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TESTBERICHT: ViewSonic VP2780-4K Teil 5


Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ViewSonic VP2780-4K.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 417 cd/m². Das liegt sogar 19 % über der Herstellerangabe von 350 cd/m². Herunterregeln lässt sich die Helligkeit auf ein Minimum von 97 cd/m².

Nach Kalibrierung steigt die Maximalhelligkeit sogar noch etwas auf 423 cd/m². Mit einer Minimalhelligkeit von 98 cd/m² kann der ViewSonic VP2780-4K ausreichend weit heruntergeregelt werden. Für ein Arbeiten in absoluter Dunkelheit könnte er aber noch etwas zu hell sein.

Das Kontrastverhältnis des H-IPS-LED-Panels gibt der Hersteller mit 1000:1 an. Gemäß unseren Messungen wird es sogar noch etwas übertroffen und liegt nach der Kalibrierung im Durchschnitt bei sehr guten 1053:1.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert. Die Wahrnehmungsschwelle für Helligkeitsunterschiede liegt bei etwa 10 %.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild.

Die Helligkeitsverteilung ist mit einem Durchschnittswert von 9,6 % nur zufriedenstellend, der Maximalwert mit 17,63 % ebenfalls. Die Abweichungen liegen an mehreren Stellen im wahrnehmbaren Bereich, vor allem am rechten Bildrand. Insgesamt wirkt auch subjektiv eine weiße Fläche nicht völlig gleichmäßig.
Die Farbhomogenität dagegen ist sowohl bei Betrachtung des Durchschnitts als auch hinsichtlich des Maximalwerts gut. Die Maximalabweichung beträgt am Rand rechts oben 2,73 Delta C.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Links: Das Coating des ViewSonic VP2780-4K. Rechts: Das Referenzbild

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ViewSonic besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des VP2780-4K bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. ViewSonic verbaut beim VP2780-4K ein hochwertiges H-IPS-Panel, das seine Aufgabe hinsichtlich Blickwinkelstabilität besonders gut erledigt. Anders als beim Ausleuchtungstest mit einem vollständig schwarzen Testbild ist die Blickwinkelneutralität bei unserem farbigen Testbild ausgezeichnet.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Extreme Blickwinkel führen zwar wie gewöhnlich zu einer verminderten Helligkeits- und Kontrastwahrnehmung, die Farben selbst bleiben aber auch hier sehr stabil. In der EBV-Praxis heißt das, dass man lediglich bei der Bearbeitung von Bildern bzw. Grafiken mit sehr dunklen Bereichen an den extremen Bildrändern etwas aufpassen muss. Anders als bei günstigeren IPS-Paneln kann man aber auch hier durch einen senkrechten Blickwinkel auf diese Bereiche die Zeichnung in den Schatten sehr genau überprüfen.

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