in Bezug auf objektive und kritische Beurteilung geleistet.
Du bist ein verärgerter Kunde..... mehr nicht.

Ich selbst kann den Test von Prad voll und ganz nachvollziehen, da ich mir als "Privatperson" den AOC AG271QG im Internet selbst gekauft habe.

Die Fakten mehrerer unterschiedlicher Geräte mit 27" WQHD IPS PANEL VON AU Optronics:

AOC AG271QG
- 0 Pixel und Subpixelfehler
- 0 Staubeinschlüsse
- Backlightbleeding rechts unten stark ausgeprägt ragt fast bis in die Bildmitte
- Farbverlauf graublau links und rechts Senkrecht im Randbereich von oben bis unten
- Im Zentralbereich zeigt der Monitor eine gute bis sehr gute homogene Farb- und Helligkeitsverteilung

ASUS MG279Q
- 0 Pixel und Subpixelfehler
- 5 Staubeinschlüsse
- Backlightbleeding rechts unten gering ausgeprägt
Panel wirkt sehr unscharf
- Im gesamten Bereich zeigt der Monitor eine sehr homogene Farb- und Helligkeitsverteilung

ASUS PG279Q
0 Pixel und Subpixelfehler
0 Staubeinschlüsse
1 Mangel mit beschädigtem Coating ca. 1x1mm sichtbar im linken Randbereich bei sehr hellem Hintergrund, jedoch unauffällig bei normalen Gebrauch.
Backlightbleeding rechts unten gering ausgeprägt, links leicht und noch akzeptabel
- schlechte Farb- und Helligkeitsverteilung
Der Händler hat den Monitor aufgrund des Mangels mit einem enormen Preisnachlass verkauft.

Mein Urteil zu den Monitoren:

AOC: Fast guter Monitor, das BLB rechts unten stört mich aber sehr, ebenso die Farbunreinheiten links/rechts.

ASUS MG279Q: Ziemlich unscharf mit inakzeptablen Staubeinschlüssen.

ASUS PG279Q: Sehr schlechte Farb- Helligkeitsverteilung im zentralen Bildfeld, dafür sehr günstig und nur beim surfen auffällig.

Wer muß jetzt seine Augen öffnen ?
@Hellsfoul:

Dann musst Du zu einem anderen Monitor wie EIZO Foris 2735 oder ViewSonic XG2703-GS für fast 1000 EUR greifen, falls das zu teuer ist, bleibt noch ein TN Panel kaufen und andere Einschränkungen (Pixel Inversion/schlechte Blickwinkelstabilität, schlechte Farben) in Kauf zu nehmen.
Selbst bei einem EIZO kannst Du Pech haben, wird aber minimiert, da die Monitore von Hand nachjustiert werden.

Für die gebotene Qualität sind sämtliche 27";IPS;WQHD;144/165Hz Monitore 25% zu teuer.
Und wenn dann Hersteller auf ihre hohen Qualitätsstandards verweisen dann klingt das für mich als Endkunde einfach nur Absurd.

Qualität hat ihren Preis, hier nämlich 200 EUR Aufpreis zum Massenprodukt !
Klingt etwas zynisch, ist aber wohl so.

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