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TESTBERICHT: Fujitsu B24-8 TE Pro Teil 4


Graustufen

Der Grauverlauf gelingt dem B24-8 TE Pro in der Werkseinstellung ohne große Beanstandung. Ein Banding ist nicht zu erkennen.

Graustufen und -verlauf

Bei der Graustufendifferenzierung schneidet der B24-8 TE Pro sehr gut ab: die hellsten und auch die dunkelsten Stufen werden gleichmäßig differenziert. Sie sind von Stufe 2 bzw. bis Stufe 254 wahrnehmbar. Selbst bei seitlicher Betrachtung bleiben diese Tonwerte noch differenzierbar und farbneutral, auch wenn der Kontrast des IPS-Panels spürbar nachlässt. Lediglich die dunkelsten Tonwerte laufen bei schrägen Betrachtungswinkeln schwarzfarben zu.

Ausleuchtung

Die gleichmäßige Ausleuchtung eines Schwarzbildes in einem abgedunkelten Raum gelingt dem Fujitsu B24-8 TE Pro zufriedenstellend. Der Schwarzwert selbst ist satt und weitgehend homogen. Zu den Ecken hin sind jedoch gelblich-silberfarbene Aufhellungen sichtbar. Bei Drehung des Monitors oder bei leichter Neigung der Blickrichtung tritt zu den Bildrändern hin unmittelbar eine silberfarbene Aufhellung auf. Sie wird deutlicher, je näher man am Monitor sitzt. Die Wolkenbildung ist moderat. In einem normal beleuchteten Zimmer sind diese Effekte kaum erkennbar. Erst ein Foto mit dreifach verlängerter Belichtungszeit und in einem abgedunkelten Raum zeigt die Problemzonen deutlicher.

Ausleuchtung bei normaler und dreifach verlängerter Belichtung

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Fujitsu B24-8 TE Pro

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 237 cd/m². Dies sind nur mäßige Werte, die in hellen oder sehr sonnigen Arbeitsumgebungen zu Problemen führen können. Fujitsu gibt eine maximale Helligkeit von 250 cd/m² mit einer mittleren Betriebsdauer (MTBF) von 70.000 Stunden an. Die Minimalhelligkeit des Fujitsu B24-8 TE Pro beträgt 60 cd/m². Das Kontrastverhältnis des IPS-Panels liegt im Durchschnitt bei sehr guten 1120:1.

Bildhomogenität

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Die Helligkeitsverteilung ist mit einer durchschnittlichen Abweichung von 7,61 Prozent befriedigend, der Maximalwert mit 12,82 Prozent gut. Auch subjektiv betrachtet ist die Ausleuchtung befriedigend. Zu den Bildecken hin sind durchaus Abweichungen wahrnehmbar. Die Farbhomogenität ist gut. Die mittlere Abweichung Delta C beträgt lediglich 1,23 und die Maximalabweichung in der unteren linken Ecke 2,24 Delta C.

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