Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Lesertest 4 - LG 24BK550Y-B

Autor: Matthias Voigt
21.11.2017

Einleitung

Als freiberuflicher Softwareentwickler kann ich eigentlich nie genug Platz auf dem Desktop für Quelltexte und Dokumente haben. Ein kleiner Anbau würde mir gerade recht kommen. Obwohl ich bereits einen 40-Zoll-Monitor mit UHD-Auflösung für meinen PC besitze, habe ich mich deswegen sofort für diesen Lesertest angemeldet. Da ich am Desktop viele Texte lese, hoffe ich auf ein gutes Display für ermüdungsfreie Arbeit.

Bewusst habe ich mich dabei für den 24-Zoll-Monitor entschieden, da dieser fast perfekt im Porträtmodus neben dem großen Display Platz findet. Außer diesem Haupteinsatzzweck möchte ich auch meine diversen anderen Geräte anschließen, damit ich weiterhin an meinem Desktop-Rechner arbeiten kann. Für diesen Einsatzzweck erwarte ich eine schnelle und einfache Handhabung des Monitors.

Um den Einsatz abzurunden, interessiert mich auch eine gute Farbwiedergabe. Da ich für Kunden gelegentlich einfache Grafikbearbeitung tätige, ist hier eine bessere Lösung als mein – in diesem Bereich nicht sehr guter – Monitor sinnvoll. Eine gute Blickwinkelstabilität der Farben ist unabdingbar, und auch die beworbene sRGB-Farbraumabdeckung von über 99 % stößt auf mein Interesse.

Hocherfreut war ich also, dass ich als Testperson auserwählt wurde, und wartete gespannt auf das Paket.

Mein Arbeitsplatz besteht vor allem aus einem Desktop-PC mit Intel i5-4570 mit integrierter Grafik. Diese ist per DisplayPort an einen 40 zoll großen UHD-Monitor angeschlossen.

Da ich Software für verschiedene Systeme entwickle, habe ich derzeit unter anderem einen Mac Mini, ein Tablet und auch ein Raspberry Pi, die auf Anschluss an einen Monitor warten. Derzeit begnüge ich mich immer mit dem großen Hauptmonitor oder Picture in Picture.

Mein Arbeitsplatz, bevor der Monitor kommt, bei dessen Empfang ich sehr happy bin.

Erster Eindruck

Der Monitor kommt in einer schlichten braunen Verpackung mit schwarzem Aufdruck daher. Beim Auspacken gefiel mir positiv, dass die Verpackung liegend geöffnet wird und der Monitor einfach herausnehmbar ist.

Die schlichte Verpackung beinhaltet neben dem Monitor Kabel und den Standfuß

Zum Lieferumfang gehören neben dem Display folgende Teile, welche in separaten Tüten eingepackt waren:

  • Höhenverstellbare Monitorhalterung
  • Bodenplatte
  • Kabelclip
  • Netzkabel
  • DisplayPort-Kabel
  • DVI-Kabel
  • USB-Kabel
  • Klinke-Audiokabel (3,5 mm)
  • Display-Quality-Assurance-Report, Kurzanleitung und CD

Mit diesen Satz an Kabeln sollte man sofort loslegen können. Wer unbedingt den HDMI-Anschluss nutzen will, muss sich ein Kabel zusätzlich besorgen. Dies finde ich aber in Ordnung, da solche Kabel meist genügend vorhanden sind.

Auf der CD befindet sich neben einem Treiber und der Bedienungsanleitung noch das Programm OnScreen Control, worauf ich im Abschnitt OSD noch kurz eingehe.

Optik und Mechanik

Der Aufbau des Monitors ist schnell gemacht, da dafür kein Werkzeug nötig ist. Der Standfuß wird mit zwei Schrauben per Hand angezogen. Den Monitor dagegen befestigt man schnell mit einem Klick. Genauso einfach kann man das Gerät auch wieder lösen. Hier kann dann auch die optional erhältliche Wandhalterung angeclipst werden. Alternativ sind auch Bohrungen für eine VESA-100-Aufnahme vorhanden.

Die Optik gefällt mir persönlich sehr gut. Ein schwarzer, matter Rahmen, der mit 22 mm unten sowie 12 mm an den anderen Seiten recht unaufdringlich wirkt. Das Display selber ist sehr matt. Sehr helle Leuchtquellen, die direkt in das Panel hineinleuchten, werden diffus gespiegelt, das stört aber nur bei dunklen Flächen. Unter dem Display auf der rechten Seite befinden sich die sieben Tasten für das Menü, welche – wie das LG-Logo – mit dezent grauen Beschriftungen versehen sind.

Rückseitig befinden sich die nach oben ausgerichteten Lüftungsschlitze. Auf der Unterseite sitzen um die Anschlüsse herum die Lautsprecher, die etwas unsymmetrisch angeordnet sind.

Der Fuß ist schlicht und dient durch seine flache Form als Ablage. Darunter befindet sich der Drehfuß. Der Monitor lässt sich leicht mit einer Hand drehen, wobei sich der Drehbereich auf 355° beläuft. Am Anschlag fällt mir positiv auf, dass die sechs gummierten Füße den Ständer gut auf der Tischplatte haften lassen. Genauso einfach lässt sich die Neigung mit einer Hand verstellen und ist mit einem Stellbereich zwischen -5° bis 25° für meinen Bedarf mehr als ausreichend.

Die Schrauben sind leicht festzuziehen, der Standfuß rutscht nicht und sorgt für einen stabilen Halt

Die Höhenverstellung mit 13 cm Stellbereich macht einen positiven Eindruck. Sie lässt sich sehr leicht verstellen. Allerdings habe ich dadurch in den ersten Tagen den Mechanismus öfter versehentlich an den Anschlag geschlagen, da man durch die höhere Anfangskraft etwas Feingefühl braucht. Mit etwas Übung gewöhnt man sich aber schnell daran.

Die Pivot-Einstellung kann man um jeweils 90° nach links und nach rechts drehen. Leider kippt aber der Standfuß mit, wenn man den Monitor mit nur einer Hand verstellen möchte. Hierbei muss man das Gerät auch fast auf die höchste Stufe verstellen, da die Ecken sonst mit der Bodenplatte kollidieren. Die Kabelhalterung bietet genügend Platz, um die Kabel aller möglichen Steckplätze mit ausreichend Raum zu halten. Öfters ist sie mir aber beim Drehen durch die Spannung der Kabel abgesprungen. Zu erwähnen ist noch, dass die Einrastfunktion einen Korrekturbereich von ±3° hat. Dies hat sich für mich aber als negativ erwiesen, da der Monitor nach einer Drehung in der Lage feinjustiert werden muss.

Als Besonderheit kann man rückseitig an den Standfuß einen Mini-PC befestigen. Mangels eines passenden Geräts wurde das aber nicht von mir getestet.

Anschlüsse

Auf der Rückseite befinden nach unten ausgerichtet alle Anschlüsse des Geräts. Mit vier verschiedenen Display-Eingängen wurde von LG jede Möglichkeit bedacht. So gibt es neben den drei digitalen Eingängen für DisplayPort, HDMI und DVI auch einen analogen VGA-Anschluss. Dies ist für meinen kleinen Gerätepark ausreichend.

Für den Ton, falls dieser nicht mit dem DisplayPort-kabel übertragen wird, gibt es eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Daneben ist ein Anschluss für Kopfhörer.

Alle wichtigen Anschlüsse sind vorhanden. Die Kabelhalterung ist zwar gut dimensioniert, springt beim Drehen des Monitors manchmal aber einfach ab

Schließlich gibt es noch den integrierten USB-Hub. Neben dem Eingang befinden sich leider nur zwei USB-2.0-Buchsen. Durch die versteckte Lage gestaltet sich der häufige Anschluss von USB-Steckern eher schwierig. In meinem Anwendungsszenario habe ich daher Maus und Tastatur angeschlossen und kann diese schnell mit dem einzelnen USB-Kabel an das jeweilige Gerät anschließen.

Geräuschentwicklung

Nach dem ersten Einschalten kommen wir also zum Geräuschpegel. Nichts wäre schlimmer als ein durchgehendes, hochfrequentes Piepen über den ganzen Arbeitstag. Aber egal, wie sehr ich mich konzentriert habe, ich konnte absolut nichts hören. Weder am VGA-Kabel mit nicht nativer Auflösung noch beim normalen Einsatz am DisplayPort. Hier bekommt der Monitor also die volle Punktzahl, da ich ihn mit geschlossenen Augen einfach nicht wahrnehme.

1 2 3 > >>

LG BUSINESS MONITORE
(Anzeige) In der neuen LG Business Area stellen wir die besten Business Displays aus dem Hause LG vor. Denn wer ermüdungsfrei und ergonomisch arbeiten will, benötigt auch das richtige Arbeitsgerät. Neben Testberichten finden Sie auch lesenswerte Artikel zu den Themen "Der ergonomische Arbeitsplatz", "Höhere Produktivität durch 21:9 Monitore" und vieles mehr. Hier weiterlesen!
Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!