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TESTBERICHT: BenQ PD2700Q Teil 5


Vergleich sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe im sRGB-Modus

Im sRGB-Modus liefert das Testgerät ein gutes Ergebnis. Der Weißpunkt trifft die 6500 K der sRGB-Norm mit 7128 K nicht und ist weiterhin deutlich kälter. Die Graustufen sind etwas besser abgestimmt und erzielen wiederum sehr gute Werte. Das durchschnittliche Delta C liegt bei 0,33, die Range bei 0,89. Die Abweichungen bei den Buntfarben fallen mit einem Delta E94 von 1,85 deutlich stärker aus, erreichen jedoch noch eine gute Wertung. Die Gammakurve entspricht zwar nicht ganz der Normkurve, für eine sRGB-Werkseinstellung ist das Ergebnis aber ansprechend. Der Gammawert liegt mit 2,15 im Bereich der Normkurve. Wer seinen Monitor nicht kalibriert, ist für die Bildbearbeitung mit diesem Modus gut beraten.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde der BenQ PD2700Q aus Quato iColor Display heraus kalibriert (Bildmodus "Benutzerfarbe", Gamma "PC") und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Der BenQ PD200Q zeigt keine auffälligen Drifts oder unschönen Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Der Gammaverlauf wird nunmehr ebenfalls sehr gut reproduziert. Eine Wiederholung der Profilvalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele werden erreicht. Die Graubalance ist gut, und die Farbwerte werden sehr gut wiedergegeben.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Auffällig sind die höheren Abweichungen bei Rot und Gelb wie auch bei der Delta-C-Range. Der Gammaverlauf wird gut reproduziert. Das Ergebnis ist bei den Farbwerten als auch bei den Grauwerten jedoch nur noch zufriedenstellend.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit Rec. 709 (farbtransformiert)

Mit Rec. 709 wurde bereits 1990 der Standard für HDTV spezifiziert, der im Jahre 2000 für das HDTV mit 1080 Zeilen und einer Quantisierung von 10 Bit ergänzt wurde. Wir haben die Kalibrierung unseres Monitors geringfügig auf die empfohlene Bildschirmhelligkeit von 150 cd/m² angepasst. In der Regel genügt hier die von PRAD allgemein empfohlene Grundeinstellung der Bildschirmhelligkeit auf 140 cd/m². Anders als für den sRGB-Farbraum, liefert der BenQ PD2700Q hier sehr gute Ergebnisse bei der Berücksichtigung der Farbraumtransformation und des angelegten Bildschirmprofils.

Der BenQ PD2700Q wurde gezielt auf die Bedürfnisse von ambitionierten Videofilmern hin optimiert. Die Graubalance ist sehr gut, und die Farben werden ebenfalls sehr gut wiedergegeben. Einzig die sprunghafte Abweichung bei den dunklen Gammawerten fällt hier aus dem Rahmen.

Interpolation

Der BenQ PD2700Q löst nativ 2560 x 1440 Pixel auf. Eine Interpolation geringerer Auflösungen kann bei älteren Programmen oder Spielen mit begrenzter Auflösung sinnvoll sein und zur Entlastung schwächerer Grafikkarten beitragen. Auch beim Anschluss von Notebooks ist zunächst die Interpolationsfähigkeit des Monitors gefragt.

Die Interpolation von 16:9-HD-Formaten gelingt erwartungsgemäß problemlos. Ebenso souverän zeigt sich der PD2700Q bei der Wiedergabe von 16:10-Bildformaten, die meist auf Vollbild skaliert werden. Einzig bei 1680 x 1050 wird kein Vollbild, sondern nur eine 1:1-Darstellung der Pixel wiedergegeben, die auf dem großen Monitor sehr klein wirkt. 5:4- und 4:3-Bildformate weisen in der Regel links und rechts einen schwarzen Rand auf.

Unterhalb der Auflösung von 1280 x 1024 werden hingegen alle Auflösungen auf Vollbild skaliert. Hier bietet sich im erweiterten Bildmenü nunmehr auch die Möglichkeit an, das Bild nicht nur im 1:1-, sondern auch im Seitenverhältnis-Modus anzuzeigen, bei dem stets die volle Bildschirmhöhe genutzt wird.

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