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TESTBERICHT: Asus PG27AQ Teil 6


Bildqualität

Die Oberfläche des Panels ist nicht vollkommen matt, sondern spiegelt minimal. Trotzdem wird ein Lichtstrahl, der auf das Panel gerichtet ist, stark gebrochen reflektiert. Auch Personen in heller Kleidung sind nur schemenhaft zu erkennen. Das hat den Vorteil, dass die Farben insgesamt ein wenig brillanter erscheinen als bei einem komplett matten Panel, weitestgehend die lichtschluckenden Eigenschaften aber erhalten bleiben.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 80, Kontrast 50, Farbtemperatur "Anwendermodus", Bildmodus "Racing Mode". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf kann als gut bis sehr gut bewertet werden. Die für viele Monitore problematische Stelle nahe der Mitte, die oft mit einem Farbabriss einhergeht, stellt der PG27AQ perfekt dar. Das ändert sich auch nicht, wenn man seitlich auf das Display schaut, allerdings sieht man einen leichten Stich ins Bläuliche.

Graustufen und -verlauf

Die Graustufendarstellung ist bei frontaler Ansicht in den hellen Stufen einwandfrei bis zum letzten Feld zu erkennen. Die dunklen Graustufen lassen sich bis zum drittletzten Feld vom Hintergrund unterscheiden. Bei seitlicher Betrachtung verlieren die hellen Grautöne zwei Felder. Die dunklen Töne schneiden hier weniger gut ab, da nur noch je vier Felder von der Mitte aus in beide Richtungen zu erkennen sind.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Darstellung eines komplett schwarzen Bildes lässt zwei Spots in den beiden oberen Ecken erkennen, die etwa 2 cm einstrahlen. Zusätzlich sehen wir noch ein schmales Band im oberen Drittel rechts direkt am Rahmen. Die untere Seite hingegen ist frei von Spots. Eine Wolkenbildung lässt sich erfreulicherweise nicht erkennen.

Das Schwarz ist für ein PLS-/IPS-Panel typischerweise eher gräulich, was technologiebedingt auch immer von der Sitzposition abhängt. Je weiter man sich aus dem Zentrum bewegt, desto ausgewaschener wird das Schwarz, da die Hintergrundbeleuchtung durchscheint. Bewegt man sich nach rechts, wirkt das Bild eher gelblich, bewegt man sich nach links, wird es eher bläulich und hellt in beiden Fällen dementsprechend auf.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS ROG Swift PG27AQ.

Mit einer Leuchtdichte von etwa 260 cd/m² bei nativem Weißpunkt verfehlt das Display die angegebenen 300 cd/m² um etwa 15 %. Wählt man D65 als Grundlage, erreicht das Display aufgrund der notwendigen Anpassungen nur noch etwa 240 cd/m². Das sollte aber trotzdem auch in sehr hellen Räumen ausreichen. Viel wichtiger ist die Minimalhelligkeit, damit der Monitor auch in absoluter Dunkelheit nicht blendet. Mit 35 cd/m² lässt sich der PG27AQ sehr weit herunterregeln, was das Arbeiten auch unter diesen Bedingungen problemlos ermöglicht.

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei 974:1. Zwar bleibt auch hier der Monitor minimal hinter den Vorgaben des Datenblattes zurück, verpasst mit diesen Werten aber knapp ein sehr gutes Ergebnis. Auch nach der Kalibrierung erreicht das Kontrastverhältnis mit 931:1 eine gute Bewertung.

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