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TESTBERICHT: BenQ SW2700PT Teil 2


Bemerkenswert in dieser Preisklasse ist auch die Monitorblende, die serienmäßig im Lieferumfang enthalten ist. Eine Monitorblende ist gerade in der Bildverarbeitung ausgesprochen nützlich und sinnvoll. Durch das Abschirmen des Umgebungslichts verstärkt sich die Kontrastwahrnehmung enorm, und eine präzise Bildbeurteilung – auch in den Randbereichen – wird erheblich erleichtert.

Die Monitorblende besteht beim SW2700PT aus fünf Einzelteilen, die erst zusammengesteckt werden müssen. Seitlich und oben hat das Display Halteschienen und kleine Klettstreifen, um eine feste Verbindung herzustellen. Die Monitorblende macht leider vor allem im Zusammenbau und bei der Anbringung nicht den gleichen wertigen Eindruck wie der Rest des Gerätes. Mit etwas Geduld ist das Anbringen der Monitorblende aber gut zu bewerkstelligen, und sie sitzt dann ausreichend stabil.

Ansichten frontal mit Monitorblende

Im Mittelteil oben hat die Blende eine kleine Schiebe-Öffnung, um das Kolorimeter für die Kalibrierung durchzulassen. Das ist nett gedacht, aber die Öffnung ist klein und fummelig. Schneller und einfacher ist es, das Mittelteil für die Kalibrierung ggfls. komplett abzunehmen.

Die Innenseiten der Monitorblende sind sinnvollerweise mit einem samtartigen, lichtschluckenden Material ausgekleidet. Das gilt leider nicht vollständig für den Mittelteil oben aufgrund des Schiebefensters und der Gesamtkonstruktion. Durch die Reflexionen entsteht hier durchaus eine störende Ablenkung vom Bild.

Reflexionen oben in der Monitorblende

Insgesamt ist die Monitorblende dennoch eine sehr willkommene Beigabe und auf jeden Fall besser als keine.

Ansichten: Drehung nach links und rechts mit Monitorblende

Ein externes Netzteil benötigt der SW2700PT nicht, besitzt allerdings auch keinen dedizierten Ein-/Ausschalter. Das in Klavierlack-Optik gehaltene Mittelteil auf der Rückseite besitzt minimale Lüftungsöffnungen. Eine Erwärmung der Rückseite ist auch nach längerem Betrieb so gut wie gar nicht festzustellen.

Technik

Betriebsgeräusch

Wir haben beim BenQ SW2700PT keine Betriebsgeräusche wahrnehmen können. Sowohl im Standby als auch in Betrieb arbeitet der Monitor völlig geräuschlos, unabhängig davon, welche Helligkeit eingestellt ist. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 36,7 W 42,1 W
Betrieb typisch k.A. -
140 cd/m² k.A. 25,8 W
Betrieb minimal k.A. 15 W
Energiesparmodus (Standby) 0,5 W 0,5 W
Ausgeschaltet (Soft Off) 0,3 W 0,5 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) - -

* Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

BenQ nennt im Datenblatt einen Maximalverbrauch von 36,7 Watt nach Energy-Star-Testkriterien. Nach unseren Messungen liegt der Maximalverbrauch bei 42,1 Watt. Der Power-Button senkt den Verbrauch fast auf Null, es sind lediglich noch 0,5 Watt messbar. Im Standby-Modus messen wir 0,5 Watt, die Vorgaben der aktuellen EU-Richtlinie werden somit eingehalten. Einen Netzschalter, um den Monitor komplett vom Stromnetz zu trennen, hat der BenQ SW2700PT nicht.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 25,8 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit berechnet sich zu zufriedenstellenden 1,1 cd/W.

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2 Kommentare vorhanden


Ich hatte mir den Benq SW2700PT vor diesem Test über Amazon.de gekauft und auf ein kleines Wunder gehofft: Einen 27-Zoll Monitor mit erweitertem Farbraum (Wide Gamut > Adobe RGB) zur professionellen Bildbearbeitung, wow.
Leider wurde ich schwer enttäuscht. Der entscheidende Punkt, weshalb ich ihn wieder zurückschicken musste, war die in meinen Augen mangelhafte Bildhomogenität. Das abgebildete Beispiel hier im Test (Seite 4 > Ausleuchtung) trifft es ziemlich gut. Bei mir war es noch ungleichmäßiger. Was nützt der erweiterte Farbraum, wenn die Ausleuchtung ungleichmäßigt ist und verfälschte Farben darstellt? Die Antwort lautet: Nichts!
Ich würde jedem Hobby-Fotografen empfehlen, kauft euch einen guten sRGB-Monitor und von dem ersparten Geld ein gutes Objektiv für eure Kamera.
Den erweiterten Farbraum zu bewerben und dann dieses Ergebnis zu liefern finde ich frech von Benq.
So werde ich nun doch auf einen Eizo sparen müssen. Sehr, sehr schade.
Dieses Fazit habe ich schon seit geraumer Zeit befürchtet und war daher auch sehr auf den Prad-Test gespannt. Die (wahrscheinlich bezahlten) "Reviews" auf Youtube usw. sprachen nämlich alle dieselbe Sprache: Marketing und Werbung gelaber.
Daher freue ich mich umso mehr über diesen fundierten und fachlich relevanten Test. Großes Lob an Prad!

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