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TESTBERICHT: ViewSonic VP2780-4K Teil 4


In den Farbeinstellungen (alias Farbtemperatur) dagegen findet man zunächst Begriffe wie "bläulich", "kühl" und "warm", die im OSD eines auf Bildbearbeitung ausgerichteten Profigerätes nichts zu suchen haben. Ferner sind hier auch die Presets "sRGB" und "EBU" zu finden, die dann aber nicht nur die Farbtemperatur, sondern auch andere Parameter wie die Helligkeit ändern und vor allem sperren.

Links: Viel Platz für nur 2 Punkte. Rechts: Farbtemperatur und Presets durcheinander.

Die Einstellungen für das RGB-Gain lassen sich unter "Benutzereinstellungen" anpassen. Zur Setzung des gewünschten Gammawertes muss man erst wieder zu einem anderen Hauptmenü-Punkt wechseln. Die versprochene 6-Achsen-Farbverstellung haben wir jedoch hier wie dort nicht finden können.

Links: Manuelle Bildeinstellungen. Rechts: Systemeinstellungen.

Die Liste ließe sich noch beliebig verlängern, das Fazit bleibt das Gleiche: die Bedienung und vor allem das OSD des ViewSonic VP2780-4K sind angesichts der Preisklasse und der Zielgruppe schlichtweg mangelhaft.

Bildqualität

Rahmen und die Oberfläche des Panels sind matt und wirksam entspiegelt. Spiegelungen und Reflexionen sind eher schwach und liegen im üblichen Rahmen.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 100, Kontrast 70, Schärfe am DP nicht regelbar, Gamma 2,2, Farbeinstellung "Native", Bildmodus "Standard". Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf des VP2780-4K ist in der Werkseinstellung bereits exzellent.

Graustufen

Der feine Grauverlauf wird frei von Banding und Farbschimmern dargestellt. Die hellsten und die dunkelsten Stufen sind praktisch vollständig differenzierbar. Bei den dunkelsten Stufen ist allerdings schon eine gewisse Blickwinkelabhängigkeit feststellbar.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei komplett abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Der VP2780-4K zeigt ein sehr homogenes Schwarzbild bei gleichzeitig gutem Schwarzwert. Lediglich an den extremen Rändern in den Ecken sind etwas stärkere Aufhellungen zu erkennen, die sich aber durch Herunterregeln der Helligkeit auf eine normale Arbeitsbeleuchtung noch einmal merklich mindern lassen (140 cd/m2 wird bereits bei einer Helligkeitseinstellung von 12 erreicht, in Werkseinstellungen liegt die Helligkeit bei 100).

Diese Aufhellungen liegen zudem weniger an einer ungleichmäßigen Ausleuchtung, sondern vielmehr an einer zumindest beim Schwarzbild doch recht deutlich auftretenden Blickwinkelabhängigkeit. Richtig gut ist das Ergebnis nur, wenn man relativ zentriert vor dem Display sitzt. Aufgrund der Display-Größe spielt der flachere Blickwinkel zu den Bildrändern aber bereits eine gewisse Rolle. Das heißt, dass auch die Aufhellungen an den Rändern verschwinden, wenn man den Kopf z. B. zum linken Rand bewegt und direkt senkrecht auf diesen Bereich schaut. Damit werden natürlich die Aufhellungen am rechten Rand umso stärker.

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