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TESTBERICHT: Asus PG248Q Teil 8


Interpolation

Um auch ältere Software und Spieleklassiker ordentlich anzeigen zu können, die mit einer HD-Auflösung noch nichts anfangen können, ist es notwendig, dass das Display über eine gute Interpolationsfähigkeit verfügt. Anhand eines fein auflösenden Gitters und einer Beispieltextdatei überprüfen wir, wie der PG248Q mit dem hinzugewonnenen Platz umgeht, der bei der Zuspielung von einer geringeren Auflösung zwangsläufig entsteht. Das Testgerät bietet, wie die meisten anderen Displays mit G-Sync, nicht über eine Wahl des Bildformats. Auch ein Schärferegler ist nicht zu finden, der schon des Öfteren hilfreich war, damit das Bild durch eine Art Kontrastanhebung einen schärferen Eindruck vermittelt. Hier muss man das Ergebnis so hinnehmen, wie es der Monitor anzeigt.

Bei nativer Auflösung zeigt das Display wie erwartet ein sehr scharfes, detailliertes Bild. Auch die sehr feinen Strukturen der Testgrafik werden klar wiedergegeben. Verringert man die Auflösung auf die kleinere HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixel, leidet die Qualität sehr, und die feinen Striche des Gitters in der linken unteren Ecke bilden nur noch eine komplette Fläche mit hellen und dunklen Abstufungen. Die etwas dickeren Striche im Feld rechts davon und oberhalb sind allerdings noch zu erkennen und zeigen, dass die Elektronik nicht zu forsch ans Werk geht.

Testgrafik: Links nativ (Original), rechts 1280 x 720 (Original)

Schaut man sich die Textprobe an, sieht man ein sehr ordentliches Ergebnis, da man schon sehr genau hinschauen muss, um einen Unterschied zu bemerken. Das Schriftbild ist nur minimal unscharf und bleibt auch in Fett bei 7 Punkt noch sehr gut leserlich.

Textwiedergabe: Links nativ (Original), rechts 1280 x 720 (Original)

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden – in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert. Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-Rite-i1-DisplayPro-Colorimeter und ein X-Rite-i1-Pro-Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums

Bei der Farbraumuntersuchung ermitteln wir zunächst die Abdeckung des sRGB-Farbraums. Hier liefert das Testgerät mit 88 Prozent vor der Kalibrierung ein befriedigendes und mit 97 Prozent nach der Kalibrierung ein sehr gutes Ergebnis.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: Delta-E-Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, Delta-C-Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Farbmodus: Custom (Werkseinstellung)

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben: Bildmodus "Racing Mode", Gamma 2,2, Helligkeit 80 und Kontrast 50.

Graubalance in der Werkseinstellung

In den Werkseinstellungen zeigt der ASUS ROG PG248Q bei den Grauwerten ein durchschnittliches Delta C von 1,72 und eine Range von 2,54, was in beiden Fällen ein befriedigendes Ergebnis darstellt. Mit 7200 Kelvin ist die Abstimmung aber zu kühl. Auch die Gammakurve verläuft nicht normgerecht und liegt mit einem mittleren Gammawert von 2,01 zu niedrig.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe im sRGB-Modus

Der PG248Q verfügt über einen dedizierten sRGB-Modus, der in den GameVisual-Einstellungen zu finden ist. Die Grauwerte weichen nur marginal von denen ab, die in den Werkseinstellungen gemessen wurden, und auch die Gammakurve und deren Werte sind nahezu gleich. Die bunten Farben erreichen ein durchschnittliches Delta E94 von 2,70, was ebenfalls ein befriedigendes Ergebnis darstellt.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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5 Kommentare vorhanden


Für mich als hört sich dieser Monitor beinahe perfekt an (Hauptverwendung Gaming):
- Super Ausleuchtung
- Gute Farbwiedergabe (bei 144HZ; ohne Overdrive)
- Optional einstellbar als schnellster Monitor auf dem Markt

Ein wenig stutzig macht mich jedoch die Aussage, dass G-Sync bei 40-60 fsp/Hz an den Objekträndern ein Flackern erzeugt. Viele Spiele haben leider noch einen FPS-Lock auf 30 oder 60 FPS. Ist das normal für G-Sync oder ist dies ein monitorspezifisches Problem? Wie störend sind diese Ränder? Wodurch entstehen sie?
Danke für Deinen Kommentar.
Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Dieses Flackern wird nicht durch G-Sync hervorgerufen, sondern entsteht, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abrutscht. Im Imagevideo sieht man in der Zeit von 4:45 bis 4:47 die Pfeiler der Unterführung, die extremes Tearing verursachen und auch ein Flackern zeigen. So ähnlich muss man sich das vorstellen, allerdings ohne Tearing und nicht ganz so arg. Der Effekt ist dort so stark sichtbar, da das Video mit der Kamera abgefilmt wurde. Wer allerdings empfindlich diesbezüglich ist, den wird es mit Sicherheit stören. Bei anderen Monitoren entsteht aber auch solche Problematik, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abfällt.
Ich hoffe ich konnte Deine Frage soweit beantworten.
Kannst du mir einen Link zu dem erwähnten Video schicken? Ich kann zu dem Modell "Asus PG248Q" kein Video von euch finden.
Dieser Test ist offiziell noch nicht veröffentlicht. Da ist der Link zum Test durchgesickert. Sobald der Test freigegeben wurde ist auch das Video dazu erhältlich. Ich kümmere mich Montag darum.
Das Video ist jetzt auf Seite 1 des Tests zu finden.

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