Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: BenQ SW2700PT Teil 3


Anschlüsse

Hinsichtlich Konnektivität bietet der SW2700PT alle wichtigen Digital-Anschlüsse in einfacher Ausführung. Das ist umfassend, aber nicht gerade üppig.

Links Anschlüsse, rechts Screenshot Handbuch BenQ

Ein USB-3.0-HUB ist ebenfalls vorhanden. Die beiden Ports liegen zusammen mit einem integrierten SD-/SDHC-/SDXC-Card-Reader gut zugänglich auf der linken Seite im Display-Rahmen. Professionelle Kameras setzen allerdings überwiegend auf CompactFlash- oder künftig auf XQD-Karten etc. Insofern ist der Kartenleser eher für Amateure von Nutzen.

USB und SD-Kartenleser

Bedienung

Die Bedienung erfolgt entweder wie gewohnt über Multifunktionstasten an der Rahmenunterseite oder über den im Lieferumfang enthaltenen OSD-Controller. Die Tasten haben eine angenehme Größe und lassen sich mit klarem Druckpunkt sehr gut bedienen. Bei manchen Designermonitoren führt die Tastenbedienung zu einem anhaltenden Nachwackeln des Displays. Das könnte man beim SW2700PT mit dem OSD-Controller umgehen. Da der SW2700PT ausgesprochen stabil verarbeitet ist, wäre das bei ihm aber eigentlich gar nicht notwendig.

Tasten am Gerät, und Zusatzfernbedienung

OSD

Wie üblich führt ein beliebiger Tastendruck auf eine der Multifunktionstasten zunächst zu einer Schnellauswahl, deren Funktionen direkt über den Tasten angezeigt werden. Quellwahl, Farbmodus und Helligkeit lassen sich so ohne Umweg über das Menü erledigen.

Das Menü selbst ist erfreulicherweise hochauflösend, aber relativ klein gehalten. Alle Funktionen werden in drei Hauptebenen zusammengequetscht. Die Liste mit den Unterpunkten ist dann teilweise so lang, dass sie nicht mehr vollständig auf den Bildschirm passt und man ordentlich scrollen muss. Das funktioniert auch nicht umlaufend, so dass ein Zurückgehen vom letzten auf den ersten Punkt schon etwas Geduld erfordert.


Wirklich ärgerlich ist aber das Verdrehen der Pfeiltasten für links und rechts im Vergleich zur gängigen Bedienung, die man seit Urzeiten von Steuerkreuzen kennt. Insofern hat der OSD-Controller doch wieder Sinn, weil hier die Bedienung wie erwartet funktioniert.

Sehr gut ist dagegen wieder der gebotene Funktionsumfang des OSDs.

OSD: Schnellauswahl und Hauptmenü mit Quellwahl (Screenshot Handbuch BenQ)

OSD: Bild- und Systemeinstellungen (Screenshot Handbuch BenQ)

Bildqualität

Sowohl der Panel-Rahmen als auch die Oberfläche des Panels sind matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt nur schwache Reflexionen auf dem Bildschirm. Mit aufgesetzter Monitorblende werden diese zudem perfekt abgeschirmt. Schade ist nur, dass die Monitorblende selbst – wie bereits beschrieben – im oberen Bereich für störende Reflexionen sorgt.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 50, Schärfe 5, Gamma 2,2, Farbeinstellung 6500 K, Bildmodus "Standard". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

 << < 3 4 5 6 7 8 9 10 > >>

2 Kommentare vorhanden


Ich hatte mir den Benq SW2700PT vor diesem Test über Amazon.de gekauft und auf ein kleines Wunder gehofft: Einen 27-Zoll Monitor mit erweitertem Farbraum (Wide Gamut > Adobe RGB) zur professionellen Bildbearbeitung, wow.
Leider wurde ich schwer enttäuscht. Der entscheidende Punkt, weshalb ich ihn wieder zurückschicken musste, war die in meinen Augen mangelhafte Bildhomogenität. Das abgebildete Beispiel hier im Test (Seite 4 > Ausleuchtung) trifft es ziemlich gut. Bei mir war es noch ungleichmäßiger. Was nützt der erweiterte Farbraum, wenn die Ausleuchtung ungleichmäßigt ist und verfälschte Farben darstellt? Die Antwort lautet: Nichts!
Ich würde jedem Hobby-Fotografen empfehlen, kauft euch einen guten sRGB-Monitor und von dem ersparten Geld ein gutes Objektiv für eure Kamera.
Den erweiterten Farbraum zu bewerben und dann dieses Ergebnis zu liefern finde ich frech von Benq.
So werde ich nun doch auf einen Eizo sparen müssen. Sehr, sehr schade.
Dieses Fazit habe ich schon seit geraumer Zeit befürchtet und war daher auch sehr auf den Prad-Test gespannt. Die (wahrscheinlich bezahlten) "Reviews" auf Youtube usw. sprachen nämlich alle dieselbe Sprache: Marketing und Werbung gelaber.
Daher freue ich mich umso mehr über diesen fundierten und fachlich relevanten Test. Großes Lob an Prad!

LG BUSINESS MONITORE
(Anzeige) In der neuen LG Business Area stellen wir die besten Business Displays aus dem Hause LG vor. Denn wer ermüdungsfrei und ergonomisch arbeiten will, benötigt auch das richtige Arbeitsgerät. Neben Testberichten finden Sie auch lesenswerte Artikel zu den Themen "Der ergonomische Arbeitsplatz", "Höhere Produktivität durch 21:9 Monitore" und vieles mehr. Hier weiterlesen!
Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!