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TESTBERICHT: LG 34UC79G-B Teil 6


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht. Hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Schwarz wird vom LG 34UC79G-B sehr schön satt dargestellt, doch zeigt das Display am oberen Rand etwas neben den Ecken und in der linken unteren Ecke auch Highlights an, die gelblich einstrahlen. Minimal ist solch ein Spot auch in der unteren rechten Ecke zu sehen. Bei einer fünffach längeren Belichtungszeit kann man zudem eine leichte Wolkenbildung erkennen. Die Aufnahmen sind allerdings in einem völlig abgedunkelten Raum mit einem tiefschwarzen Bild entstanden. Bereits bei gedämpftem Licht sind die Spots nur noch minimal bis gar nicht mehr zu erkennen.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des LG 34UC79G-B

Laut Datenblatt erreicht das Display eine Leuchtdichte von 250 cd/m². Wir haben bei nativem Weißpunkt und 100 % Helligkeit 265 cd/m² gemessen. Um das angestrebte D65 zu erreichen, waren keine großen Änderungen notwendig, da das Display in dieser Hinsicht über eine sehr gute Werksabstimmung verfügt. Dabei verlor es lediglich 5 cd/m² und zeigte eine Leuchtdichte von 260 cd/m². Mit einer Minimalhelligkeit von 94 cd/m² ist es auch möglich, in dunkleren Umgebungen zu arbeiten. Wobei es einigen Nutzer vielleicht schon einen Tick zu hell sein könnte.

Sehr positiv überraschte uns der Kontrast, der von LG mit 1000:1 angegeben wird. Mit einem durchschnittlichen Kontrast von 1424:1 liegt das Display weit über diesen Angaben. Auch nach der Kalibrierung liegt das Kontrastverhältnis bei einem sehr hohen Wert von 1467:1.

Bildhomogenität

Links Helligkeitsverteilung in Prozent, rechts Farbreinheit in Delta C des LG 34UC79G-B

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Solch ein riesiges Display gleichmäßig auszuleuchten, ist schon eine Leistung. Mit einer durchschnittlichen Abweichung von 5,83 % und einer maximalen Abweichung von 11,61 % gelingt das dem LG 34UC79G-B in befriedigender Weise. Mit einem maximalen Delta C von 3,18 und einem durchschnittlichen Delta C von 1,01 wird auch bei der Farbreinheit ein befriedigendes Ergebnis erzielt.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Links das Coating des LG 34UC79G-B, rechts das Referenzbild

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der LG besitzt eine semi-glossy Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des LG 34UC79G-B bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und vertikalen von +60 und -45 Grad. Ganz egal, von wo man auf das Panel schaut, dunkelt das Bild minimal ab. Ein Kontrastverlust ist allerdings nicht zu bemerken, und auch die bunten Farben bleiben absolut konstant. Wir erinnern uns jedoch an den Teil "Graustufen", in dem wir die Blaustichigkeit bei den grauen Farbwerten beklagten. Hier muss man etwas differenzieren, da nicht alle Grautöne von diesem Problem betroffen sind, sondern einzig die sehr hellen Grautöne bis etwa zu einem Wert von 240. Alles was darüber liegt und somit dunkler ist, zeigt sich wieder als reines Grau. Der blaue Farbstich ist aber auch nur bei seitlicher Betrachtung zu sehen. Von oben oder von unten bleiben auch die genannten Grauwerte konstant.

Horizontale und vertikale Blickwinkel

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