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TESTBERICHT: Samsung S27E370D Teil 4


Als weitere Möglichkeit existieren noch zwei Hotkeys. Indem man den Joystick nach oben oder unten bewegt, gelangt man direkt in das Bildeinstellungsmenü, mit der Auswahl zwischen Helligkeit, Schärfe und Kontrast. Bewegt man den Joystick nach rechts oder links, öffnet sich die für diesen Monitor weniger sinnvolle Einstellungsebene der Lautstärke. Da der Samsung S27E370D jedoch überhaupt nicht über interne Lautsprecher verfügt, kann man lediglich die Kopfhörerlautstärke regeln, sollten welche eingesteckt sein.

Befindet man sich im Schnellauswahlmenü, muss der Joystick in die jeweilige Richtung bewegt und anschließend Druck auf ihn ausgeübt werden, um diese Einstellungsebene zu betreten. Innerhalb des Menüs dient der Joystick zur Navigation, sowohl horizontal als auch vertikal. Eine Einstellung wird bestätigt, indem man Druck auf das Ende ausübt. Die Navigation funktioniert auch für einen Anfänger recht gut und ist blitzschnell zu erlernen.

Etwas irritierend ist das Eintauchen in eine Einstellungsebene, da sich die Spaltengröße verändert. So wird die Bezeichnung der Einstellungsebene ausgeblendet, um auf der rechten Seite Platz für Tooltipps zu haben. Die anfängliche Verwirrung legt sich jedoch recht schnell.

Die Betriebs-LED befindet sich in der rechten unteren Ecke des sonst völlig cleanen Rahmens. Werksseitig ist sie während des Betriebs deaktiviert und leuchtet im Stand-by blau. Diesen Zustand kann man ändern und sie auch während des Betriebs leuchten lassen.

OSD

Das OSD-Menü ist in vier Kategorien eingeteilt. "Bild", "Bildschirmanzeige", "System" und "Information" bilden die Auswahl. Vier Kategorien sind jedoch eindeutig zu wenig, wenn man bedenkt, dass "Bildschirmanzeige" einzig das Erscheinungsbild des OSD-Menüs regelt und "Information" nur Infos über Auflösung, Schnittstelle etc. gibt. So werden sämtliche Einstellungen in zwei Kategorien gestopft.

OSD-Bildeinstellungsebene des S27E370D (aus Handbuch Samsung).

Unter "Bild" findet man die üblichen Einstellungen wie Helligkeit, Schärfe und Kontrast. Mit "Samsung MagicBright" und "Samsung MagicUpscale" stehen Bildverbesserer zur Verfügung. Teilweise sind hier Einstellungen ausgegraut und untereinander nicht kompatibel. So ist es etwa bei der Einstellung "Kino" unter "MagicBright" nicht möglich, Kontrast, Schärfe und Farbe zu ändern. Ob solche Einstellungen nun sinnvoll sind, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Auch sind die Anpassungen der Farbe hier zu finden und bilden sozusagen ein Menü innerhalb des Menüs, denn auch Farbtemperatur und Gammaeinstellungen sind hier untergebracht, die allerdings nur allgemeine Begrifflichkeiten wie Modus1, Modus2 oder Modus3 bei dem Gammaregler enthalten.

OSD-Farbeinstellungsebene des S27E370D (aus Handbuch Samsung).

Auch die Farbtemperatur wird nicht mit Zahlen, sondern mit Normal, Kalt1, Kalt2, Warm1, Warm2 und Benutzerdefiniert ausgedrückt. Damit aber noch nicht genug, denn auch ein Augenschonmodus, der die blauen Anteile aus dem Bild filtert, die Einstellungsebene für den Overdrive und die Einstellungen für das Bildformat komplettieren diese Kategorie. Unübersichtlicher geht's nun wirklich nicht mehr.

Die Kategorie "System" ist ebenso unaufgeräumt und überfrachtet und kommt mit neun Einstellungsebenen daher.

OSD-Systemeinstellungsebene des S27E370D (aus Handbuch Samsung).

Hier findet man unter anderem einen Stromsparmodus, der in "Auto", "Schwach" und "Hoch" geregelt werden kann. Augenscheinlich wird einzig die Helligkeit reduziert, die anschließend in den Bildeinstellungen auch nicht mehr wählbar ist. "FreeSync" hat sich anscheinend verirrt und gehört eigentlich in die Kategorie "Bild". Bei diesem heillosen Durcheinander fällt das aber sowieso nicht mehr ins Gewicht.

Wireless Charging

Auch der Aufhänger des Displays hat sich hier im Systemmenü versteckt. Sobald der Monitor in Betrieb ist, ist auch der Ladezustand hergestellt. Nun muss einzig das Handy auf die Ablagestelle gelegt werden. Das stellt sich jedoch komplizierter als gedacht dar, denn nur wenige Millimeter entscheiden hier über den Erfolg.

Bei unserem Telefon wurde des Öfteren gemeldet, dass langsames Laden aktiviert ist, da das Telefon nicht genau auf dem Platz lag, wo es liegen sollte. Hat man den Platz dann schließlich gefunden, signalisieren eine rote LED vorne am Fuß und das Handy, dass drahtloses Laden aktiviert ist. Bei abgeschlossenem Ladevorgang wechselt die LED auf Grün.

Das Telefon muss exakt an der richtigen Stelle liegen, um es laden zu können.

Ansonsten gibt es im OSD-Menü keine weiteren Besonderheiten, die erklärt werden müssten. Warum im Menü solch ein Gedränge herrscht, ist eigentlich rätselhaft, denn Platz für eine weitere Kategorie steht allemal zur Verfügung. Auch der Hotkey für die Lautstärke ist völlig unsinnig und hätte besser anderweitig verwendet werden können. Das macht einmal mehr klar, dass solche Menüs für mehrere Monitore programmiert und dann nur oberflächlich angepasst werden. Bei diesem ist das nicht so gut gelungen. Die Navigation funktioniert hingegen sehr gut und intuitiv und gelingt auch einem Anfänger auf Anhieb.

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