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TESTBERICHT: LG 34UM88-P Teil 2


OSD

Das OSD nutzt die gesamte Höhe des Monitors und in der Breite fast ein Viertel der Fläche aus. Es wird am rechten Rand angezeigt und lässt sich nicht verschieben. Die Aufteilung ist sinnvoll gewählt worden, und auch die Anzahl der Reiter fanden wir passend.

Im ersten Bereich können die Helligkeit, der Kontrast, die Lautstärke, das Eingangssignal und die Anzeigedarstellung angepasst werden. Der zweite Abschnitt ist für den Bild-bei-Bild-Modus vorhanden, den wir in einem späteren Abschnitt genauer erläutern. Der dritte Bereich beinhaltet die verschiedenen Bildmodi, eigene Einstellungen für die Gamer-Modi sowie die Möglichkeit, den Gammawert und die Farbtemperatur zu verstellen.

Schnell- und Bildeinstellungen (Quelle: Handbuch)

Der vierte Reiter wurde für die Soundeinstellungen reserviert, dort können zum Beispiel der Bass oder andere übliche Einstellungen vorgenommen werden. Auch wenn zwei Sieben-Watt-Lautsprecher verbaut wurden, sind diese nicht kraftvoll genug, um hörbare Unterschiede der verschiedenen Optionen deutlich zu machen.

Der letzte Reiter ist für diverse allgemeine Einstellungen freigehalten worden. Ein eigener Abschnitt steht zudem für eine Zurücksetzung auf den Werkszustand zur Verfügung.

Sound- und allgemeine Einstellungen(Quelle: Handbuch)

Zusatzfunktionen

Bild-bei-Bild-Funktion

Der Bild-bei-Bild-Modus kann zwei Signale gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen. Die Darstellung von vier Signalen gleichzeitig ist nicht möglich, wie es aufgrund mancher Bilder auf der Hersteller-Homepage vermutet werden könnte. Abgebildet ist dort nur die Screen-Split-Funktion, mit der vier Programme einheitlich auf dem Monitor darstellbar sind. Es bestehen außerdem zwei weitere Einschränkungen. Die beiden HDMI-Eingänge können nicht gleichzeitig angezeigt werden, und auch DisplayPort und Thunderbolt funktionieren nicht zur selben Zeit. Nutzbar ist die Funktion also nur mit DisplayPort oder Thunderbolt und einem der beiden HDMI-Anschlüsse.

Getestet haben wir die Möglichkeit mit einem Computer per DisplayPort und einem BD-Player per HDMI. Möglich ist tatsächlich nur eine Anzeige von beiden Signalen nebeneinander, der sogenannte Bild-in-Bild-Modus ist nicht möglich. Erfreulicherweise hat der Computer unter Windows 7 nach Wahl des PbP-Modus direkt die Auflösung 1720 x 1440 eingestellt und so die ihm zugewiesene Fläche perfekt ausfüllt. Bei der zweiten Quelle kann zwischen einem Vollbild und einer seitengerechten Darstellung gewählt werden. Bei einer Zuspielung über den BD-Player hat in der Regel nur die zweite Option Sinn. Es kann zudem noch festgelegt werden, welche Quelle die Lautsprecher des Monitors verwenden darf.

In der Praxis funktionierte der Betrieb problemlos, nur ein PiP-Modus oder sogar eine Darstellung mit vier Signalen gleichzeitig hätten in diesem Modus zusätzliche Pluspunkte bringen können.

Bild-bei-Bild-Modus mit Computer und BD-Player

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Bildmodus "Anwender", Gamma 1 und Farbtemperatur "Benutzer" mit Rot, Grün und Blau jeweils auf dem Wert 50. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung der Werkseinstellung verwendet.

Wie üblich war die Helligkeit zu hoch voreingestellt, ansonsten gefiel uns das Bild subjektiv aber sehr gut. Der Kontrast wirkte hoch, die Darstellung scharf und die Farben gut voreingestellt. Ein IPS-Glitzern war ebenfalls nicht wahrnehmbar. Der Bildschirm selber war matt, die untere Frontleiste spiegelte dagegen stark und störte bei der Gesamtbetrachtung etwas.

Graustufen

Bei den hellen grauen Balken konnten die beiden äußeren Exemplare nicht mehr vom Hintergrund unterschieden werden, bei den dunklen Balken waren es ebenfalls jeweils die beiden letzten, die nicht mehr differenziert werden konnten.

Graustufen und -verlauf

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Aufgrund der Größe lässt es sich nicht vollständig vermeiden, dass schon bei einer frontalen Sicht leichte Aufhellungen in den Randbereichen erkennbar sind. Der deutliche Lichthof in der unteren linken Ecke kann durch eine leichte Veränderung der Sitzposition daher auch vermieden werden. Dafür tritt dieser dann aber in einem anderen Bereich auf, so dass in der Praxis mit diesem Effekt gelebt werden muss. Grundsätzlich wirkt die Ausleuchtung aber nur leicht wolkig und damit homogen. Wir vergeben in diesem Bereich daher auch noch eine gute Bewertung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung

Bei einer Betrachtung von leicht schräg oben zeigt auch der LG 34UM88-P den typischen IPS-Glow-Effekt. Dieser tritt bei so gut wie jedem Modell mit IPS-Panel auf.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von rechts schräg oben

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Der Hersteller gibt den maximalen Kontrast mit 1000:1 und die Helligkeit mit 300 cd/m² an. Vermessen haben wir wie üblich die Werkseinstellung, bei der die maximale Helligkeit eingestellt wurde. Letztere lag mit 272 cd/m² unter den Angaben des Herstellers, was aber nicht bedeutet, dass der Monitor diese bei extremeren Einstellungen nicht doch erreichen kann. Die minimale Helligkeit lag bei 60 cd/m², was auch einen Betrieb in stark abgedunkelten Räumen ermöglicht.

Helligkeits- und Kontrastverlauf in der Werkseinstellung

Der Kontrast liegt fast durchgängig bei 1000:1 und zeigt zudem kaum Bewegungen über den gesamten Messbereich. Eine so homogene Abstimmung ist selten, wodurch klar die Bestnote erreicht werden kann.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Links Helligkeitsverteilung, rechts Farbreinheit

Die durchschnittliche Abweichung liegt bei der Helligkeitsverteilung unter fünf Prozent. Auch wenn die obere linke Ecke eine etwas höhere Abweichung aufweist, war diese mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar. Es kann daher eine gute Note erreicht werden.

Bei der Farbreinheit ist es die untere rechte Ecke, die etwas höhere Abweichungen zeigt. Im Ergebnis kann aber auch in diesem Bereich eine gute Note vergeben werden. Die durchschnittliche Abweichung liegt bei einem Delta von 1,38, und kein Einzelwert kann einen Wert von 3 übersteigen.

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4 Kommentare vorhanden


Hallo.
Ich bin etwas verwundert darüber, dass der 34um88 eine schlechtere Bewertung in der Kategorie "Gelegenheitsspieler und Hardcorespieler" als der 34uc98, welcher deutlich höhere Werte bei dem Test hatte, als der 88er.
Wie kommt das zustande?
Wollte mir einen 34 Zoll uwqhd Monitor zum 3D-Content erstellen als auch zum Spielen holen und bin demnach nun etwas unentschlossen.
Hoffe Ihr könnt mich aufklären wie die Bewertung zustande gekommen ist.
Neben den reinen Zahlen, wird die Spieletauglichkeit auch im Einsatz beurteilt. Da fließt auch die subjektive Empfindung des Redakteurs mit ein. Aus diesem Grund kann es hier schon mal Unterschiede geben.
Welche Unterschiede, bzw. Vorteile gibt es zwischen dem 88 und dem 68?

Suche derzeit einen großen 21:9 Monitor (28" oder größer) zum normalen Gebrauch und spielen. (GPU - RX 480)

Spiele auch mit dem Gedanken einen curved zu nehmen, würde aber gerne unter 750,- bleiben. Hat sich jemand damit auseinander gesetzt, und kann vllt einen empfehlen?
@Nutellacreme

Wenn ich das Richtig sehe, ist der Hauptunterschied die höhere Auflösung beim 88er.

Full HD ist bei der Größe nicht ganz ausrechend für ein Premium-new-feel, nach meinem gefühl als Upgrade von einem 24" FHD

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