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TESTBERICHT: Asus PG248Q Teil 7


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Die Schwarzbilddarstellung ist außergewöhnlich gut gelungen. Nur in einer völlig abgedunkelten Umgebung kann man minimale Aufhellungen am Rand erkennen, und auch nur, wenn man sehr konzentriert darauf achtet. Selbst bei fünffach verlängerter Belichtungszeit ist nur eine minimale Wolkenbildung zu erkennen. Das ist ein vorzügliches Ergebnis. Das Ganze ändert sich, wenn man seitlich auf das Display schaut. Dann scheint die Hintergrundbeleuchtung recht stark durch und die Farbe wechselt ins Bräunliche, wie bereits bei der Graustufendarstellung bemerkt.

Glow des ASUS ROG PG248Q

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS ROG PG248Q

Der PG248Q erreicht eine maximale Leuchtdichte von 322 cd/m². Das ist etwas weniger als die im Datenblatt angegebenen 350 cd/m². Um auf D65 zu kommen, müssen einige Korrekturen durchgeführt werden, so dass davon noch 275 cd/m² übrigbleiben. Mit 58 cd/m² lässt sich das Display weit genug herunterregeln, um in einem vollkommen dunklen Raum arbeiten zu können und dabei nicht geblendet zu werden. Das durchschnittliche Kontrastverhältnis liegt auch etwas unterhalb der Herstellerangaben und erreicht anstatt 1000:1 im Endeffekt 915:1. Nach der Kalibrierung steigt das Kontrastverhältnis ein wenig auf 953:1. Insgesamt ist das ein gutes Ergebnis.

Bildhomogenität

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des ASUS ROG PG248Q

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Die Helligkeitsverteilung liegt auf einem befriedigenden Niveau mit einer durchschnittlichen Abweichung von 7,92 % und einer maximalen Abweichung von 19,66 %. Dabei fällt auf, dass das Panel zum oberen Rand erheblich mehr an Helligkeit verliert, als zum unteren Rand.

Auch die Farbreinheit erreicht mit einem durchschnittlichen Delta C von 2,09 und einem maximalen Delta C von 3,71 ein befriedigendes Ergebnis. Hier kann man entgegen der Helligkeitsabweichung keinen speziellen Bereich ausmachen, der größere Abweichungen zeigt.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Links das Coating des ASUS ROG PG248Q, rechts das Referenzbild

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ASUS besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des ASUS ROG PG248Q bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Beim Blickwinkeltest wird der Nachteil eines TN-Panels deutlich sichtbar. Sobald man das Zentrum verlässt, verändert sich das Bild stark nachteilig. Von oben verliert das Bild heftig an Kontrast und wirkt samt Farben ausgewaschen. Bei seitlicher Ansicht erhält das Bild einen bräunlichen Schleier und verliert ebenfalls stark an Kontrast. Ganz schlimm wird es von unten, da der typische Negativeffekt zum Tragen kommt. Die Farben verschieben sich und es können nur noch die hellen Bildanteile erkannt werden.


Horizontale und vertikale Blickwinkel des ASUS ROG PG248Q

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5 Kommentare vorhanden


Für mich als hört sich dieser Monitor beinahe perfekt an (Hauptverwendung Gaming):
- Super Ausleuchtung
- Gute Farbwiedergabe (bei 144HZ; ohne Overdrive)
- Optional einstellbar als schnellster Monitor auf dem Markt

Ein wenig stutzig macht mich jedoch die Aussage, dass G-Sync bei 40-60 fsp/Hz an den Objekträndern ein Flackern erzeugt. Viele Spiele haben leider noch einen FPS-Lock auf 30 oder 60 FPS. Ist das normal für G-Sync oder ist dies ein monitorspezifisches Problem? Wie störend sind diese Ränder? Wodurch entstehen sie?
Danke für Deinen Kommentar.
Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Dieses Flackern wird nicht durch G-Sync hervorgerufen, sondern entsteht, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abrutscht. Im Imagevideo sieht man in der Zeit von 4:45 bis 4:47 die Pfeiler der Unterführung, die extremes Tearing verursachen und auch ein Flackern zeigen. So ähnlich muss man sich das vorstellen, allerdings ohne Tearing und nicht ganz so arg. Der Effekt ist dort so stark sichtbar, da das Video mit der Kamera abgefilmt wurde. Wer allerdings empfindlich diesbezüglich ist, den wird es mit Sicherheit stören. Bei anderen Monitoren entsteht aber auch solche Problematik, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abfällt.
Ich hoffe ich konnte Deine Frage soweit beantworten.
Kannst du mir einen Link zu dem erwähnten Video schicken? Ich kann zu dem Modell "Asus PG248Q" kein Video von euch finden.
Dieser Test ist offiziell noch nicht veröffentlicht. Da ist der Link zum Test durchgesickert. Sobald der Test freigegeben wurde ist auch das Video dazu erhältlich. Ich kümmere mich Montag darum.
Das Video ist jetzt auf Seite 1 des Tests zu finden.

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