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TESTBERICHT: ViewSonic VX2778-smhd Teil 5


Profilvalidierung

Validierung des Profils

Der ViewSonic VX2778 zeigt keine auffälligen Drifts oder unschönen Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Eine Wiederholung der Profilvalidierung nach 24 Stunden ergibt keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Für kleinere Auflösungen als die native Auflösung mit 2560 x 1440 Pixeln gibt es nur zwei verschiedene Möglichkeiten der Darstellung. Eine ist die Streckung aufs Vollbild und die zweite nennt sich 4:3-Modus. Dieser Modus scheint aber Auflösungen mit einem anderen Seitenverhältnis seitengerecht darzustellen, so dass jede gewählte Auflösung ohne Verzerrungen darstellbar sein sollte. Bei einigen exotischen Auflösungen funktionierte dies allerdings nicht einwandfrei, wir empfehlen daher, wenn möglich kleinere Auflösungen im 16:9-Format zu wählen. Werden diese gewählt, ist die Einstelloption im OSD ausgegraut und es wird ein Vollbild angezeigt. Wenn eine 1:1-Darstellung gewünscht ist, muss diese über den Grafikkartentreiber erzwungen werden.

Abgebildet haben wir die beiden kleineren 16:9-Auflösungen mit 1920 x 1080 und 1280 x 720 Pixeln. Beide zeigen gute Ergebnisse und nur eine leichte Unschärfe. Diese sollte aber auch für längere Arbeiten mit Texten noch tolerierbar sein. In Spielen ist der Effekt nach wenigen Minuten schon nicht mehr wahrnehmbar, so dass auch schwächere Computer moderne Spiele im Vollbild anzeigen können, ohne dabei starke Qualitätseinbußen erleiden zu müssen.

Testgrafik: Links 1920 x 1080, rechts 1280 x 720


Textwiedergabe: Oben 1920 x 1080, unten 1280 x 720

Reaktionsverhalten

In diesem Test steuern unsere subjektiven Beobachtungen zur Reaktionsgeschwindigkeit in die Wertung ein. Dies dürfte verschmerzbar sein, da sich der ViewSonic VX2778 nicht explizit an Spieler richtet und die Reaktionszeit bei diesem Monitor nicht im Vordergrund steht.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Es gibt zwei Einstellungen, die in diesem Bereich verändert werden können. Der erste Punkt nennt sich "Low Input Lag" und kann nur ein- und ausgeschaltet werden. Er ist standardmäßig aktiviert und zeigt weder Artefakte noch einen Corona-Effekt, so dass er auch eingeschaltet bleiben sollte. Die zweite Einstelloption nennt sich "Response Time" und ist auf der kleinsten Stufe "Standard2 voreingestellt. Es gibt außerdem noch die beiden Stufen "Advanced" und "Ultra Fast".

Neben vordefinierten Gamer-Modi für verschiedene Genres gibt es auch drei frei belegbare Modi, bei denen zudem der Name angepasst werden kann. So können für drei verschiedene Spiele eigene Profile angelegt und über eine Schnelltaste auch einfach abgerufen werden. Dieses Feature stellt sogar viele reine Gamer-Monitore in den Schatten und ist ein klarer Mehrwert.

Subjektive Beurteilung

Der Modus "Ultra Fast" ist in unseren Augen unbrauchbar. Es werden sehr starke Doppelbilder sichtbar und die Bildqualität leidet deutlich. Die anderen beiden Modi zeigen diesen Effekt nicht, so dass wir fürs Spielen "Advanced" für die Reaktionszeit empfehlen. Leichte Schlieren waren zwar ausmachbar, aber das ist bei allen Geräten der Fall, die nur auf 60 und nicht auf 120 Hz, 144 Hz oder mehr setzen. Ein FreeSync- oder G-Sync-Modus ist entsprechend ebenfalls nicht vorhanden.

Die Reaktionszeit fühlte sich gut an, und Gelegenheitsspieler machen mit dem Gerät wenig falsch. Das Anlegen von Profilen ist ein interessantes Feature.

Sound

Die Lautsprecher befinden sich unter den Lüftungsschlitzen im hinteren oberen Bereich. Verbaut wurden dort zwei Exemplare mit jeweils zwei Watt. Einen großen Raum zur Entfaltung besitzen die Lautsprecher dort nicht, und entsprechend fällt auch die Soundqualität aus. Die Lautstärke lässt sich auf eine angemessene Zimmerlautstärke erhöhen. Die Lautstärkeregelung kann aber leider nicht über Schnelltasten erledigt werden, so dass für jede Anpassung das vollständige Menü des Monitors aufgerufen werden muss.

Der Ton klingt nicht blechern und ist damit für kurze Videoclips durchaus geeignet. Bässe sind allerdings kaum vorhanden, und auch ansonsten darf nicht zu viel Anspruch an den Sound gestellt werden. Wer guten Sound genießen möchte, sollte daher Kopfhörer anschließen oder externe Boxen verwenden.

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