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TESTBERICHT: Asus PG348Q Teil 2


Die ergonomischen Funktionen sind weitreichend. Es ist möglich, das Display um 50 Grad zu jeder Seite zu schwenken.

Seitliche Drehung des ASUS PG348Q

Die Liftfunktion ist über eine Höhe von 115 mm zu verstellen. Bei tiefster Position ist die Unterkante des Rahmens 70 mm von der Tischoberfläche entfernt.

Der ASUS PG348Q in der niedrigsten Stellung ...

... und in der höchsten Stellung

Neben der Höhenverstellung kann das Display auch über die Neigung an die Körpergröße angepasst werden. Das ist über 50 Grad nach hinten und 5 Grad nach vorne möglich.

Neigungswinkel des ASUS PG348Q

Eine Pivot-Funktion ist aufgrund der extremen Breite natürlich nicht möglich. Jede dieser Funktionen läuft gegen einen angemessenen Wiederstand weich und gleichmäßig. Durch die VESA-100-Aufnahme ist es ebenso möglich, das Display an alternative Haltesysteme zu befestigen.

Die VESA-100-Verschraubung bei nicht angesetztem Tragarm.

Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau. Das Panel ist sauber in den sehr schmalen Rahmen eingepasst.

Die Spaltmaße sind vollkommen gleichmäßig. Auch ist nur ein minimales Knarzen zu vernehmen, wenn man etwas beherzter an den Monitor greift. Die Designelemente sind ebenfalls allesamt sauber entgratet.

Futuristisches Design des ASUS ROG Swift PG348Q

Das Design im vorderen Bereich ist eher minimalistisch gehalten. Erst wenn der Monitor nach oben bewegt wird und man Ausblick auf einen Teil des Tragarmes hat, wird das futuristische Design sichtbar. Die Rückseite steht voll und ganz im Zeichen des neuen, "ROG Armor Titanium" und "Plasma Copper" genannten Looks, der sich auf der Rückseite hauptsächlich auf der linken Seite präsentiert und mit Elementen im Kupferdesign auf den Tragarm übergeht.

Das ROG-Logo, das auf den Untergrund projiziert wird, ist anfänglich ein interessanter Effekt, der sich allerdings schnell abnutzt und im Grunde nur stört. Insbesondere wenn die stärkste Leuchtstufe gewählt wird, blendet das grelle rote Licht, das unter dem Display scheint.

Anfänglich interessanter Effekt des projizierten Logos nutzt sich schnell ab

Auffallend ist der Platz, der der aufgrund der Füße auf dem Tisch benötigt wird. Obwohl der hintere Fuß stark verkürzt ist, beträgt der Abstand der Display-Front etwa 300 mm vom hinteren und steht bei einem normalen Schreibtischmaß mitten auf dem Tisch, was irgendwie merkwürdig aussieht. Bei anderen Displays sind das in der Regel nur etwa 150 bis 170 mm.

Die Belüftung wird von zwei verschieden großen Öffnungen übernommen. Die dominantere befindet sich nahe der Mitte mit einer Länge von 290 mm und fügt sich sehr gut in das Design ein. Hinter der Öffnung ist gut die Elektronik zu erkennen. Die zweite Lüftungsöffnung befindet sich an der oberen linken Ecke mit einer Länge von 120 mm. In der Regel benötigen Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung gar keine Belüftung mehr, wenn das Netzteil wie bei diesem Display nach außen verlagert wurde. Wie aber schon bei den Vorgängermodellen der ROG-Linie, scheint das G-Sync-Modul eine Menge Wärme zu produzieren, die natürlich abgeführt werden muss. Das Display wird deswegen auch bei langen Gaming-Sessions gerade einmal handwarm. Das Netzteil ist mit 160 x 75 x 25 mm recht groß geraten, wird mit 40 °C ebenfalls nicht sonderlich warm. Durch das 1,5 m lange Kabel lässt es sich auch gut verstecken.

Netzteil des ASUS PG348Q

Technik

Betriebsgeräusch

Wir konnten dem ASUS PG348Q keinerlei Betriebsgeräusche entlocken. Auch bei bestimmten Testbildern mit harten Kontrasten, die eine richtige Belastungsprobe für einige Displays darstellen, blieb der Monitor bei allen Einstellungen völlig lautlos. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal < 120 W 59,4 W
Betrieb typisch - -
140 cd/m² - 33,7 W
Betrieb minimal - 21,5 W
Energiesparmodus (Stand-by) < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Soft-off) < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) - 0 W

* Ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

Im Datenblatt wird der maximale Verbrauch mit weniger als 120 Watt angegeben. Der tatsächliche Wert liegt mit 59,4 Watt weit darunter. Bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m² verbraucht das Gerät 33,7 Watt. Die Effizienz bei dieser Helligkeit beläuft sich auf 1,1 cd/W, was ein befriedigendes Ergebnis darstellt. Schaltet man das Gerät über die Power-Taste aus, werden noch 0,3 Watt verbraucht. Wird der Monitor in den Stand-by-Modus versetzt, bleibt die Stromaufnahme für 10 Minuten auf 14,9 Watt stehen. Erst danach wird die EU-Norm mit 0,3 Watt erreicht.

Anschlüsse

Das Testgerät kann mit einem DisplayPort 1.2a und einem HDMI-1.4-Anschluss lediglich zwei Anschlüsse für die Bildübertragung vorweisen. Zusätzlich stehen noch vier USB-3.0-Downstream-Anschlüsse und eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse zur Verfügung. Sicherlich ist eine vertikale Kabelführung die elegantere Möglichkeit, doch ist ein Kabelwechsel an diesem Gerät die reinste Tortur mit Garantie auf einen steifen Hals. Man sollte besser vorher genau überlegen, wie man die USB-Anschlüsse nutzen will. Wir sind uns sicher, dass diese im Anschluss aufgrund der schlechten Zugänglichkeit eher selten benutzt werden. Ein seitlicher USB-Hub wäre auf jeden Fall die bessere Lösung gewesen.

Das Anschluss-Panel ist schwer zugänglich

Bedienung

Die Bedieneinheit wurde von den Vorgängern übernommen. Das ist auch vernünftig, da das Konzept einfach wie genial ist. Die Tasten und der 5-Wege-Joystick befinden sich rechts unten auf der Rückseite des Monitors. Da der ASUS PG348Q ein rahmenloses Design erhalten hat, sind die Erklärungen zu den Tasten nun auf der Seite zu finden. Das ist etwas umständlich, da man um die Ecke schauen muss. Hat man allerdings das Konzept verstanden, ist es auch nicht mehr notwendig, auf die Erklärungen zu schauen, zumal diese auch bei eingeblendetem Menü in Verlängerung zu der Tastenanordnung auf der Rückseite angezeigt werden.

An oberster Stelle befindet sich der 5-Wege-Joystick, mit dem durch das Menü navigiert wird. Übt man Druck auf das Ende aus, so dient er als Bestätigungsknopf und gibt mit leisem Knacken Rückmeldung. Die vier weiteren Tasten sind gut zu erfühlen und geben ebenfalls bei Betätigung ein leises Knacken von sich. Bei den anderen Modellen war es immer ein wenig ärgerlich, dass man hin und wieder den Power-Button betätigt hat, obwohl man eine andere Funktion aufrufen wollte. Dieser ist nun mit einer zusätzlichen Wulst versehen, um diesen Fehler zu umgehen. Die Symbole zu den einzelnen Tasten sind gut gewählt und lassen sich sinngemäß ableiten.

Die Betriebs-LED befindet sich unter dem Monitor auf der rechten Seite und leuchtet je nach Betriebsart in verschiedenen Farben. Eine weiße LED zeigt an, dass der Monitor in Betrieb ist. Blinkt die LED bernsteinfarben, wird der Stand-by-Modus aufgerufen, was durch eine dauerhaft leuchtende LED in Bernstein signalisiert wird. Im G-Sync-Modus leuchtet die LED in Rot. Schaltet man das Gerät am Power-Knopf aus, erlischt die Betriebsanzeige.

OSD

Das OSD-Menü verfügt über zwei Hotkeys. Die zweite Taste von oben ruft die GamePlus-Funktion auf, hinter der sich die Crosshair- und die Timer-Funktion sowie der fps-Zähler verbergen (darüber mehr im Teil "Subjektive Beurteilung"). Die dritte Taste von oben ist die Turbo-Taste, über die man die Aktualisierungsrate mit einem Tastendruck verändern kann, ohne die Computersettings aufzurufen.

Das eigentliche OSD-Menü wird durch einen Druck auf den Joystick aufgerufen. Auch hier wurden das Layout und die Struktur von den Vorgängern übernommen. Eingeteilt ist das Menü in sieben Kategorien. In den drei Spalten wird die Tiefe der jeweiligen Ebene angezeigt. So weiß man immer, wo man sich gerade befindet. Eine Ausnahme bildet die Farbeinstellungsebene, die bis in die vierte Ebene geht.

Die Kategorie "Over Clocking" ist die erste Kategorie und macht klar, dass das Hauptaugenmerk auf die Spieleigenschaften gerichtet ist. Sie begegnete uns bereits bei dem PG278Q mit einer möglichen Aktualisierungsrate von 165 Hz. Ganz so viel schafft der ASUS PG348Q nicht, aber 100 Hz sollten für ein 34-Zoll-Display auch reichen. Hierzu muss im OSD Menü der Punkt "Over Clocking" -> "Ein" aktiviert werden. Anschließend erscheinen der Punkt "Max Refresh Rate" und eine Skala, aus der man von 75 bis 100 Hz in Fünferschritten wählen kann. Wird dieser Wert mit dem Joystick bestätigt, erscheint ein Balken mit dem Hinweis, dass in der NVIDIA-Systemsteuerung die Aktualisierungsrate aktiviert werden muss. Wird auch diese Meldung bestätigt, bootet der Bildschirm neu und es erscheint das ROG-Logo. Danach erscheint in der NVIDIA-Systemsteuerung die gewählte Aktualisierungsrate.

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