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TESTBERICHT: Asus PG248Q Teil 6


GamePlus

Die GamePlus-Funktionen sind seit dem ersten Display der ROG-Reihe mit an Bord und wurden teilweise ergänzt. Sie beinhalten Target-Overlay, Timer, fps-Zähler und eine Anzeigeausrichtung.

Die GamePlus-Einstellungen sind an jedem ROG-Display zu finden

Das Target-Overlay ist für diejenigen interessant, die First-Person-Shooter erlernen und das Zielen aus der Hüfte üben wollen. Ausgewählt werden kann zwischen zwei Arten und in den Farben Rot und Grün. Zusätzlich können die Targets mit Hilfe des Fünf-Wege-Joysticks frei auf dem Bildschirm positioniert werden.

Die Timer-Funktion dient in Echtzeit-Strategiespielen dazu, Fristen im Blick zu behalten. Wählbar sind 30, 40, 50, 60, und 90 Minuten. Auch die Timer-Anzeige kann über den Joystick beliebig auf dem Bildschirm platziert werden.

Links Target-Overlay, rechts Timer-Funktion für Echtzeit-Strategiespiele

Der fps-Zähler zeigt die momentan aktuelle Hz-Zahl des Monitors an. Ist G-Sync deaktiviert, wird die fest voreingestellte Aktualisierungsrate des Monitors angezeigt. Bei aktivem G-Sync zeigt sie die dynamische Hz/fps-Zahl.

Die Anzeigeausrichtung ist im Grunde kein Spiel-Tool, da hier einzig ein Hilfsbild angezeigt wird, um ein Multi-Monitor-Setup ausrichten zu können.

Links fps-Zähler, rechts Ausrichtungsanzeige für ein Multi-Display-Setup

Solch eine Vielfalt an Einstellungen für den Spielbetrieb ist uns bis jetzt an noch keinem anderen Gerät begegnet. Auf einige Einstellungen für den Spielbetrieb kommen wir erneut im Teil "Subjektive Beurteilung" zurück und erklären deren Einfluss auf das Gameplay.

Die weiteren Einstellungen weisen nichts Besonderes mehr auf und sind selbsterklärend. Insgesamt hinterlässt das OSD-Menü einen sehr positiven Eindruck mit vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten und einer tollen Navigation.

Bildqualität

Die Panel-Oberfläche des PG248Q ist matt und wirksam entspiegelt. Richtet man den Strahl einer Taschenlampe auf die Oberfläche, wird das einfallende Licht stark gebrochen und nur schwach reflektiert. Auch Betrachter in heller Kleidung können sich nur schemenhaft erkennen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 80, Kontrast 50, Gamma 2,2, Farbtemperatur "Anwendermodus", RGB "100, 100, 100", Bildmodus "Racing Mode". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Graustufen des ASUS ROG PG248Q

Beim Grauverlauf zeigt der PG248Q ein fast perfektes Bild. So einen homogenen Verlauf sieht man eher selten, da bei den meisten Displays nahe der Mitte eine Treppe im Verlauf zu sehen ist. Auch die Graustufendarstellung bestätigt dieses Ergebnis und zeigt in den hellen als auch in den dunkeln Graustufen nur das letzte Feld nicht.

Man sollte sich allerdings die seitliche Ansicht ersparen. Zwar sind nun alle Felder vom Hintergrund zu unterscheiden, dafür erleiden sie eine hässliche gelb-bräunliche Färbung. Auch der so hochgelobte homogene Verlauf bei frontaler Ansicht zeigt nun an der üblichen Schwachstelle eine harte Farbtreppe. Hier macht sich stark die Problematik eines TN-Panels bemerkbar.

Graustufen bei seitlicher Ansicht mit unschöner Färbung und starker Farbtreppe

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5 Kommentare vorhanden


Für mich als hört sich dieser Monitor beinahe perfekt an (Hauptverwendung Gaming):
- Super Ausleuchtung
- Gute Farbwiedergabe (bei 144HZ; ohne Overdrive)
- Optional einstellbar als schnellster Monitor auf dem Markt

Ein wenig stutzig macht mich jedoch die Aussage, dass G-Sync bei 40-60 fsp/Hz an den Objekträndern ein Flackern erzeugt. Viele Spiele haben leider noch einen FPS-Lock auf 30 oder 60 FPS. Ist das normal für G-Sync oder ist dies ein monitorspezifisches Problem? Wie störend sind diese Ränder? Wodurch entstehen sie?
Danke für Deinen Kommentar.
Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Dieses Flackern wird nicht durch G-Sync hervorgerufen, sondern entsteht, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abrutscht. Im Imagevideo sieht man in der Zeit von 4:45 bis 4:47 die Pfeiler der Unterführung, die extremes Tearing verursachen und auch ein Flackern zeigen. So ähnlich muss man sich das vorstellen, allerdings ohne Tearing und nicht ganz so arg. Der Effekt ist dort so stark sichtbar, da das Video mit der Kamera abgefilmt wurde. Wer allerdings empfindlich diesbezüglich ist, den wird es mit Sicherheit stören. Bei anderen Monitoren entsteht aber auch solche Problematik, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abfällt.
Ich hoffe ich konnte Deine Frage soweit beantworten.
Kannst du mir einen Link zu dem erwähnten Video schicken? Ich kann zu dem Modell "Asus PG248Q" kein Video von euch finden.
Dieser Test ist offiziell noch nicht veröffentlicht. Da ist der Link zum Test durchgesickert. Sobald der Test freigegeben wurde ist auch das Video dazu erhältlich. Ich kümmere mich Montag darum.
Das Video ist jetzt auf Seite 1 des Tests zu finden.

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