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TESTBERICHT: Iiyama ProLite XUB3490WQSU-B1 Teil 4


Anschlüsse

Der Iiyama ProLite XUB3490WQSU ist mit modernen Schnittstellen für die digitale Signalübertragung ausgestattet. Die Anschlüsse und Signaleingänge sitzen an der Unterseite der rückwärtigen Gehäuseausbuchtung. Von hinten gesehen links des Tragarmes sind der Netzanschluss und der dedizierte Netzschalter, rechts des Tragarmes drei HDMI-Anschlüsse (HDMI/MHL, HDMI & HDMI 2.0), ein DisplayPort 1.2, ein Eingangs-Audio- und ein Kopfhöreranschluss (jeweils 3,5-mm-Stereo-Minibuchse).

Die beiden linken HDMI-Ports unterstützen HDMI 1.4, können damit die native Auflösung von 3440 x 1440 bei einer Bildwiederholfrequenz von 30 Hz darstellen. Am ersten HDMI-Port lassen sich zusätzlich via MHL (Mobile High-Definition Link) Inhalte etwa von Mobilgeräten in nativer Auflösung bei 30 Hz auf dem Monitor wiedergeben.

Der dritte HDMI-Port rechts unterstützt sogar die HDMI-Spezifikation 2.0, hier ist auch die Wiedergabe von Bildsignalen mit nativen 3440 x 1440 Pixeln bei 60 Hz möglich – eine entsprechend leistungsfähige Grafikkarte oder ähnlich potente, externe Zuspielgeräte vorausgesetzt.

Auch der DisplayPort-Anschluss ermöglicht die Wiedergabe von Inhalten bei nativer UltraWide-QHD-Auflösung und 60 Hz, hierzu muss der Signaleingang im OSD-Menü auf die DisplayPort-1.2-Spezifikation umgestellt werden; standardmäßig ist der Anschluss auf DisplayPort 1.1 eingestellt.

Stromanschluss, Netzschalter und Signaleingänge des Iiyama ProLite XUB3490WQSU

Zusätzlich verfügt der Monitor an der von vorne gesehen linken Gehäuseseite über diverse USB-Anschlüsse: 1 x USB 3.0 UP, 2 x USB 2.0 DOWN und 2 x USB 3.0 DOWN, davon ein Anschluss mit Akku-Schnellladefunktion.

Die USB-Anschlüsse an der von hinten gesehen linken Gehäuseseite

Bedienung

Am unteren rechten Gehäuserand befinden sich die wesentlichen Bedienelemente für die Steuerung des XUB3490WQSU: von rechts die Betriebsanzeige-LED, links daneben der Ein-/Ausschalter, sodann die Menü-Taste, die Plus-/Lautstärketaste, die Minus-/ECO-/Blauton-Reduzierungstaste und ganz links die Eingangsauswahl- (Input-)Taste.

Zur Steuerung des OSD-Menüs dienen also die vier linken, abgerundet geformten Druckknöpfe; aufgrund ihrer strukturidentischen glatten Oberfläche lassen sie sich nicht haptisch unterscheiden. Zwar vermitteln die Menüknöpfe mit ihrem spürbaren Druckpunkt und einem deutlichen Knacken eine vernehmliche Rückmeldung an den Benutzer, dass eine Signaleingabe stattgefunden hat. Aber zwei Umstände gestalten den Umgang mit dieser OSD-Steuerung zur bisweilen aufreibenden Nervensache: Zum einen befinden sich die vier Menüknöpfe in einem identischen Abstand zum Ein-/Ausschalter rechterseits wie auch untereinander, zum anderen ist die reliefgeprägte Kennzeichnung der einzelnen Knöpfe auf der Vorderseite der unteren Rahmenblende sehr schwer, wenn (aus dem normalen Bedienabstand) überhaupt zu erkennen – die Reliefmarkierungen unterscheiden sich farblich nicht von der Blende selbst.

Während des Testzeitraumes unterliefen uns infolgedessen dutzende Male Fehlbedienungen; bevorzugt erwischten wir etwa den Ein-/Ausschalter, statt des Menüknopfes oder verhedderten uns in der wirren Steuerlogik, mit der die vier Tasten bedient werden wollen. Einige in sich inkonsistente Doppelfunktionen der vier Knöpfe verkomplizieren das ganze Prozedere noch einmal drastisch: "Drücken Sie Bedienknopf A einige Sekunden lang, dann rufen Sie Prozess C auf, anstatt Funktion B" – intuitiv nachvollziehbare "Human Guidelines" sehen in der Tat anders aus.

Die OSD-Menüsteuerung von vorne und von der Unterseite gesehen – das Konzept ist unbefriedigend umgesetzt

Dieses gänzlich unergonomische Bedienkonzept ist schlicht unerfreulich; da sollte Iiyama dringend und auf Dauer tiefgreifend nachbessern, und wenn es vorläufig durch eine logisch zugeordnete, stets eindeutig erkennbare Anzeige der jeweiligen Bedienfunktionen auf dem Display ist – eine solche Bedienhilfe bietet der ProLite XUB3490WQSU leider nicht.

Lediglich im aufgerufenen OSD-Menü verweist eine eher schüchtern gestaltete Unterzeile mit einigen Einträgen auf die Funktionszuordnung der Bedienknöpfe an der Panel-Unterseite; die Knöpfe aber sind statisch fixiert, das OSD-Menü hingegen ist variabel auf dem Display platzierbar. Sobald der Nutzer das OSD-Menü also nach seinem Gusto irgendwo auf dem Display positioniert, geht der unmittelbar nachvollziehbare Konnex zwischen physischem Bedienknopf und virtuellem Tippgeber auf dem Bildschirm verloren.

Einzig tröstlich ist da die geringe Leuchtstärke der Betriebsanzeige-LED rechts neben dem Ein-/Ausschalter – sie strahlt vorwiegend nach unten ab und störte nie.

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